Wie pflege ich meine Sauna?

Sauna-Etikette: Für Ihr Wohlbefinden

14/01/2026

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Die Sauna ist für viele Menschen ein Ort der Ruhe, Entspannung und Gesundheitsförderung. Sie bietet eine wunderbare Möglichkeit, dem Alltagsstress zu entfliehen, den Körper zu reinigen und das Immunsystem zu stärken. Damit dieses Erlebnis für jeden Saunabesucher gleichermaßen sicher und genussvoll bleibt, sind bestimmte Regeln und Verhaltensweisen unerlässlich. Diese Richtlinien dienen nicht nur Ihrer persönlichen Sicherheit und Ihrem Wohlbefinden, sondern gewährleisten auch die Hygiene und den Respekt gegenüber anderen Gästen. Ein harmonisches Miteinander im Saunabereich hängt maßgeblich davon ab, dass sich alle an die aufgestellten Vorschriften halten. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Saunaregeln, erklärt deren Hintergründe und gibt praktische Tipps, wie Sie Ihren Saunabesuch optimal gestalten können, um die volle Wirkung der Wärme zu spüren und gleichzeitig ein angenehmes Umfeld für alle zu schaffen.

Welche Düfte darf man in einem Dampfbad verwenden?
In der Regel werden in dem Dampfbad weder Aroma-Öle noch Düfte verwendet. Dieses Vorgehen ist normalerweise eher für andere Arten der Sauna vorbehalten. bei denen ein Aufguss integriert ist. Allerdings muss deswegen nicht auf Düfte verzichtet werden. Eine traditionelle Kombination ist beispielsweise das Peeling nach dem Saunagang.

Inhaltsverzeichnis

Altersbeschränkung: Warum nur ab 18 Jahren?

Eine der grundlegendsten Regeln in vielen Saunaanlagen ist die Altersbeschränkung: Der Zutritt ist streng auf Personen ab 18 Jahren beschränkt. Diese Vorschrift ist von entscheidender Bedeutung, um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Besucher zu gewährleisten. Erwachsene verfügen über ein besseres Verständnis für die Reaktionen ihres eigenen Körpers auf extreme Hitze und können potenzielle Risiken besser einschätzen. Kinder und Jugendliche hingegen könnten die intensiven Temperaturen und die damit verbundenen körperlichen Anforderungen nicht vollständig bewerten, was zu gefährlichen Situationen wie Überhitzung, Dehydrierung oder Kreislaufproblemen führen kann. Ihr noch in der Entwicklung befindlicher Kreislauf ist den Belastungen der Sauna oft nicht gewachsen.

Darüber hinaus ist die Atmosphäre in einer Sauna typischerweise auf Entspannung und Ruhe ausgelegt. Erwachsene schätzen diese Umgebung, um sich ohne Ablenkungen zu erholen und die Stille zu genießen. Die Anwesenheit von Kindern könnte diese entspannte Stimmung stören, da sie oft eine andere Art der Interaktion und des Spiels bevorzugen. Die Altersbeschränkung trägt somit dazu bei, das gewünschte Ambiente der Gelassenheit und des Rückzugs zu bewahren.

Für die Betreiber von Saunaanlagen minimiert die Einhaltung dieser Altersgrenze auch potenzielle Haftungsrisiken. Sie stellt sicher, dass alle Gäste in der Lage sind, die Regeln zu verstehen und die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit während des Saunagangs zu übernehmen. Durch diese Maßnahme wird ein sicheres, stressfreies und harmonisches Miteinander im Saunabereich gefördert, sodass alle Besucher die wohltuenden Effekte der Sauna ungestört und verantwortungsbewusst genießen können.

Gut sichtbar ausgehängte Saunaregeln: Ein Muss für alle

Dass Saunaregeln gut sichtbar ausgehängt sein müssen, ist ein fundamentaler Aspekt für einen reibungslosen und sicheren Saunabetrieb. Es ist von größter Bedeutung, dass alle Besucher die Regeln auf Anhieb sehen, lesen und verstehen können. Daher ist es unerlässlich, die Saunaregeln an mehreren strategischen Stellen im Saunabereich zu positionieren. Idealerweise sollten sie direkt am Eingang zum Saunabereich, in den Umkleiden, im Duschbereich und in unmittelbarer Nähe der Saunakabinen selbst angebracht sein.

Verwenden Sie hierfür deutlich lesbare Schilder, die wetter- und wasserbeständig sind, um sicherzustellen, dass sie auch bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Spritzwasser nicht beschädigt werden oder unleserlich werden. Die Schriftgröße sollte groß genug sein, damit die Regeln auch aus einiger Entfernung gut zu erkennen sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verwendung einer klaren und prägnanten Sprache. Idealerweise sollten die Regeln in mehreren Sprachen verfügbar sein oder durch gut verständliche Grafiken und Symbole ergänzt werden, um auch internationalen Gästen oder Personen mit eingeschränkten Sprachkenntnissen das Erfassen der Anweisungen zu ermöglichen. Dies fördert die Transparenz und stellt sicher, dass Missverständnisse von vornherein vermieden werden.

Zusätzlich können spezielle Hinweise, die die wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen, wie zum Beispiel die Duschpflicht vor der Saunanutzung, hervorheben, das Bewusstsein für Hygiene und Sicherheit weiter stärken. Letztendlich tragen gut sichtbare und klar kommunizierte Regelungen maßgeblich dazu bei, ein angenehmes Klima in der Saunaanlage zu schaffen, in dem sich jeder Gast sicher und wohlfühlt und die Saunakultur respektiert wird. Sie sind die Grundlage für ein geordnetes und angenehmes Saunieren für alle.

Die 5-minütige Duschpflicht: Mehr als nur Hygiene

Bevor Sie die Sauna betreten, ist es von größter Wichtigkeit, dass Sie sich mindestens fünf Minuten lang gründlich duschen. Diese Regel dient nicht nur der umfassenden Reinigung des Körpers, sondern erfüllt auch eine wichtige Funktion bei der Vorbereitung auf die hohen Temperaturen. Ein gründliches Duschen entfernt nicht nur Schweiß, Hautschüppchen, Lotionen, Cremes und andere Kosmetikrückstände, die sich im Laufe des Tages auf der Haut angesammelt haben. Diese Substanzen könnten bei hohen Temperaturen unangenehme Gerüche verursachen oder die Luftqualität in der Sauna beeinträchtigen, was das Erlebnis für andere Gäste mindern würde.

Darüber hinaus hilft das Duschen dem Kreislauf, sich langsam an wärmere Bedingungen zu gewöhnen. Dies ist ein entscheidender Schritt zur Vorbereitung des Körpers auf die bevorstehende Hitzeexposition und kann dazu beitragen, Kreislaufprobleme zu vermeiden, insbesondere für Saunaneulinge. Der Körper wird sanft aufgewärmt, die Poren öffnen sich, und die Haut wird auf das Schwitzen vorbereitet.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie nach dem Duschen alle Seifenreste gründlich abspülen, da diese sonst während des Saunierens auf der Haut reizen oder zu juckenden Hautstellen führen könnten. Die meisten Saunaanlagen verfügen über separate Duschbereiche im Vorraum oder direkt neben den Saunakabinen. Nutzen Sie diese Einrichtungen gewissenhaft und verlassen Sie den Duschbereich sauber, wie Sie ihn vorgefunden haben.

Ein weiterer nützlicher Tipp: Trocknen Sie sich nach dem Duschen gut ab. Nasse Haut verdampft Wasser schneller, was zu einem frühzeitigeren und intensiveren Schwitzen führen kann, was den Aufenthalt in der Sauna unter Umständen als weniger angenehm erscheinen lässt. Durch die Einhaltung dieser einfachen, aber wesentlichen Regel tragen Sie maßgeblich zur Sicherheit und Hygiene aller Saunagäste bei und sorgen dafür, dass Ihr eigenes Saunieren ein erholsames und angenehmes Erlebnis wird, das Körper und Geist gleichermaßen zugutekommt.

Angemessene Bekleidung im Saunabereich: Respekt und Komfort

Die Frage der angemessenen Bekleidung im Saunabereich ist oft Anlass für Unsicherheiten, doch die Regeln sind meist klar und dienen dem Komfort und der Hygiene aller. Es ist wichtig, dass Sie beim Betreten des gesamten Saunabereichs – also außerhalb der eigentlichen Saunakabinen – auf die richtige Kleidung achten. In den meisten Einrichtungen ist es üblich, dass Gäste einen Bademantel oder ein großes Handtuch tragen. Diese sollten stets sauber und frisch sein, um eine komfortable und hygienische Umgebung zu gewährleisten. Der Bademantel dient auch dazu, den Körper zwischen den Saunagängen warm zu halten und vor Auskühlung zu schützen.

Innerhalb der eigentlichen Sauna ist es hingegen gängige Praxis und Teil der Saunakultur, sich nackt aufzuhalten. Dies ist nicht nur hygienischer, da Textilien bei hohen Temperaturen schnell Bakterien sammeln und Gerüche entwickeln können, sondern auch gesünder für die Haut, die so ungehindert atmen und schwitzen kann. Dennoch ist es absolut verpflichtend, stets ein ausreichend großes Handtuch unter den gesamten Körper zu legen, wenn man Platz nimmt oder liegt. Dies schützt die Holzbänke vor Schweiß und sorgt für die Hygiene der nachfolgenden Nutzer. Das Handtuch sollte groß genug sein, dass kein Körperteil direkten Kontakt mit dem Holz hat.

Bitte beachten Sie außerdem, dass Badeschuhe im gesamten Saunabereich, also außerhalb der Saunakabinen, aus Sicherheitsgründen Pflicht sind. Rutschfeste Schuhe reduzieren das Risiko von Unfällen auf nassen und oft glatten Böden erheblich. Sie schützen zudem vor Pilzinfektionen. Der bewusste Umgang mit der eigenen Bekleidung und die Einhaltung dieser einfachen Regeln tragen maßgeblich dazu bei, dass der Saunabesuch für alle Beteiligten angenehm, sicher und respektvoll bleibt und die Atmosphäre der Entspannung gewahrt wird.

Regelmäßige Reinigung und Desinfektion: Das Fundament der Sauberkeit

Regelmäßige Reinigung und Desinfektion des Saunabereichs sind unerlässlich, um sowohl die Hygiene als auch das Wohlbefinden aller Besucher zu gewährleisten. Angesichts der hohen Temperaturen und der feuchten Umgebung in einer Sauna ist die Ansammlung von Keimen und Bakterien eine ständige Herausforderung. Daher ist es von größter Bedeutung, dass die Oberflächen gründlich und systematisch gereinigt werden.

Dazu gehören insbesondere die Sitz- und Liegeflächen in den Saunakabinen, die Holzwände, aber auch Griffe, Türklinken und Armaturen in den Duschbereichen. Diese Bereiche kommen häufig mit der Haut der Besucher in Kontakt und sollten daher täglich, idealerweise sogar mehrmals täglich während der Betriebszeiten, desinfiziert werden. Sorgfältiges Arbeiten mit geeigneten, desinfizierenden Reinigungsmitteln ist dabei entscheidend, um ein hohes Maß an Sauberkeit und Keimfreiheit sicherzustellen. Das Personal sollte hierfür geschult sein und die Reinigungsintervalle genau einhalten.

Zusätzlich sollten auch die Böden im gesamten Saunabereich, einschließlich der Umkleiden, Duschbereiche und Ruhezonen, regelmäßig und gründlich gepflegt werden. Durch Schweiß, Feuchtigkeit und das Herumtragen von Badeschuhen können sich hier leicht Keime, Bakterien und Schmutz ansammeln. Eine gründliche Bodenreinigung mindestens einmal täglich, oft auch öfter, hilft, dies zu verhindern und trägt zur allgemeinen Gesundheit und Hygiene bei. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den Abflüssen, um Geruchsbildung zu vermeiden.

Auch die Luftqualität in der Sauna muss berücksichtigt werden. Regelmäßiges Lüften sorgt für eine frische Atmosphäre und entfernt mögliche Gerüche, die durch den schweißtreibenden Betrieb entstehen können. Es empfiehlt sich, die Sauna nach jedem Nutzungstag gut durchzulüften und auch während des Betriebs für einen ausreichenden Luftaustausch zu sorgen. Durch diesen umfassenden Ansatz bleibt die Sauna nicht nur hygienisch sauber, sondern bietet auch einen angenehmen und einladenden Raum für alle Gäste, der zum Verweilen und Entspannen einlädt.

RegelBeschreibungWichtiger Hinweis
Zutritt nur für Personen ab 18 JahrenNur Erwachsene dürfen die Sauna nutzen.Gewährleistung von Sicherheit und Ruhe.
Saunaregeln gut sichtbar aushängenPositionieren Sie Regeln an gut sichtbaren Stellen.Sicherstellung, dass alle Besucher informiert sind.
Mindestens 5-minütige Duschpflicht vor NutzungAlle Besucher müssen sich vor dem Saunieren mindestens 5 Minuten lang duschen.Erhöht die Hygiene und das Wohlbefinden.
Angemessene Bekleidung im SaunabereichBademantel/Handtuch außerhalb der Kabine, Handtuch unter dem Körper in der Sauna.Badeschuhe aus Sicherheitsgründen Pflicht.
Regelmäßige Reinigung und DesinfektionSaunaanlage wird täglich gründlich gereinigt und desinfiziert.Tägliche Reinigung der Sitz- und Liegeflächen.
Maximale Saunazeit pro Sitzung: 15 MinutenVerhindert gesundheitliche Risiken durch Überhitzung.Empfohlen werden Pausen zwischen den Sitzungen.
Keine Glasbehälter im Saunabereich erlaubtVerhindert Verletzungen und Rutschgefahr durch Scherben.Nur ungefährliche Materialien für Getränke nutzen.
Verbot von alkoholisierten NutzernSchützt vor gesundheitlichen Risiken und gewährleistet Harmonie.Alkohol verstärkt Hitzeintoleranz und beeinträchtigt Urteilsvermögen.

Maximale Saunazeit pro Sitzung: Schutz vor Überhitzung

Ein oft unterschätzter, aber entscheidender Aspekt bei der Nutzung einer Sauna ist die begrenzte Verweildauer pro Sitzung. Die empfohlene maximale Saunazeit beträgt in der Regel 15 Minuten. Diese zeitliche Begrenzung dient in erster Linie dazu, Ihre Gesundheit zu schützen und ein optimales, angenehmes Erlebnis zu gewährleisten. Die intensive Wärme in der Sauna stellt eine erhebliche Belastung für den Körper dar, insbesondere für das Herz-Kreislauf-System.

Gerade Anfänger sollten sich strikt an diese Regel halten, um Überhitzung, Schwindelgefühle, Kreislaufkollaps oder Dehydrierung zu vermeiden. Aber auch erfahrene Saunagänger profitieren von dieser Vorsichtsmaßnahme, da sie dabei hilft, die Wellness-Erfahrung sicher und wohltuend zu gestalten. Längere Aufenthalte können das System überfordern und die positiven Effekte ins Gegenteil verkehren. Es ist wichtig zu verstehen, dass es nicht darum geht, wer am längsten in der Sauna bleiben kann, sondern darum, den größtmöglichen Nutzen für die eigene Erholung und das Wohlbefinden zu erzielen.

Nach der Saunasitzung wird dringend empfohlen, sich abzukühlen und dem Körper ausreichend Zeit zur Regeneration zu geben. Ein Wechsel zwischen Hitze und Kälte, gefolgt von einer ausgedehnten Ruhephase, ist traditionell üblich und fördert die Durchblutung sowie die Anpassungsfähigkeit des Körpers an Temperaturschwankungen. Achten Sie darauf, Ihren Körper aufmerksam wahrzunehmen und Signale wie Schwindel, Übelkeit, Herzrasen oder allgemeines Unwohlsein ernst zu nehmen. Diese sind klare Hinweise, dass es Zeit ist, die Sauna frühzeitig zu verlassen, auch wenn die 15 Minuten noch nicht abgelaufen sind.

Zusammenfassend garantiert die Einhaltung der maximalen 15 Minuten pro Sitzung, dass Ihr Saunabesuch wohltuend, gesundheitsfördernd und sicher bleibt. Hören Sie auf Ihren Körper und gönnen Sie ihm die nötigen Pausen, um die positiven Effekte der Sauna in vollem Umfang zu genießen.

Keine Glasbehälter im Saunabereich erlaubt: Sicherheit zuerst

Eine der wichtigsten und oft unterschätzten Regelungen im Saunabereich betrifft das strikte Verbot von Glasbehältern. Dieses Verbot ist aus mehreren gewichtigen Gründen absolut notwendig und dient der umfassenden Sicherheit aller Saunabesucher. Glasbehälter, wie Flaschen oder Trinkgläser, stellen ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. In der feuchten und oft rutschigen Umgebung eines Saunabereichs können sie leicht herunterfallen, zerbrechen und somit scharfe Scherben hinterlassen. Diese Scherben können schmerzhafte Schnitte und tiefe Wunden verursachen, die nicht nur für den Betroffenen gefährlich sind, sondern auch den gesamten Saunabetrieb stören, da der Bereich dann aufwendig gereinigt und möglicherweise gesperrt werden muss.

Darüber hinaus könnte verschüttetes Getränk aus einem Glasbehälter zu Rutschgefahr führen, was das Risiko von Stürzen und weiteren Verletzungen erhöht. Um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Nutzer zu gewährleisten, ist es daher entscheidend, dass nur ungefährliche Materialien wie robuste Plastikflaschen (idealerweise wiederverwendbare BPA-freie Sportflaschen) oder Metallbehälter für Getränke verwendet werden. Diese Materialien sind bruchsicher und stellen keine unmittelbare Gefahr dar, selbst wenn sie herunterfallen sollten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Komfort der Gäste. Scherben von Glas könnten nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch zu einer unangenehmen Reinigungssituation führen, die das entspannte Ambiente stört. Daher sollten alle Besucher darauf achten, keine Glasflaschen oder -gläser mit in den Saunabereich zu bringen. Der Betreiber sorgt zudem regelmäßig für eine gründliche Kontrolle des Saunabereichs, um sicherzustellen, dass sich keine verbotenen Glasgegenstände im Bereich befinden. Dies trägt dazu bei, dass jeder Gast seine Saunaerfahrung unbeschwert und sicher genießen kann.

Zusammenfassend dient dieses Verbot dem Unfallschutz und der allgemeinen Sicherheit aller Saunanutzer. Es wird daher dringend empfohlen, Alternativen zu Glasbehältern in Betracht zu ziehen, um diesen friedlichen und sicheren Raum zu erhalten und die positiven Effekte der Sauna in vollen Zügen zu erleben.

Verbot von alkoholisierten Nutzern: Eine Frage der Sicherheit und des Respekts

Der Zutritt zur Sauna ist für Personen, die alkoholisiert sind, strengstens untersagt. Dieser Grundsatz ist aus mehreren wichtigen Gründen von entscheidender Bedeutung und dient dem umfassenden Schutz aller Gäste sowie der Aufrechterhaltung einer sicheren und angenehmen Umgebung. Zum einen kann der Konsum von Alkohol das Gefühl der Hitzeintoleranz erheblich verstärken. Alkohol erweitert die Blutgefäße, was in Kombination mit der Hitze der Sauna zu einem erhöhten Risiko für Hitzschläge, Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen oder sogar Bewusstlosigkeit während des Saunagangs führen kann. Der Körper dehydriert zudem schneller, da Alkohol harntreibend wirkt, was die Belastung weiter erhöht.

Zum anderen beeinflusst Alkohol die Reaktionsfähigkeit, das Urteilsvermögen und die Koordinationsfähigkeit der Nutzer erheblich. In einem Umfeld mit hohen Temperaturen, feuchten und oft rutschigen Böden kann dies äußerst gefährlich sein. Die Fähigkeit, auf körperliche Warnsignale zu reagieren oder sich sicher zu bewegen, ist stark eingeschränkt, was das Risiko von Stürzen und anderen Unfällen drastisch erhöht. Ein klares Urteilsvermögen ist unerlässlich, um die eigene Verweildauer richtig einzuschätzen und gegebenenfalls die Sauna rechtzeitig zu verlassen.

Neben den ernsthaften gesundheitlichen und sicherheitstechnischen Risiken birgt ein Alkoholkonsum vor oder während des Saunabesuchs auch die Gefahr von rücksichtslosem oder störendem Verhalten. Dies könnte das Wohlbefinden und die Entspannung anderer Benutzer massiv beeinträchtigen. Die Sauna ist ein Ort der Ruhe und des Respekts, und alkoholbedingte Störungen würden die Atmosphäre negativ beeinflussen.

Daher bitten wir Sie eindringlich, im Interesse aller Gäste und Ihrer eigenen Gesundheit, auf den Alkoholkonsum zu verzichten, bevor Sie die Sauna betreten. Wir möchten, dass Ihr Aufenthalt angenehm, erholsam und vor allem sicher bleibt. Die Einhaltung dieser Regel trägt maßgeblich dazu bei, eine entspannte, respektvolle und sichere Atmosphäre für alle zu gewährleisten und die positiven Effekte des Saunierens in vollen Zügen zu genießen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich meine eigene Aufgussmischung mitbringen?
Nein, aus Sicherheits- und Hygienegründen ist es nicht gestattet, eigene Aufgussmischungen mitzubringen. Die Sauna stellt geprüfte und sichere Aufgussmischungen zur Verfügung, die speziell für den Einsatz in Saunaanlagen konzipiert sind und keine schädlichen Rückstände hinterlassen.

Wie oft soll ich saunieren?
Es wird empfohlen, 1-2 Mal pro Woche zu saunieren. Eine Sitzung sollte dabei aus mehreren kurzen Saunagängen (idealerweise 8-15 Minuten) mit entsprechenden Ruhepausen (mindestens 15-20 Minuten) und Abkühlphasen bestehen. Hören Sie immer auf die Signale Ihres Körpers.

Gibt es spezielle Zeiten für Frauen oder Männer?
Einige Saunen bieten spezielle Zeiten oder separate Bereiche nur für Frauen oder Männer an, um den Besuch für alle angenehmer zu gestalten und die Privatsphäre zu wahren. Bitte informieren Sie sich im Voraus im Sauna-Kalender oder beim Personal der jeweiligen Einrichtung.

Kann ich elektronische Geräte wie Smartphones in die Sauna mitnehmen?
Es wird dringend davon abgeraten, elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets oder E-Reader in die Sauna mitzunehmen. Die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit können die Geräte dauerhaft beschädigen. Zudem könnte die Ruhe der anderen Gäste durch Klingeltöne oder Bildschirme gestört werden.

Darf ich Essen und Trinken mit in den Saunabereich nehmen?
Essen ist im Saunabereich (außerhalb ausgewiesener Gastronomiebereiche) in der Regel nicht erlaubt, um Hygiene und Sauberkeit zu gewährleisten. Es gibt jedoch ausgewiesene Ruhe- und Erholungsbereiche oder Bistros, wo Sie Wasser oder leichte Snacks verzehren können. Ausreichendes Trinken von Wasser oder ungesüßten Tees ist zwischen den Saunagängen sehr wichtig.

Was mache ich, wenn ich mich unwohl fühle?
Verlassen Sie sofort die Sauna, wenn Sie sich unwohl, schwindelig oder übel fühlen, und informieren Sie umgehend das Personal. Ruhen Sie sich in einem kühlen Bereich aus und trinken Sie ausreichend Wasser. Bei anhaltendem Unwohlsein oder starken Beschwerden suchen Sie bitte umgehend medizinische Hilfe auf.

Die Einhaltung dieser Regeln ist der Schlüssel zu einem sicheren, angenehmen und gesundheitsfördernden Saunaerlebnis. Sie tragen dazu bei, dass der Saunabesuch für Sie selbst und für alle anderen Gäste eine Quelle der Entspannung und des Wohlbefindens bleibt. Respektieren Sie die Umgebung und die anderen Besucher, und Sie werden die vielfältigen positiven Effekte der Sauna in vollen Zügen genießen können.

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