02/01/2023
Wenn die Temperaturen draußen steigen und die Sonne unerbittlich vom Himmel brennt, mag der Gedanke an einen Saunabesuch für viele paradox erscheinen. Doch entgegen der weit verbreiteten Annahme ist Saunieren im Sommer nicht nur unbedenklich, sondern kann sogar eine erstaunliche Bereicherung für Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit darstellen. Während die schwül-heiße Sommerluft oft als drückend empfunden wird und zu einem unangenehmen Wärmestau auf der Haut führen kann, bietet die Sauna eine ganz andere Art von Hitze: eine trockene, kontrollierte Umgebung, die in Kombination mit gezielter Abkühlung wahre Wunder wirkt. Rund 70 % der regelmäßigen Saunagänger schwören auch in den warmen Monaten auf ihr Schwitzritual und genießen die positiven Effekte, die ein Saunabesuch im Sommer mit sich bringt. Lassen Sie sich überraschen, wie der Wechsel von Hitze und Kälte zu einem erfrischenden Erlebnis wird und Ihren Körper optimal auf die sommerlichen Temperaturen einstellt.

- Der faszinierende Unterschied: Sauna-Hitze vs. Sommerhitze
- Gesundheitliche Vorteile des Sommer-Saunierens
- Die Kunst der Abkühlung: Der Schlüssel zum Sommer-Saunagenuss
- 5 Goldene Regeln für den perfekten Sommer-Saunatag
- Wer sollte im Sommer auf Saunabesuche verzichten?
- Sauna-Vielfalt: Ein kleiner Temperatur-Ratgeber
- Schönheitspflege im Sommer: Sauna als Beauty-Booster
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Saunieren im Sommer
Der faszinierende Unterschied: Sauna-Hitze vs. Sommerhitze
Auf den ersten Blick mag es unlogisch erscheinen, bei sommerlichen 30 Grad oder mehr freiwillig eine heiße Sauna aufzusuchen. Doch der entscheidende Unterschied liegt in der Art der Hitze. Die sommerliche Außentemperatur ist oft von einer hohen Luftfeuchtigkeit begleitet. Diese feuchte, drückende Luft erschwert dem Körper das natürliche Abkühlen durch Schwitzen. Der Schweiß auf der Haut kann nicht richtig verdunsten, was zu einem unangenehmen „Wärmestau“ führt und den Kreislauf stark belastet. Man fühlt sich schlapp, klebrig und ausgelaugt.
Ganz anders verhält es sich in der Sauna. Hier herrschen zwar deutlich höhere Temperaturen, die Luft ist jedoch extrem trocken. In dieser trockenen Hitze kann der Schweiß ungehindert verdunsten, was eine effiziente Kühlung des Körpers ermöglicht. Das Schwitzen in der Sauna wird daher als wesentlich angenehmer und weniger belastend empfunden als das Schwitzen in feuchter Sommerluft. Dieser physikalische Effekt ist der Schlüssel dazu, warum Saunieren auch an heißen Tagen eine wahre Wohltat sein kann. Der gezielte Wechsel von trockener Wärme und der anschließenden kalten Dusche oder einem Tauchbad stimuliert den Körper auf eine Weise, die der sommerlichen Hitzeentlastung zuträglich ist und das allgemeine Wohlbefinden steigert.
Gesundheitliche Vorteile des Sommer-Saunierens
Die positiven Auswirkungen regelmäßiger Saunagänge sind weitreichend und verlieren auch in den Sommermonaten nicht an Bedeutung. Ganz im Gegenteil, sie können sogar dazu beitragen, den Körper besser auf die sommerlichen Herausforderungen vorzubereiten und zu stärken:
- Kreislaufstabilisierung: Jeder Saunagang ist ein sanftes Training für das Herz-Kreislauf-System. Die Wärme weitet die Blutgefäße, der Herzschlag erhöht sich leicht, und beim Abkühlen ziehen sich die Gefäße wieder zusammen. Dieses „Gefäßtraining“ macht den Kreislauf widerstandsfähiger und anpassungsfähiger an Temperaturschwankungen, wie sie im Sommer zwischen klimatisierten Räumen und der Außentemperatur auftreten können.
- Stoffwechselanregung und Entgiftung: Durch das intensive Schwitzen werden nicht nur Wasser, sondern auch Stoffwechselendprodukte und Giftstoffe über die Haut ausgeschieden. Dies unterstützt die natürlichen Entgiftungsprozesse des Körpers und regt den Stoffwechsel an.
- Stärkung des Immunsystems: Regelmäßiges Saunieren trainiert die Abwehrkräfte des Körpers. Die künstlich erzeugte „Fieber“-Situation in der Sauna stimuliert die Produktion von Abwehrzellen. Dies kann dazu beitragen, Erkältungen oder grippale Infekte, die auch im Sommer durch Klimaanlagen oder Kaltgetränke entstehen können, vorzubeugen.
- Anpassung an Hitze: Wer regelmäßig in die Sauna geht, gewöhnt seinen Körper an hohe Temperaturen. Der Organismus lernt, effizienter zu schwitzen und die Körpertemperatur besser zu regulieren. Dies führt dazu, dass die natürliche Sommerhitze als wesentlich erträglicher empfunden wird und man weniger unter Schwüle leidet.
- Muskelentspannung: Die intensive Wärme in der Sauna führt zu einer tiefgehenden Entspannung der gesamten Muskulatur. Verspannungen lösen sich, und Schmerzen können gelindert werden. Dies ist besonders wohltuend nach sportlicher Betätigung oder einem stressigen Tag.
- Psychisches Wohlbefinden: Saunieren ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele. Die Auszeit vom Alltag, die wohlige Wärme und das Gefühl der Reinigung fördern die Ausschüttung von Glückshormonen wie Oxytocin. Dies trägt maßgeblich zur Stressreduktion bei und hinterlässt ein Gefühl tiefer Entspannung und Zufriedenheit.
Die Kunst der Abkühlung: Der Schlüssel zum Sommer-Saunagenuss
Während im Winter die Abkühlung nach dem Saunagang für viele eine Überwindung darstellen mag, wird sie im Sommer zum absoluten Highlight und zum wahren Hochgenuss. Gerade die erfrischende Kälte nach der intensiven Wärme macht den Reiz des Sommer-Saunierens aus und verstärkt die gesundheitlichen Effekte des Wechselbads.
Doch Vorsicht: Die Abkühlung sollte nicht schlagartig, sondern schonend und schrittweise erfolgen, um den Kreislauf nicht zu überfordern. Der erste Schritt ist immer, für einige Minuten an die frische Luft zu gehen. Dies hilft dem Körper, die größte Hitze abzugeben und die Lungen mit frischem Sauerstoff zu füllen. Erst danach folgt die eigentliche Kaltanwendung. Beginnen Sie immer an den herzfernen Extremitäten: Zuerst der rechte Fuß, dann der linke Fuß, gefolgt von der rechten Hand und der linken Hand. Anschließend können die Arme und Beine abgekühlt werden, bevor man sich schließlich dem Rumpf zuwendet. Dies schont den Kreislauf und bereitet ihn optimal auf die Kälte vor.
Für die Abkühlung stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Ein kalter Kneippguss, das Abreiben mit Crushed Ice oder – für Mutige – ein kurzes Tauchbad im eiskalten Becken. Die Wahl der Methode hängt von Ihrem persönlichen Empfinden und Ihrer Konstitution ab. Wichtig ist, dass Sie sich danach frisch und belebt fühlen. Diese gezielte Abkühlung nach der Wärme stärkt nicht nur das Immunsystem und den Kreislauf, sondern sorgt auch für das unvergleichliche Gefühl der Erfrischung, das den Sommer-Saunabesuch so besonders macht.
5 Goldene Regeln für den perfekten Sommer-Saunatag
Damit Ihr Saunabesuch im Sommer zu einem rundum positiven Erlebnis wird, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten:
1. Maßvoll ist die Devise: Sauna bei Hitze
Gerade im Sommer ist es ratsam, die Saunagänge an die eigene Konstitution anzupassen und sie tendenziell kürzer zu halten als im Winter. Beschränken Sie die Verweildauer in der Saunakabine auf 10 bis maximal 20 Minuten. Lieber gönnen Sie sich dafür ausgiebigere Ruhepausen zwischen den einzelnen Gängen. Der Fokus liegt auf dem bewussten Wechsel von Hitze und Kälte, der den gesundheitlichen Effekt verstärkt und den Kreislauf trainiert. Hören Sie stets auf die Signale Ihres Körpers und verlassen Sie die Sauna, sobald Sie sich unwohl fühlen.
2. Ausgiebige Ruhepausen genießen
Die Ruhephasen sind ein essenzieller Bestandteil des Saunierens, besonders im Sommer. Nutzen Sie die Zeit zwischen den Gängen, um sich vollständig zu erholen. Ideal ist es, die Pausen an der frischen Luft zu verbringen, etwa auf einer Liegewiese, in einem schattigen Außenbereich oder in speziellen Ruhezonen, die viele Thermen und Saunawelten anbieten. Hier können Sie den Kreislauf stabilisieren, die Haut atmen lassen und einfach die Stille oder das Zwitschern der Vögel genießen. Manche Wellnessoasen bieten sogar private See-Chalets oder gemütliche Salas mit Sandstrand, die sich perfekt für eine ungestörte Auszeit eignen.
3. Flüssigkeitshaushalt auf Balance halten
Durch das intensive Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit, die unbedingt wieder zugeführt werden muss. Trinken Sie reichlich! Am besten eignen sich stilles Wasser, stark verdünnte Saftschorlen oder lauwarme Kräutertees. Vermeiden Sie eiskalte Getränke, da der Körper dann zusätzliche Energie aufwenden muss, um diese auf Körpertemperatur zu bringen, was wiederum zu mehr Schwitzen führt. Kaffee und Alkohol sind während eines Saunabesuchs tabu, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten und entwässernd wirken können.
4. Sauna und leerer Magen – kein gutes Team
Ein Saunabesuch strengt den Kreislauf an, daher ist es nicht ratsam, mit völlig leerem Magen in die Sauna zu gehen. Eine leichte Mahlzeit, wie zum Beispiel ein kleiner Salat, Obst oder ein Joghurt, etwa ein bis zwei Stunden vor dem Saunagang, füllt die Energiereserven auf und beugt Kreislaufproblemen vor, ohne den Magen zu überlasten.
5. Sauna im Sommer macht glücklich
Neben all den physischen Vorteilen hat Saunieren auch eine wunderbare Wirkung auf die Psyche. Die Wärme, die Entspannung und das Gefühl der Reinigung tragen maßgeblich zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Forscher haben sogar herausgefunden, dass beim Saunieren das „Kuschelhormon“ Oxytocin ausgeschüttet wird, das für Gefühle von Geborgenheit und Glück sorgt. Ein Saunabesuch ist somit eine perfekte Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen, abzuschalten und neue Energie zu tanken – und das Gefühl von purer Lebensfreude zu spüren.
Wer sollte im Sommer auf Saunabesuche verzichten?
Obwohl Saunieren im Sommer für die meisten Menschen sehr wohltuend ist, gibt es bestimmte Personengruppen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung lieber darauf verzichten oder zumindest ärztlichen Rat einholen sollten. Der Körper ist bei Hitze bereits stärker beansprucht, und zusätzliche Belastungen können riskant sein. Dazu gehören im Wesentlichen:
- Hochschwangere Frauen: Besonders im letzten Trimester oder bei Risikoschwangerschaften sollte auf Saunagänge verzichtet werden, da die Hitze den Kreislauf zusätzlich belasten und im Extremfall Wehen auslösen könnte.
- Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Wer unter Herzerkrankungen, hohem Blutdruck oder Durchblutungsstörungen leidet, sollte vor einem Saunabesuch unbedingt Rücksprache mit seinem Arzt halten. Der Wechsel von Hitze und Kälte kann das Herz-Kreislauf-System stark fordern.
- Ältere Menschen: Mit zunehmendem Alter kann die Anpassungsfähigkeit des Körpers an extreme Temperaturen abnehmen. Ältere Personen sollten besonders vorsichtig sein und nur unter Aufsicht oder nach ärztlicher Rücksprache saunieren.
- Bei akuten Infekten oder Fieber: Ein Saunabesuch ist keine Therapie bei Krankheit. Bei Fieber, Erkältung oder anderen akuten Infekten sollte man dem Körper Ruhe gönnen und auf die Sauna verzichten, um ihn nicht zusätzlich zu schwächen.
- Bei starker Dehydration oder Erschöpfung: Wenn der Körper bereits durch Hitze oder Anstrengung geschwächt oder dehydriert ist, sollte man nicht zusätzlich in die Sauna gehen, da dies zu einem Kreislaufkollaps führen kann.
Für diese Personengruppen bedeutet dies jedoch nicht, dass sie auf Wellness verzichten müssen. Sanfte Alternativen wie ein entspannendes Bad in Thermalwasser, das sanfte Treibenlassen im kühlen Nass oder leichte Spaziergänge im Schatten können ebenfalls zur Erholung beitragen, ohne den Körper zu überlasten.
Sauna-Vielfalt: Ein kleiner Temperatur-Ratgeber
Nicht jede Sauna ist gleich heiß, und die Wahl der richtigen Saunaart kann entscheidend für Ihr Wohlbefinden sein, besonders wenn Sie im Sommer saunieren oder ein Anfänger sind. Es empfiehlt sich, mit milderen Temperaturen zu beginnen und sich langsam an höhere Hitzegrade heranzutasten. Hier ist ein Überblick über gängige Saunaarten und ihre typischen Temperaturbereiche:
| Saunaart | Typische Temperatur | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Banja | 50 °C – 110 °C | Russische Sauna, oft mit Birkenzweigen („Wenik“) zur Massage und Dampferzeugung. |
| Finnische Sauna | 80 °C – 95 °C | Klassische, trockene Sauna mit hoher Temperatur. |
| Bio-Sauna | 50 °C – 60 °C | Niedrigere Temperatur und höhere Luftfeuchtigkeit, schonender für den Kreislauf. |
| Caldarium | 40 °C – 50 °C | Römisches Warmluftbad, sehr mild und kreislaufschonend, oft mit Kräuterzusätzen. |
| Dampfbad | 40 °C – 50 °C | Hohe Luftfeuchtigkeit (fast 100%), ideal für Atemwege und Haut. |
| Erdsauna | 110 °C – 130 °C | Sehr heiß, oft als Blockhaussauna in die Erde gebaut, intensive Hitze. |
| Klassische Sauna | 80 °C – 100 °C | Variante der finnischen Sauna, je nach Aufguss und Luftfeuchtigkeit. |
| Aroma-/Kräutersauna | 60 °C – 75 °C | Mittlere Temperaturen mit duftenden Kräutern oder ätherischen Ölen. |
Für den Einstieg im Sommer eignen sich besonders Bio-Saunen, Caldarien oder Dampfbäder, da diese den Kreislauf weniger belasten. Fortgeschrittene Saunagänger können sich dann an höhere Temperaturen wagen, solange sie die Abkühlphasen konsequent einhalten.
Schönheitspflege im Sommer: Sauna als Beauty-Booster
Ein Saunabesuch ist nicht nur eine Wohltat für die Gesundheit, sondern auch ein echter Beauty-Booster, besonders im Sommer. Die Hitze öffnet die Poren, fördert die Durchblutung und bereitet die Haut optimal auf nachfolgende Pflegeschritte vor. Das Ergebnis ist eine porentief reine, strahlende Haut, die bereit ist, Wirkstoffe optimal aufzunehmen.
Kaffee-Peeling: Sanfte Hautpflege für zu Hause
Ein selbstgemachtes Kaffee-Peeling ist eine einfache, duftende und äußerst wirkungsvolle Methode, um die Haut vor dem Saunagang zu revitalisieren. Es befreit die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen, fördert die Durchblutung und lässt die Haut besser schwitzen. Zudem enthält Koffein straffende Eigenschaften, die sich positiv auf das Bindegewebe auswirken können.
Rezept für Ihr Kaffee-Peeling:
- 3 Teelöffel trockenes Kaffeepulver (frisch gemahlen oder übrig vom Filterkaffee)
- 2 Teelöffel Zucker (fein oder grob, je nach gewünschtem Peeling-Effekt)
- ca. 2 Esslöffel Sonnenblumenöl (oder ein anderes pflegendes Öl wie Oliven- oder Mandelöl)
Vermischen Sie alle Zutaten gut in einem kleinen, dichten Gefäß. Nehmen Sie es mit in die Sauna oder das Spa. Vor dem ersten Saunagang, nach einer kurzen Dusche, massieren Sie den gesamten Körper intensiv mit dem Peeling ein. Konzentrieren Sie sich dabei auf raue Stellen wie Ellbogen, Knie und Fersen. Spülen Sie das Peeling anschließend gründlich ab. Zucker und Kaffee wirken als sanfte Schleifkörper, das Koffein strafft, und das Öl pflegt die Haut bereits während der Anwendung.
Salz auf meiner Haut: Das Salzpeeling
Eine weitere beliebte Peeling-Methode in vielen Saunawelten ist das Salzpeeling. Oftmals wird in speziellen Salzsteinzimmern oder zu bestimmten Zeiten feines Salz zur Verfügung gestellt. Das Abreiben mit Salz reinigt die Haut tiefenwirksam, fördert die Durchblutung und hinterlässt ein seidiges Gefühl. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Salz wird direkt vor Ort bereitgestellt und ist sofort einsatzbereit.
After-Sauna-Pflege: Feuchtigkeit für die Haut
Nach dem Saunieren ist die Haut porentief gereinigt und besonders aufnahmefähig für Feuchtigkeit und Wirkstoffe. Gönnen Sie Ihrer Haut eine Extraportion Pflege. Leichte Gele, zum Beispiel mit Hyaluronsäure, Aloe Vera oder Thermalwasser, eignen sich hervorragend. Achten Sie auf Produkte, die frei von Mineralölen sind, da diese die Poren wieder verschließen könnten. Eine feuchtigkeitsspendende Lotion oder ein Körperspray helfen der Haut, sich zu regenerieren und ihren natürlichen Feuchtigkeitshaushalt wiederherzustellen.
Detox-Wasser für die Balance
Neben der äußeren Pflege ist auch die innere Hydration entscheidend. Wenn Ihnen pures Wasser auf Dauer zu langweilig schmeckt, können Sie Ihr Trinkwasser ganz einfach „pimpen“ und so für eine abwechslungsreiche Flüssigkeitszufuhr sorgen. Schneiden Sie frisches Obst (Zitronen, Beeren, Gurken), Kräuter (Minze, Rosmarin) oder Ingwer in Scheiben und geben Sie diese in Ihr Wasser. Dies verleiht dem Wasser nicht nur einen erfrischenden Geschmack, sondern liefert auch zusätzliche Vitamine und Mineralien, die den Körper von innen heraus unterstützen und zu Ihrem allgemeinen Wohlbefinden beitragen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Saunieren im Sommer
Warum ist Saunieren im Sommer gut für die Gesundheit?
Saunieren im Sommer ist gesund, weil die trockene Hitze in der Sauna im Gegensatz zur feuchten Sommerluft das Schwitzen effizienter macht und den Kreislauf weniger belastet. Der Wechsel von Hitze und Kälte trainiert das Herz-Kreislauf-System, stärkt das Immunsystem und hilft dem Körper, sich besser an hohe Temperaturen anzupassen. Zudem fördert es die Entgiftung und die Entspannung.
Wie lange sollte ein Saunagang im Sommer dauern?
Im Sommer empfiehlt es sich, die Saunagänge etwas kürzer zu halten als im Winter. Eine Verweildauer von 10 bis 15, maximal 20 Minuten pro Gang ist ausreichend. Wichtiger ist es, auf die Signale des eigenen Körpers zu achten und lieber kürzere Gänge mit ausgiebigen Ruhepausen zu kombinieren.
Welche Getränke sind während eines Saunabesuchs im Sommer am besten?
Am besten eignen sich stilles Wasser, stark verdünnte Fruchtsaftschorlen oder lauwarme Kräutertees. Diese Flüssigkeiten gleichen den durch das Schwitzen entstandenen Verlust optimal aus. Vermeiden Sie eiskalte Getränke, Kaffee und Alkohol, da diese den Körper zusätzlich belasten können.
Kann ich auch als Anfänger im Sommer in die Sauna gehen?
Ja, auch als Anfänger können Sie im Sommer in die Sauna gehen. Beginnen Sie jedoch langsam und wählen Sie mildere Saunaarten wie die Bio-Sauna oder das Caldarium mit niedrigeren Temperaturen. Bleiben Sie nur kurz in der Sauna und achten Sie besonders auf ausreichende Abkühlung und Ruhepausen. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern Sie Dauer und Intensität nur allmählich.
Gibt es spezielle Aufgüsse für den Sommer?
Ja, viele Thermen und Saunawelten bieten im Sommer spezielle Aufgüsse an, die auf die Jahreszeit abgestimmt sind. Beliebt sind erfrischende Düfte wie Zitrone, Minze, Eukalyptus oder andere Zitrusaromen, die ein Gefühl von Frische und Leichtigkeit vermitteln und den Kreislauf beleben. Informieren Sie sich vorab über das Aufgussprogramm Ihrer Therme.
Der Sommer ist die perfekte Jahreszeit, um die vielen Facetten des Saunierens neu zu entdecken und die positiven Effekte auf Körper und Geist in vollen Zügen zu genießen. Lassen Sie sich von den Vorzügen der trockenen Hitze und der wohltuenden Abkühlung überzeugen und erleben Sie einen Sommer voller Vitalität und Entspannung!
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