10/02/2025
Die Sauna ist seit jeher ein Ort der Entspannung, der Wärme und des Wohlbefindens. Ihr einzigartiges Ambiente verdankt sie maßgeblich einem natürlichen und nachwachsenden Rohstoff: Holz. Es ist die erste Wahl für den Saunabau, und das aus gutem Grund. Die natürliche Schönheit, die unterschiedlichen Maserungen und Farbnuancen jeder Holzart verleihen einer Sauna eine unvergleichlich warme und gemütliche Optik, die perfekt zur Wellness-Auszeit passt. Doch Holz ist nicht nur ästhetisch ansprechend; es ist auch robust, stabil und widerstandsfähig. Seine geringe Wärmeleitfähigkeit ist der entscheidende Faktor, der Holz zum optimalen Material für Ihre Sauna macht. Es speichert die Wärme effizient, ohne selbst zu überhitzen, wodurch das Risiko von Verbrennungen für Saunagäste minimiert wird. Doch aufgepasst: Holz ist nicht gleich Holz, insbesondere wenn es um den anspruchsvollen Saunabau geht.

- Holz ist nicht gleich Holz: Die Herausforderungen im Saunabau
- Experten-Tipp: Das richtige Saunaholz finden
- Die beliebtesten Saunaholzarten im Detail
- Vergleich der Saunaholzarten: Eine Übersicht
- Wann Holz nicht als Saunaholz taugt
- Brennholz für den Sauna-Holzofen: Ein wichtiger Unterschied
- Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Holz ist nicht gleich Holz: Die Herausforderungen im Saunabau
Das extreme Klima in einer Sauna – die Kombination aus hoher Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit, gefolgt von Abkühlphasen – stellt besondere Anforderungen an die bauliche Holzkonstruktion. Gewöhnliches Holz kann unter diesen Bedingungen schnell leiden und nachhaltige Schäden davontragen, wenn es nicht speziell für diesen Einsatz ausgewählt und vorbereitet wird. Ein großes Problem ist die Feuchtigkeit: Sie kann dazu führen, dass das Holz aufquillt, sich verzieht oder im schlimmsten Fall sogar schimmelt. Niemand möchte in seiner Sauna verzogene Teile, austretendes Harz oder gar Splitter unter der Haut. Auch Astlöcher, die Harz absondern können, sind in einer Sauna unerwünscht. Daher ist es von immenser Bedeutung, ausschließlich speziell für den Saunabau geeignetes Saunaholz zu verwenden. Nur diese speziellen Varianten sind dem extremen Saunaklima gewachsen und halten den ständigen Temperatur- und Feuchtigkeitswechseln stand, ohne zu splittern oder zu harzen.
Experten-Tipp: Das richtige Saunaholz finden
Um die Langlebigkeit und die Sicherheit Ihrer Sauna zu gewährleisten, muss Saunaholz von besonders hoher Qualität sein. Es sollte kaum harzen, da Harzaustritt nicht nur unschön ist, sondern auch zu Verbrennungen führen kann, wenn es heiß wird. Ebenso wichtig ist, dass das Holz wenig Äste aufweist und absolut splitterfrei ist, um Verletzungen zu vermeiden. Ideales Saunaholz zeichnet sich zudem durch seine extreme Langlebigkeit und Formbeständigkeit aus. Diese Eigenschaften sind entscheidend, damit Ihre Sauna über viele Jahre hinweg eine sichere und ästhetisch ansprechende Wohlfühloase bleibt.
Die beliebtesten Saunaholzarten im Detail
Die Auswahl des richtigen Holzes ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Saunabau. Jede Holzart bringt spezifische Eigenschaften mit sich, die sie mehr oder weniger für den Einsatz in der Sauna qualifizieren. Im Folgenden stellen wir Ihnen die gängigsten und bewährtesten Saunaholzarten vor, erläutern ihre Besonderheiten, Vor- und Nachteile, damit Sie eine fundierte Entscheidung für Ihre Saunaplanung treffen können.
Abachi: Der Allrounder mit Fragezeichen
Abachi, in Nigeria auch als „Obeche“ bekannt, ist ein schnellwachsender Baum aus dem zentralafrikanischen Becken. Seine Beliebtheit im Saunabau rührt von mehreren vorteilhaften Eigenschaften her. Es ist ein sehr astarmes und harzfreies Holz, das zudem kaum zum Splittern neigt. Ein großer Pluspunkt ist seine schlechte Wärmeleitfähigkeit, was zu einer hohen Isolierfähigkeit führt und es ideal für Liegen, Sitzbänke, Griffe und Lehnen macht, da diese Bauteile nicht heiß werden dürfen. Abachi zeigt auch eine geringe Neigung zum Schwund, was die Formstabilität in feuchten Umgebungen begünstigt. Diese Eigenschaften prädestinieren Abachi für den Einsatz im Saunainnenbereich, insbesondere dort, wo direkter Hautkontakt besteht.
Trotz der vielen Vorteile gibt es auch Nachteile: Abachi ist ein relativ weiches Holz, was dazu führen kann, dass Nägel und Schrauben keinen festen Halt finden. Ein gravierenderer Nachteil ist seine hohe Feuchtigkeitsaufnahme, die bei unzureichender Belüftung oder Pflege schnell zu Pilzbefall und Schimmel führen kann. Darüber hinaus gibt es ökologische Bedenken: Das Holz stammt oft aus dem zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde, das einem Raubbau ausgesetzt ist. Da nur die wertvollsten Bäume entnommen werden, ist Abachi-Holz in der Regel nicht FSC-zertifiziert. Eine umweltfreundlichere Alternative, die ähnliche Eigenschaften aufweist, ist Pappelholz.
Espe/Thermo-Espe: Elegant und widerstandsfähig
Die Espe ist ein schnell und gerade wachsender Baum, dessen Holz sich hervorragend für den Saunabau eignet. Es leitet Wärme schlecht, ist stabil und besonders formbeständig. Aufgrund dieser Eigenschaften wird Espenholz häufig für Sauna-Sitzbänke und Liegeflächen verwendet. Die helle Farbe und die ansprechende, lebendige Maserung verleihen dem Holz eine sehr edle und hochwertige Optik. Espenholz kann zudem eine gute Alternative zu Hemlock-Saunaholz (siehe weiter unten) darstellen, insbesondere wenn Wert auf eine helle und ruhige Ästhetik gelegt wird.
Eine weitere Entwicklung ist die Thermo-Espe. Durch eine spezielle Wärmebehandlung wird das Holz noch widerstandsfähiger. Thermo-Espe nimmt kaum Feuchtigkeit auf und ist nahezu harzfrei. Die Thermobehandlung macht das Holz zudem unempfindlich gegenüber Mikroorganismen wie Pilzen und Bakterien, was die Langlebigkeit in der feuchten Saunaumgebung erheblich steigert. Einziges Manko: Durch die Wärmebehandlung wird Thermo-Espenholz deutlich dunkler als unbehandeltes Espenholz, was jedoch von vielen als edle Optik empfunden wird.
Heimische Tanne: Nachhaltigkeit trifft Gemütlichkeit
Auch in unseren Breitengraden wachsen hervorragende Hölzer, die sich für den Saunabau eignen. Die heimische Tanne, darunter die Europäische Weißtanne und die Sibirische Tanne, ist eine ausgezeichnete Wahl. Tannenholz ist bekannt für seine Stabilität, Langlebigkeit und seinen vergleichsweise geringen Ast- und Harzanteil. Die unterschiedlichen Maserungen sorgen für eine lebendige Optik, die eine gemütliche Atmosphäre in der Sauna schafft. Beim Kauf von Tannenholz ist jedoch die Herkunft entscheidend: Nordeuropäische Hölzer weisen oft eine höhere Qualität auf, sind fester und haben weniger Harzeinschlüsse als Tannenholz aus anderen Regionen.
Wenn Sie die Wahl zwischen heimischer Tanne und importierter Hemlock-Tanne haben, die ähnliche Eigenschaften besitzt, sollten Sie die heimische Tanne bevorzugen. Ihre Ökobilanz ist deutlich besser, da die Transportwege kürzer sind und somit die Umwelt weniger belastet wird. Dies macht die heimische Tanne zu einer attraktiven und verantwortungsbewussten Wahl für umweltbewusste Saunabesitzer.
Hemlock: Der Klassiker aus Nordamerika
Die Hemlocktanne, auch bekannt als Schierling, gedeiht in den feuchten Klimazonen Nordamerikas bis Ostasiens. Das in Deutschland sehr beliebte Saunaholz Hemlock stammt hauptsächlich von forstwirtschaftlich angebauten Hemlocktannen aus Kanada. Es zeichnet sich durch seine helle Farbe und seine Weichheit aus. Hemlock-Holz ist extrem unempfindlich gegenüber Nässe, was es ideal für die feuchte Saunaumgebung macht. Es ist zudem langlebig, stabil, harz- und astarm. Oftmals finden sich am Stamm astfreie Längen von bis zu 30 cm, was die Verarbeitung erleichtert und eine ruhige Holzoberfläche ermöglicht. Hemlock-Saunaholz wird vorrangig für die Verkleidung von Decken und Wänden, aber auch für Innentüren sowie Sitz- und Liegegelegenheiten verwendet. Die sehr glatte und ruhige Holzstruktur verleiht der Sauna ein hochwertiges und elegantes Erscheinungsbild, das besonders in Kombination mit Glasflächen zur Geltung kommt.
Der Hauptnachteil von Hemlock ist der Preis. Da es sich um eine importierte Holzware handelt, sind die Kosten entsprechend höher. Dies wirkt sich auch negativ auf die Ökobilanz des Holzes aus, da lange Transportwege erforderlich sind. Trotz des höheren Preises und der ökologischen Bedenken bleibt Hemlock aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften eine sehr beliebte Wahl für Saunabauer.
Kelo: Das einzigartige Naturprodukt
Kelo-Saunen sind unter Saunagängern ein Begriff und stehen für eine besondere Art von Saunaerlebnis. Das Wort „Kelo“ kommt aus Finnland und bezeichnet auf natürliche Weise abgestorbenes und getrocknetes Holz, meist Kiefernholz, welches dann „Kelohonka“ genannt wird. Kelo-Holz wird nicht extra angebaut; es ist ein seltenes, exotisches Nutzholz, das in naturbelassenen Wäldern gefunden wird. Der Großteil des bei uns erhältlichen Kelo stammt aus der Region Karelien (Russland/Finnland) sowie aus Nordschweden und Nordfinnland.
Kelo-Holz entsteht, wenn ein Baum im hohen Alter das Wachstum einstellt und über Jahrzehnte hinweg im trockenkalten Polarklima langsam dehydriert. Dieser natürliche Prozess verleiht dem Holz außergewöhnliche Eigenschaften: Es ist extrem hart, äußerst form- und witterungsbeständig. Ein großer Vorteil ist, dass Kelo-Holz wunderbar unbehandelt verbaut werden kann, ohne dass man Sackungen, Setzungen oder Risse im Saunabau befürchten muss. Die einzigartige silbergraue Patina und die natürliche Rissbildung verleihen Kelo-Saunen einen rustikalen und sehr authentischen Charakter. Aufgrund seiner geringen Verfügbarkeit und des aufwendigen Gewinnungsprozesses ist Kelo-Holz jedoch sehr teuer und gehört zu den exklusivsten Saunaholzarten.
Nordische Fichte: Robust und duftend
Die Nordische Fichte, auch Polarfichte oder Skandinavische Fichte genannt, ist eine schnellwachsende Holzart, die sich durch ihre Robustheit und ihr helles Holz auszeichnet. Sie wird sowohl für die Außenverkleidung von Saunahäusern als auch im Innenbereich eingesetzt. Das Holz der Nordischen Fichte ist fest und sehr widerstandsfähig. Es besitzt eine angenehm gleichmäßige Struktur mit feinen Poren und weist viele kleine, fest eingewachsene Asteinschlüsse auf, die dem Holz einen natürlichen Charakter verleihen. Die hohe Dichte der Nordischen Fichte führt zu einem hohen Holzgewicht und ermöglicht die Herstellung qualitativ hochwertiger Holzprofile für Saunakonstruktionen. Der unverkennbare, angenehme Duft von Fichtenholz trägt maßgeblich zur Wohlfühlatmosphäre bei Ihren künftigen Saunagängen bei. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis der Nordischen Fichte ist oft sehr attraktiv, was sie zu einer beliebten Wahl macht. Allerdings handelt es sich auch hier um Importware, überwiegend aus Polen, Russland und Skandinavien, was sich negativ auf die Ökobilanz niederschlägt.
Rotzeder: Luxus für die Sinne
Die Rotzeder, eine Zedernart aus Nordamerika (USA und Kanada), ist eine exquisite Wahl für den Saunabau. Ihre bernsteingelbe bis honigbraune Farbe schafft eine besonders wohlige und luxuriöse Atmosphäre. Rotzedernholz ist sehr gleichmäßig gemasert, nahezu astfrei und neigt kaum zum Splittern. Es ist quasi harzfrei; stattdessen enthält es zahlreiche Lufteinschlüsse. Diese Lufteinschlüsse wirken wie eine natürliche Dämmschicht, was im Saunabau von großem Vorteil ist, da sie die Wärme hervorragend isolieren. Darüber hinaus ist Zedernholz für seine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit bekannt, was seine Langlebigkeit in der feuchten Saunaumgebung sichert. Das besondere Highlight der Rotzeder sind ihre ätherischen Öle. Sie sorgen nicht nur für einen angenehmen, charakteristischen Duft während des Saunagangs, sondern halten auch Schädlinge auf natürliche Weise vom Holz fern. Ein separater Holzschutz ist somit in der Regel nicht notwendig.
Der hohe Wert und die aufwendigen Importprozesse machen die Rotzeder zu einem der teureren Saunahölzer. Hinzu kommt, ähnlich wie bei Hemlock, eine leider negative Ökobilanz aufgrund der weiten Transportwege. Dennoch ist die Rotzeder aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften und ihres luxuriösen Ambientes eine begehrte Wahl für hochwertige Saunaprojekte.
Vergleich der Saunaholzarten: Eine Übersicht
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Eigenschaften der vorgestellten Saunaholzarten in einer Vergleichstabelle zusammengefasst. Beachten Sie, dass es sich hierbei um allgemeine Einschätzungen handelt und individuelle Holzchargen variieren können.
| Holzart | Wärmeleitfähigkeit | Harzgehalt | Astfreiheit | Feuchtigkeitsaufnahme | Härte | Preisniveau | Ökobilanz | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Abachi | Sehr gering (gut) | Sehr gering | Sehr gut | Hoch (Anfällig) | Weich | Mittel | Negativ | Liegen, Bänke, Lehnen |
| Espe / Thermo-Espe | Gering (gut) | Sehr gering | Gut | Gering (Thermo-Espe sehr gering) | Mittelhart | Mittel bis Hoch | Positiv bis Neutral | Wände, Decken, Bänke |
| Heimische Tanne | Mittel | Gering | Mittel | Mittel | Mittelhart | Mittel | Positiv | Wände, Decken |
| Hemlock | Mittel bis Gering | Sehr gering | Sehr gut | Gering (unempfindlich) | Weich | Hoch | Negativ | Wände, Decken, Türen |
| Kelo | Gering | Sehr gering | Sehr gut | Sehr gering | Sehr hart | Sehr hoch | Neutral bis Negativ | Ganze Saunen (Wände, Decken) |
| Nordische Fichte | Mittel | Mittel | Mittel | Mittel | Mittelhart | Gering bis Mittel | Negativ | Außen- und Innenverkleidung |
| Rotzeder | Sehr gering (gut) | Sehr gering | Sehr gut | Gering (widerstandsfähig) | Mittelhart | Sehr hoch | Negativ | Wände, Decken, luxuriöse Anwendungen |
Wann Holz nicht als Saunaholz taugt
Wie Sie in diesem Ratgeber bereits erfahren haben, gibt es spezifische Holzeigenschaften, die für die Nutzung als Saunaholz unerlässlich sind. Ebenso gibt es klare Ausschlusskriterien. Holz ist ungeeignet für den Saunabau, wenn es:
- eine hohe Forminstabilität aufweist und sich leicht verzieht.
- einen zu hohen Harz-Anteil besitzt, der bei Hitze austreten kann.
- zu viel Feuchtigkeit aufnimmt und dadurch anfällig für Quellung oder Schimmel wird.
- eine zu geringe Widerstandsfähigkeit gegen Mikroorganismen und Feuchtigkeit hat.
- eine zu hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt, wodurch es zu heiß wird und Verbrennungen verursachen kann.
- zu weich ist und somit keine ausreichende Stabilität bietet oder leicht beschädigt wird.
Es ist entscheidend, dass Sie sich vor dem Kauf eingehend mit den spezifischen Eigenschaften Ihres gewünschten Saunaholzes auseinandersetzen und sorgfältig abwägen, ob es für Ihre Anforderungen passt. Bedenken Sie auch, dass selbst innerhalb einer Holzsorte Qualitätsunterschiede auftreten können, da Holz ein natürlich wachsender Rohstoff ist. Achten Sie auf hochwertige Verarbeitung und informieren Sie sich über die Herkunft.
Brennholz für den Sauna-Holzofen: Ein wichtiger Unterschied
Neben dem Holz als Baumaterial für die Sauna spielt auch das Brennholz für einen holzbefeuerten Saunaofen eine entscheidende Rolle. Der Begriff „Saunaholz“ umfasst hier also zwei völlig unterschiedliche Anwendungen. Für das Heizen Ihres Saunaofens sollte wirklich nur „echtes“, unbehandeltes Brennholz verwendet werden. Es ist absolut tabu, Renovierungs-Holzreste, Möbelstücke oder andere behandelte Hölzer zu verbrennen. Solche Materialien können mit Chemikalien imprägniert oder lackiert sein, die beim Verbrennen giftige Abgase freisetzen. Dies stellt eine ernsthafte Gefahr für Ihre Gesundheit und die Umwelt dar. Informieren Sie sich immer über die Herkunft und Behandlung Ihres Brennholzes.
Ebenso wichtig ist, dass das Brennholz gut getrocknet ist. Holz mit zu hoher Restfeuchtigkeit verbrennt nicht optimal, erzeugt weniger Wärme und kann zu einer sogenannten Versottung des Rauch-Ableitsystems führen. Dies bedeutet, dass sich Teer und andere Verbrennungsrückstände im Schornstein ablagern, was nicht nur die Leistung des Ofens mindert, sondern schlimmstenfalls auch zu einem gefährlichen Kaminbrand führen kann. Achten Sie daher unbedingt auf hochwertiges, trockenes Brennholz, auch wenn es preislich etwas mehr kosten mag als unsachgemäße Holzabfälle. Diese Investition zahlt sich in mehrfacher Hinsicht aus:
- Sie sichern die Langlebigkeit Ihrer Heizungsanlage.
- Sie gewährleisten ein angenehmes und gesundes Wohlfühlklima in der Sauna.
- Sie schützen Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Im Folgenden beantworten wir einige der am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Saunaholz, um Ihnen zusätzliche Klarheit zu verschaffen.
Warum ist spezielles Saunaholz notwendig?
Spezielles Saunaholz ist notwendig, weil die Bedingungen in einer Sauna extrem sind: hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und schnelle Temperaturwechsel. Herkömmliches Holz würde unter diesen Bedingungen schnell leiden, sich verziehen, Harz absondern, splittern oder schimmeln. Saunaholz ist so ausgewählt und behandelt, dass es diesen extremen Belastungen standhält, nicht überhitzt und keine schädlichen Stoffe freisetzt, was für Sicherheit und Langlebigkeit entscheidend ist.
Welche Holzarten sind am besten für Saunabänke geeignet?
Für Saunabänke, auf denen direkter Hautkontakt besteht, sind Holzarten ideal, die eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen und nicht heiß werden. Dazu gehören Abachi, Espe (insbesondere Thermo-Espe) und oft auch Hemlock. Diese Hölzer sind zudem ast- und harzfrei sowie splitterarm, was den Komfort und die Sicherheit erhöht.
Gibt es umweltfreundliche Optionen bei Saunaholz?
Ja, durchaus. Heimische Tanne ist eine ausgezeichnete Wahl, da sie regional verfügbar ist und somit eine deutlich bessere Ökobilanz durch kürzere Transportwege aufweist. Auch Pappelholz kann eine gute, nachhaltige Alternative zu importierten Hölzern wie Abachi sein. Achten Sie generell auf Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft, auch wenn FSC-Zertifizierungen im Saunabereich nicht für alle Holzarten verfügbar sind.
Was sollte ich beim Kauf von Brennholz für meinen Saunaofen beachten?
Das Wichtigste ist, dass das Brennholz absolut unbehandelt ist – keine Lacke, Farben oder Imprägnierungen. Zudem muss es sehr gut getrocknet sein (Restfeuchte unter 20%), um eine effiziente und saubere Verbrennung zu gewährleisten und die Gefahr von Versottung oder Kaminbränden zu vermeiden. Harthölzer wie Buche oder Eiche brennen länger und erzeugen mehr Glut, während Nadelhölzer schneller anbrennen und viel Wärme abgeben.
Kann ich jedes beliebige Holz für den Saunabau verwenden?
Nein, auf keinen Fall. Wie ausführlich beschrieben, gibt es viele Holzarten, die aufgrund ihrer Eigenschaften (hoher Harzgehalt, starke Feuchtigkeitsaufnahme, geringe Formstabilität, hohe Wärmeleitfähigkeit, Splitterneigung) ungeeignet sind. Die Verwendung von nicht geeignetem Holz kann zu Schäden an der Sauna, Gesundheitsrisiken durch Harz oder Schimmel und einem insgesamt unangenehmen Saunaerlebnis führen. Vertrauen Sie immer auf speziell für den Saunabau ausgewiesenes Holz.
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