26/08/2023
Die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling sind für viele ein wahrer Segen, ein Versprechen auf unbeschwerte Tage im Freien, die das Gemüt aufhellen und die Vitamin-D-Produktion ankurbeln. Doch für eine wachsende Zahl von Menschen birgt der Kontakt mit der Sonne auch eine Schattenseite: die sogenannte Sonnenallergie. Was umgangssprachlich oft als „Sonnenallergie“ bezeichnet wird, ist in den meisten Fällen eine polymorphe Lichtdermatose – eine Hautirritation, die sich durch juckenden Ausschlag, Rötungen und Bläschen bemerkbar macht. Diese Reaktion kann die Freude am Sommer erheblich trüben und führt viele Betroffene zu der dringenden Frage: Kann man eine Sonnenallergie wirklich wieder loswerden?
Die gute Nachricht ist, dass es vielfältige Wege gibt, die Symptome zu lindern und dem Auftreten des Ausschlags vorzubeugen, auch wenn eine „Heilung“ im klassischen Sinne für die häufigste Form oft nicht möglich ist. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome und effektiven Behandlungs- und Präventionsstrategien, damit Sie Ihre Zeit in der Sonne wieder in vollen Zügen genießen können, ohne dass Ihre Haut rebelliert.

- Was ist eine Sonnenallergie wirklich?
- Warum tritt eine Sonnenallergie auf und wer ist betroffen?
- Die vielen Gesichter der Sonnenallergie: Symptome erkennen
- Diagnose: Wie der Arzt die Sonnenallergie identifiziert
- Effektive Strategien gegen die Sonnenallergie
- Kann man eine Sonnenallergie wirklich loswerden?
- Häufig gestellte Fragen zur Sonnenallergie
Was ist eine Sonnenallergie wirklich?
Der Begriff „Sonnenallergie“ ist ein Sammelbegriff, der im Volksmund für verschiedene Hautausschläge verwendet wird, die nach dem Kontakt mit Sonnenlicht auftreten. Mediziner sprechen hier von Lichtdermatosen oder Photodermatosen. Die mit Abstand häufigste Form, die von den meisten Menschen gemeint ist, wenn sie von einer Sonnenallergie sprechen, ist die polymorphe Lichtdermatose (PLD). Das Wort „polymorph“ bedeutet „vielgestaltig“, was bereits auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Ausschlags hinweist.
Im Gegensatz zu einer echten Allergie, bei der das Immunsystem übermäßig auf bestimmte Stoffe reagiert, handelt es sich bei der PLD nicht um eine klassische allergische Reaktion. Vielmehr spielt das Immunsystem eine Rolle bei der Reaktion auf die UV-Strahlung, insbesondere auf UVA-Strahlen, aber auch UVB-Strahlen und manchmal sogar der sichtbare Anteil des Lichts können Auslöser sein. Dies erklärt auch, warum der Ausschlag nach einem Solariumbesuch auftreten kann, da Solarien hauptsächlich UVA-Strahlen abgeben.
Andere Formen von Lichtdermatosen können durch die Kombination von Sonnenlicht mit bestimmten Medikamenten (photoallergische oder phototoxische Reaktionen) oder Inhaltsstoffen in Kosmetika und Sonnenschutzmitteln (Mallorca-Akne) ausgelöst werden. Es ist entscheidend, die genaue Ursache zu kennen, um die richtige Behandlungs- und Vorbeugungsstrategie zu wählen.
Warum tritt eine Sonnenallergie auf und wer ist betroffen?
Die genauen Mechanismen, die zur Entwicklung einer polymorphen Lichtdermatose führen, sind noch nicht vollständig geklärt. Man weiß jedoch, dass das Immunsystem eine Rolle spielt und dass die Reaktion oft dann auftritt, wenn die Haut einer ungewohnten Menge an UV-Licht ausgesetzt ist, beispielsweise nach den Wintermonaten oder im Urlaub in sonnigen Regionen. Die Intensität der Reaktion variiert stark von Person zu Person. Manche benötigen nur wenige Minuten in der Sonne, um Symptome zu entwickeln, während andere erst nach Stunden oder sogar Tagen reagieren.
Die polymorphe Lichtdermatose kann in jedem Alter auftreten, beginnt aber typischerweise in den ersten dreißig Lebensjahren. Das bedeutet, auch Kinder können eine Sonnenallergie bekommen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, und obwohl die PLD bei jedem Hauttyp vorkommen kann, tritt sie zumeist bei Menschen mit hellerer Haut auf. Es wird vermutet, dass auch erbliche Faktoren eine Rolle spielen könnten, da die Erkrankung in manchen Familien gehäuft vorkommt. Weltweit ist die Häufigkeit unterschiedlich; in einigen europäischen Ländern wurde bei über 20 Prozent der Bevölkerung eine polymorphe Lichtdermatose festgestellt.
Die vielen Gesichter der Sonnenallergie: Symptome erkennen
Der Name „polymorphe“ Lichtdermatose ist Programm: Die Erscheinungsformen des Ausschlags können sehr unterschiedlich sein. Typischerweise tritt der Ausschlag einige Stunden nach dem Sonnenkontakt auf, manchmal aber auch erst nach ein paar Tagen. Er betrifft vor allem Hautbereiche, die direkt der Sonne ausgesetzt waren, wie Brust, Hals, Arme und Handrücken. Das Gesicht ist seltener betroffen.
Typische Symptome können sein:
- Rote Flecken: Dies sind oft die ersten Anzeichen, die sich auf der Haut zeigen.
- Erhabene Stellen: Die Haut kann sich stellenweise verdickt oder geschwollen anfühlen.
- Knötchen und Bläschen: Kleine, juckende Knötchen oder mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen sind häufige Begleiterscheinungen.
- Intensiver Juckreiz: Dies ist oft das quälendste Symptom, das Betroffene zum Kratzen verleitet, was die Haut zusätzlich reizen und zu Infektionen führen kann.
- Brennen: Ein brennendes Gefühl auf der Haut kann den Juckreiz begleiten.
- Die Hautveränderungen können rötlich, aber auch eher hautfarben erscheinen.
Die Symptome sind in der Regel im Frühling am stärksten ausgeprägt, bessern sich oft im Laufe des Sommers, wenn die Haut durch allmähliche Gewöhnung eine gewisse Toleranz entwickelt, und verschwinden im Herbst vollständig. Leider kehrt der Ausschlag üblicherweise in der nächsten Saison wieder zurück.
Diagnose: Wie der Arzt die Sonnenallergie identifiziert
Da der Begriff „Sonnenallergie“ verschiedene Lichtdermatosen umfassen kann, ist es wichtig, eine genaue Diagnose zu erhalten. Ein Besuch bei einem Hautarzt (Dermatologen) ist hier unerlässlich. Die Ärztin oder der Arzt wird zunächst eine ausführliche Anamnese erheben, also die Krankengeschichte erfragen. Dabei werden Fragen gestellt wie:
- Wann und wo treten die Symptome auf?
- Gab es bereits ähnliche Ausschläge?
- Welche Medikamente werden eingenommen?
- Welche Kosmetika oder Sonnenschutzmittel werden verwendet?
Diese Informationen können bereits erste Hinweise auf die Art der Lichtdermatose geben. Manchmal ist der Ausschlag auch nicht auf Sonnenlicht, sondern auf Hitze oder eine andere Erkrankung zurückzuführen, weshalb eine sorgfältige Differenzialdiagnose wichtig ist.
Zur Sicherung der Diagnose können weitere Untersuchungen notwendig sein:
- Hautuntersuchung: Eine genaue Begutachtung der Hautveränderungen.
- Gewebeprobe (Biopsie): In unklaren Fällen kann eine kleine Hautprobe entnommen und mikroskopisch untersucht werden.
- Phototestungen: Hierbei werden kleine Hautbereiche gezielt mit kontrollierten Mengen an UV-A- und UV-B-Licht bestrahlt, um die Hautreaktion zu provozieren und die Art der Lichtempfindlichkeit zu bestimmen. Dies ist ein sehr wichtiger Schritt, um die Diagnose zu sichern und die spezifischen Auslöser zu identifizieren.
- Blutuntersuchung: Eine Blutuntersuchung kann helfen, andere Erkrankungen auszuschließen, die ähnliche Symptome verursachen können, wie beispielsweise Lupus erythematodes.
Effektive Strategien gegen die Sonnenallergie
Der wichtigste Pfeiler im Umgang mit einer Sonnenallergie ist konsequenter Sonnenschutz. Dies gilt sowohl für die polymorphe Lichtdermatose als auch für andere Formen von Lichtdermatosen. Die Schutzmaßnahmen müssen das Spektrum des Lichts abdecken, das die Hautreaktion verursacht.
Akute Beschwerden lindern
Wenn der Ausschlag bereits aufgetreten ist, verschwindet er in der Regel von selbst, sobald man sich nicht mehr der Sonne aussetzt. Dennoch gibt es Maßnahmen, die die Beschwerden lindern können:
- Kühlen: Angefeuchtete Handtücher, kühle Bäder oder spezielle Kühlpacks können den Juckreiz und das Brennen angenehm mildern.
- Kortisonpräparate: Je nach Ausprägung des Ausschlags können Ärzte Kortisoncremes oder -salben verschreiben, die entzündungshemmend wirken und den Juckreiz schnell lindern. In sehr schweren Fällen können auch Kortisontabletten zum Einsatz kommen.
- Antihistaminika: Diese Medikamente, oft als Tabletten eingenommen, blockieren die Wirkung des Botenstoffes Histamin, der für Juckreiz und Schwellungen verantwortlich ist. Sie können rezeptfrei erhältlich sein, sollten aber immer in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.
Wichtig ist, Bläschen nicht zu öffnen und die Haut nicht zu kratzen, um Infektionen und Narbenbildung zu vermeiden. Bei starkem Juckreiz kann das Abdecken des Ausschlags mit leichter Kleidung helfen, dem Kratzdrang entgegenzuwirken.
Dem Ausschlag vorbeugen: Ihr Leitfaden für einen sonnenreichen Alltag
Vorbeugung ist der Schlüssel, um die Symptome einer Sonnenallergie gar nicht erst entstehen zu lassen oder zumindest zu minimieren. Hier sind die wichtigsten Maßnahmen:
- Haut bedecken: Das Tragen von schützender Kleidung ist eine der effektivsten Methoden. Dichte Stoffe bieten tendenziell einen besseren Schutz. Es gibt auch spezielle UV-Schutzkleidung, deren Schutzfaktor als UPF (Ultraviolet Protection Factor) angegeben wird. Achten Sie beim Kauf auf Standards wie den UV-Standard 801 (geprüft am nassen Textil) oder den europäischen Standard EN 13758-1. Ein breitkrempiger Hut schützt Gesicht und Nacken, eine Sonnenbrille die Augen.
- Sonne meiden: Vermeiden Sie die pralle Mittagssonne, insbesondere zwischen 11 und 15 Uhr, wenn die UV-Strahlung am intensivsten ist. Halten Sie sich im Schatten auf. Beachten Sie, dass Glas zwar gut vor UVB-Strahlen schützt, aber je nach Glasart weniger vor UVA-Strahlen, die auch durch Fensterscheiben in Autos oder Zügen dringen können.
- Sonnenschutzmittel: Wählen Sie bei polymorpher Lichtdermatose Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30, besser 50+. Es ist entscheidend, dass das Produkt sowohl vor UVB- als auch vor UVA-Strahlen schützt. Der UVA-Schutz ist oft durch einen Kreis um die Abkürzung UVA gekennzeichnet und sollte mindestens ein Drittel des angegebenen LSF betragen. Für Menschen mit Mallorca-Akne sind spezielle Sonnenschutzmittel ohne Fette und Emulgatoren empfehlenswert, oft in Form von Gelen. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, um das passende Produkt zu finden.
Die korrekte Anwendung von Sonnenschutzmitteln ist ebenso wichtig: Tragen Sie sie 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad großzügig auf und cremen Sie mindestens alle zwei Stunden nach, oder häufiger nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen. Als Faustregel gilt für einen Erwachsenen etwa vier gehäufte Esslöffel Sonnenschutzmittel für den ganzen Körper.

| Schutzmaßnahme | Vorteile | Nachteile / Hinweise |
|---|---|---|
| Kleidung | Sehr effektiver, sofortiger Schutz; spezielle UV-Kleidung verfügbar | Kann bei Hitze unangenehm sein; nicht alle Stoffe bieten gleichen Schutz |
| Schatten | Natürlicher Schutz; angenehm kühl | Bietet keinen 100%igen Schutz (Streustrahlung); Verfügbarkeit begrenzt |
| Sonnenschutzmittel | Flexibel anwendbar; schützt exponierte Haut | Muss regelmäßig nachgecremt werden; richtige Menge entscheidend; Inhaltsstoffe können bei manchen Reaktionen auslösen |
Spezielle Therapien: Die Haut „abhärten“
Bei besonders ausgeprägten Beschwerden kann Ihr Arzt eine Phototherapie, auch als UV-Gewöhnung oder UV-Härtung bekannt, empfehlen. Hierbei wird die Haut über mehrere Wochen hinweg schrittweise und unter strenger ärztlicher Aufsicht mit kontrollierten Dosen von UV-Licht bestrahlt. Ziel ist es, die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen und die Toleranzschwelle zu erhöhen. Diese Behandlungen werden in spezialisierten Praxen oder Universitätskliniken durchgeführt und können medikamentös unterstützt werden. Es ist absolut wichtig, solche Therapien nicht eigenmächtig durch Solarienbesuche oder unkontrollierte Sonnenbäder zu versuchen, da dies die Symptome verschlimmern und das Hautkrebsrisiko erhöhen kann.
Kann man eine Sonnenallergie wirklich loswerden?
Die Kernfrage, ob man eine Sonnenallergie wieder loswird, hängt stark von der spezifischen Ursache ab. Wenn die Hautreaktion durch einen bekannten Auslöser wie bestimmte Kosmetika oder Medikamente verursacht wird, kann das Meiden dieser Substanzen zu einer vollständigen Beschwerdefreiheit führen. Medikamente sollten Sie jedoch niemals eigenmächtig absetzen oder die Dosis ändern, sondern immer Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.
Für die häufigste Form, die polymorphe Lichtdermatose, gilt: Der Ausschlag klingt in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst ab, sobald die Sonnenexposition vermieden wird, und hinterlässt normalerweise keine Narben – es sei denn, er entzündet sich durch Kratzen. Viele Betroffene stellen fest, dass die Symptome über den Sommer hinweg nachlassen und im Herbst/Winter verschwinden.
Auch wenn die PLD meist in der nächsten Saison wieder auftritt, berichten viele, dass die Beschwerden mit der Zeit häufig abnehmen. Bei einigen Betroffenen verschwindet der Ausschlag sogar irgendwann ganz. Es gibt also Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation, auch wenn eine „Heilung“ im Sinne eines einmaligen Eingriffs für die meisten Typen der Sonnenallergie nicht existiert. Vielmehr geht es darum, die Symptome durch konsequente Prävention und gezielte Behandlung zu kontrollieren und die Lebensqualität zu verbessern.
Könnte es eine Sommerakne sein?
Die Mallorca-Akne (Acne aestivalis) wird manchmal als Sonderform der polymorphen Lichtdermatose betrachtet oder tritt in ähnlichem Kontext auf. Sie ist ebenfalls saisonal bedingt und zeigt sich, wenn die Haut nach dem Winter wieder UV-Strahlen, insbesondere UVA, ausgesetzt wird. Die Hautveränderungen, die an gewöhnliche Akne erinnern können (gerötete Flecken, Knötchen an Oberarmen, Schultern, Brust und Rücken), entstehen im Zusammenhang mit UV-Strahlen, Hauttalg und oft fetthaltigen Pflegeprodukten oder Sonnencremes. Auch hier kann Juckreiz auftreten.
Ähnlich wie bei der PLD bessert sich die Mallorca-Akne normalerweise von selbst, wenn die Sonne gemieden wird. Zur Vorbeugung wird oft empfohlen, auf ölfreie Sonnenschutzgele und -lotionen zu wechseln, die keine Emulgatoren enthalten. Eine Beratung in der Apotheke kann hier sehr hilfreich sein.
| Merkmal | Polymorphe Lichtdermatose (PLD) | Mallorca-Akne (Acne aestivalis) |
|---|---|---|
| Auslöser | UV-A (hauptsächlich), UV-B, sichtbares Licht | UV-A in Kombination mit Fetten/Emulgatoren in Kosmetika/Sonnenschutz |
| Typische Symptome | Rote Flecken, Knötchen, Bläschen, erhabene Stellen; starker Juckreiz | Rötliche Knötchen, Pickel, Papeln; erinnert an Akne; Juckreiz möglich |
| Betroffene Stellen | Brust, Hals, Arme, Hände (unbedeckte Haut) | Oberarme, Schultern, Brust, Rücken (sonnenexponierte Stellen) |
| Immunsystem | Spielt eine Rolle bei der Reaktion | Eher Reaktion von Talgdrüsen auf UV + Fette |
| Vorbeugung | Umfassender UV-Schutz (Kleidung, Schatten, LSF 30+ UVA/UVB) | Umfassender UV-Schutz; fett- und emulgatorfreie Sonnenschutzmittel |
Häufig gestellte Fragen zur Sonnenallergie
Viele Menschen, die unter den Symptomen einer Sonnenallergie leiden, haben ähnliche Fragen. Hier sind einige der am häufigsten gestellten:
Ist eine Sonnenallergie heilbar?
Die meisten Formen der Sonnenallergie, insbesondere die polymorphe Lichtdermatose, sind nicht im klassischen Sinne „heilbar“. Das bedeutet, die Veranlagung zur Reaktion auf Sonnenlicht bleibt bestehen. Allerdings können die Symptome durch konsequente Vorbeugung und gezielte Behandlung sehr gut kontrolliert werden. Manche Betroffene stellen auch fest, dass sich die Haut mit der Zeit an die Sonne gewöhnt und die Symptome milder werden oder sogar ganz verschwinden.
Können Kinder auch eine Sonnenallergie bekommen?
Ja, die polymorphe Lichtdermatose kann in jedem Alter auftreten, und Kinder sind ebenfalls betroffen. Es ist besonders wichtig, die empfindliche Kinderhaut vor zu viel Sonne zu schützen und bei Anzeichen einer Sonnenallergie einen Kinderarzt oder Hautarzt aufzusuchen.
Was sind die Hauptauslöser einer Sonnenallergie?
Der Hauptauslöser der polymorphen Lichtdermatose ist UV-A-Licht, aber auch UV-B-Licht und in seltenen Fällen sichtbares Licht können eine Rolle spielen. Bei anderen Lichtdermatosen können auch bestimmte Medikamente oder Inhaltsstoffe in Kosmetika und Sonnenschutzmitteln in Kombination mit Sonnenlicht als Auslöser wirken.
Welche Art von Sonnenschutzmittel sollte ich verwenden?
Bei einer Sonnenallergie sollten Sie unbedingt ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30, besser 50+) wählen, das sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlen schützt. Achten Sie auf das UVA-Logo (Kreis um UVA). Bei Mallorca-Akne sind fett- und emulgatorfreie Gele oder Fluide empfehlenswert. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten.
Kann Calcium bei der Vorbeugung helfen?
Es gibt einige Hinweise und Erfahrungen, dass die Einnahme von Calcium, oft in Kombination mit Vitamin D, einige Wochen vor der intensiven Sonnenexposition vorbeugend wirken kann. Die wissenschaftliche Evidenz hierfür ist jedoch nicht eindeutig. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
Die Sonnenallergie mag eine Herausforderung sein, doch sie muss nicht Ihre Lebensqualität mindern oder Sie vom Genuss der schönen Jahreszeit abhalten. Mit dem richtigen Wissen und den passenden Strategien können Sie Ihre Haut schützen, Symptome lindern und die positiven Effekte des Sonnenlichts auf Ihr Wohlbefinden genießen. Nehmen Sie die Anzeichen Ihrer Haut ernst, suchen Sie bei Bedarf professionellen Rat und finden Sie Ihren Weg zu einem unbeschwerten Sommer. Ihre Haut wird es Ihnen danken!
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