Ist ein Saunabesuch vor dem Training sinnvoll?

Sauna für Sportler: Regeneration & Immunsystem

14/02/2023

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„Die Sauna ist die Apotheke der Armen“, so lautet ein altes finnisches Sprichwort, das die tiefe Wertschätzung für diese jahrhundertealte Tradition in ihrer Heimat widerspiegelt. Doch die Sauna ist weit mehr als nur ein Ort der Entspannung und des Wohlbefindens; sie birgt auch ein erhebliches Potenzial für Sportler, wenn es um die Optimierung von Regeneration und die Stärkung des Immunsystems geht. Die Balance zwischen Belastung und Entlastung ist entscheidend für den langfristigen Formaufbau im Sport. Nur wer seinem Körper die notwendige Ruhe gönnt, kann die Trainingsreize effektiv verarbeiten und eine nachhaltige Leistungssteigerung erzielen. Für viele Athleten, insbesondere in den kälteren Monaten, ist der Saunagang nach dem Training fest im Regenerationsplan verankert. Man sitzt, schwitzt und hofft auf die ersehnten Vorteile. Aber welche Effekte hat das Saunieren wirklich auf die Leistungsfähigkeit? Eine Vielzahl von Studien hat sich dieser Frage gewidmet, und die Ergebnisse sind aufschlussreich.

Ist ein Saunabesuch vor dem Training sinnvoll?
Klar ist, dass ein Saunabesuch vor dem Training keinen Sinn ergibt, da der Körper während und nach dem Saunieren in den Regenerationsmodus schaltet. Nach dem Training bringt das Saunieren aber viele Vorteile mit sich. Es entfaltet eine muskelentspannende Wirkung, wodurch Muskelverspannungen – Myogelosen – gelöst werden können.
Inhaltsverzeichnis

Die Physiologie des Saunierens: Simuliertes Fieber als Heilmittel

Die durchschnittliche Körperkerntemperatur eines Menschen liegt bei etwa 36,6 Grad Celsius. Während eines Saunagangs, bei dem die Temperaturen in der Regel zwischen 70 und 80 Grad Celsius liegen und eine Dauer von 15 bis 20 Minuten empfohlen wird, kann die Hauttemperatur um circa zehn Grad ansteigen. Noch bemerkenswerter ist der Anstieg der Körperkerntemperatur um bis zu zwei Grad Celsius. Dieser Temperaturanstieg entspricht dem Zustand eines mittleren bis höheren Fiebers – ein gewollter und kontrollierter Prozess, den wir als „simuliertes Fieber“ bezeichnen.

Dieses künstlich erzeugte Fieber löst eine Kaskade von physiologischen Reaktionen im Körper aus. Die Blutgefäße weiten sich massiv, was zunächst zu einem leichten Abfall des Blutdrucks führen kann. Gleichzeitig steigt die Herzfrequenz an – anfangs um etwa 20 Prozent, später sogar um bis zu 50 Prozent, wenn die maximale Körperkerntemperatur erreicht ist. Die gesamte Herzpumpleistung kann dabei um beeindruckende 80 Prozent zunehmen, um den erhöhten Bedarf an Sauerstoff und Nährstoffen in den geweiteten Gefäßen zu decken und die Wärmeabgabe zu fördern. Um die Hitze effektiv zu regulieren, aktiviert der Körper sein „Temperatur-Management“ auf Hochtouren: Er beginnt intensiv zu schwitzen. In einer Saunastunde kann der Körper bis zu einem Liter Schweiß verlieren, was einem Verlust von fast 17 Millilitern pro Minute entspricht. Dieser massive Flüssigkeitsverlust, begleitet von der Ausscheidung von Salzen und Stoffwechselprodukten, ist ein zentraler Bestandteil des Reinigungsprozesses.

Die Bedeutung der Abkühlung: Der Schlüssel zum optimalen Effekt

Die positiven Effekte des Saunierens sind jedoch nicht ausschließlich auf die hohe Temperatur und das Schwitzen zurückzuführen. Ein entscheidender Faktor für die gesundheitlichen Vorteile ist die Phase der Abkühlung, die unmittelbar auf den Saunagang folgt. Durch das plötzliche Abkühlen, beispielsweise durch eine kalte Dusche, den Gang ins Eisbecken oder ein Kneippbecken, ziehen sich die zuvor maximal weit gestellten Blutgefäße im Haut- und Unterhautgewebe extrem schnell und kräftig zusammen. Dieser abrupte Wechsel von Weitung zu Verengung bewirkt, dass eine große Menge Blut in kürzester Zeit und mit hohem Druck durch den Körper zirkuliert.

Diese intensive Zirkulation hat weitreichende positive Auswirkungen auf den Körper eines Sportlers. Stoffwechselprodukte, die sich während des Trainings angesammelt haben, wie beispielsweise Laktat, werden schneller und effizienter abgebaut. Die verbesserte Durchblutung trägt zudem dazu bei, dass Mikroverletzungen in der Muskulatur, die zu Zerrungen oder dem gefürchteten Muskelkater führen können, schneller heilen oder sogar ganz verhindert werden. Die kontrastierenden Reize von Hitze und Kälte trainieren zudem die Gefäßelastizität, was langfristig die Anpassungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems verbessert.

Sauna und Herz-Kreislauf-System: Risiken und belegte Vorteile

Die plötzliche und starke Blutzirkulation, die durch den Wechsel von Hitze und Kälte entsteht, birgt eine potenzielle Gefahr für Menschen mit vorbestehenden Herzkranzgefäßerkrankungen. Für diese Personengruppe wird dringend empfohlen, sich langsam abzukühlen, beispielsweise durch lauwarmes Duschen oder das Umhergehen in kühleren Räumen. Zudem sollten sie bereits während des Saunagangs ihre Herzfrequenz genau überwachen, um eine Überlastung des Herzens zu vermeiden. Im Zweifelsfall ist vor dem ersten Saunabesuch eine ärztliche Abklärung ratsam.

Interessanterweise können Sportler mit chronisch zu niedrigem Blutdruck hingegen von regelmäßigen Saunagängen profitieren. Der Körper gewöhnt sich Stück für Stück an die Belastung und das Training der Blutgefäße, was zu einer Stabilisierung des Blutdrucks führen kann. Eine wegweisende Studie von Laukkanen et al. aus dem Jahr 2015, veröffentlicht im renommierten Fachmagazin „JAMA Internal Medicine“, kam zu dem Schluss, dass regelmäßiges Saunieren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant senken kann. Die Forscher konstatierten, dass Männer, die statt einmal pro Woche zwei- oder dreimal eine Sauna besuchen, ein um 22 Prozent geringeres Risiko haben, an einem Herzinfarkt zu sterben. Wer vier- bis siebenmal wöchentlich sauniert, hatte demnach sogar ein um 63 Prozent geringeres Risiko.

Es ist jedoch wichtig, das Studiendesign kritisch zu betrachten. Die Probanden waren ausschließlich finnische Männer mittleren Alters, was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Bevölkerungsgruppen einschränken könnte. Eine ähnliche Untersuchung kam zu dem Schluss, dass regelmäßige Saunabesuche in Kombination mit einer guten Herz-Lungen-Fitness das Risiko senken, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Dabei sei die Kombination aus beiden Faktoren effektiver, als nur gut trainiert zu sein oder nur regelmäßig zu saunieren. Vereinfacht ausgedrückt: Wer regelmäßig Sport treibt und die Sauna besucht, tut seiner Gesundheit doppelt Gutes. Auch hier waren die Probanden leider nur Männer. Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse ist der genaue Zusammenhang zwischen Saunabesuchen und einem verbesserten gesunden Herz-Kreislauf-System aufgrund des Mangels an größeren, validen Studien teils noch umstritten. Kritiker argumentieren, dass Menschen, die regelmäßig in die Sauna gehen, wahrscheinlich ohnehin einen gesünderen Lebensstil pflegen, was die beobachteten Effekte beeinflussen könnte.

Sauna und Immunsystem: Schutz vor Infekten und Hautgesundheit

„Saunieren schützt vor Infekten“ – diese Annahme ist weit verbreitet und hat einen gewissen Wahrheitsgehalt. Es scheint, dass regelmäßiges Saunieren einer Lungenentzündung vorbeugen kann, wie eine Forschergruppe um Setor Kunutsor 2017 feststellte. Auch hier waren die Studienteilnehmer bedauerlicherweise erneut nur finnische Männer mittleren Alters. Anhand derselben Probandengruppe konstatierten die Forscher zudem, dass die Sauna Atemwegserkrankungen vorbeugen kann. Bereits 1990 kamen Edzard Ernst und seine Forscherkollegen zu dem Ergebnis, dass Wechselduschen und Saunagänge vor Erkältungen schützen. Diese Studie hatte jedoch einen Haken: Die Zahl der Probanden war mit nur 25 Personen sehr gering, was die Aussagekraft der Ergebnisse einschränkt.

Wichtiger Hinweis: Nicht krank in die Sauna!

Unbestritten ist hingegen: Wer einen akuten Infekt hat, sollte die Sauna unbedingt meiden. Ein Saunabesuch würde der Heilung eher im Wege stehen, als die Genesung zu beschleunigen. Durch den Infekt ist der Kreislauf in der Regel bereits stark genug belastet. Zusätzliches Saunieren wäre für den Körper im kranken Zustand – im Regelfall – eine zu starke Belastung, die das Immunsystem weiter schwächen könnte, anstatt es zu stärken. Darüber hinaus besteht beim Besuch einer öffentlichen Sauna die Gefahr, seine Mitmenschen anzustecken, da Erkältungsviren über einen gewissen Zeitraum auf Oberflächen überleben können. Die Gefahr einer Ansteckung ist in Saunen generell jedoch nicht größer als in anderen öffentlichen Einrichtungen.

Positive Effekte auf die Haut

Für Menschen mit Hautkrankheiten können Saunabesuche eine heilsame Wirkung entfalten. In mehreren wissenschaftlichen Arbeiten zu Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis wird von einer positiven Wirkung auf das Hautbild berichtet. Dass die Haut trotz des starken Schwitzens in der Sauna nicht austrocknet, bestätigt unter anderem eine Studie von Hannuksela und Samer aus dem Jahr 2001. Womöglich wirken sich die allgemein entspannenden Effekte des Saunabesuchs auch positiv auf die Hautkrankheit der Schuppenflechte aus, denn Stress und psychische Belastungen stellen in der Regel einen starken Trigger-Faktor für Psoriasis-Schübe dar. Die Entspannung in der Sauna kann somit indirekt zur Verbesserung des Hautbildes beitragen.

Sauna und Training: Der optimale Zeitpunkt für maximale Vorteile

Wie passen Sauna und Training nun zusammen? Eine zentrale Frage, die viele Sportler beschäftigt. Klar ist, dass ein Saunabesuch vor dem Training keinen Sinn ergibt. Der Grund dafür ist, dass der Körper während und unmittelbar nach dem Saunieren in einen tiefen Regenerationsmodus schaltet. Die Muskeln entspannen sich, die Herzfrequenz und der Blutdruck passen sich an, und der Fokus des Körpers liegt auf Erholung und Reparatur. Eine intensive sportliche Belastung direkt im Anschluss würde diesem Prozess entgegenwirken und die Leistungsfähigkeit für das Training beeinträchtigen.

Nach dem Training hingegen bringt das Saunieren viele Vorteile mit sich. Es entfaltet eine stark muskelentspannende Wirkung, wodurch Muskelverspannungen – sogenannte Myogelosen – gelöst werden können. Die verbesserte Durchblutung unterstützt den Abtransport von Stoffwechselprodukten und die Versorgung der Muskeln mit frischem Sauerstoff und Nährstoffen, was die Erholung beschleunigt. Es empfiehlt sich dennoch, den Saunabesuch nicht nach einem hochintensiven Intervalltraining oder einem Wettkampf durchzuführen, sondern eher nach einem lockeren Training oder an einem dedizierten Regenerationstag. Nach extremen Belastungen ist der Kreislauf bereits stark gefordert, und die zusätzliche Hitze der Sauna könnte eine unnötige Belastung darstellen.

Zwischen einem Saunagang und einem Wettkampf sollte mindestens ein Abstand von zwei bis drei Tagen liegen. Dies ist wichtig, damit sich der tief entspannende Effekt auf das vegetative Nervensystem rechtzeitig wieder abbauen kann und der Körper vor dem Wettkampf wieder in einen aktivierenden Zustand übergeht. Zudem könnten Wasser- und Elektrolytverluste durch die Hitze der Sauna so stark sein, dass es nicht gelingt, diese über Nacht bis zum Wettkampf vollständig wieder auszugleichen, was die Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen würde.

Gegen das Saunieren an Ruhetagen oder nach lockeren Trainingseinheiten in der Wettkampfperiode gibt es hingegen nichts einzuwenden. Hier sind ein bis zwei kurze Saunagänge – von zum Beispiel zweimal zehn Minuten pro Woche – durchaus möglich und können die Erholung unterstützen. Egal ob Wettkampf- oder Trainingsphase: Wenig ratsam ist es, abgehetzt oder in erschöpftem Zustand in die Sauna zu gehen. Ein Besuch mit leerem oder extrem vollem Magen ist ebenso wenig sinnvoll, da beides den Kreislauf unnötig belasten kann. Ein leichter Snack vorab kann hilfreich sein.

Alternativen zur Sauna und die Bedeutung der Flüssigkeitszufuhr

Dampfbäder als Alternative

Wem die heißen Temperaturen von 70 bis 110 Grad Celsius in der Sauna nicht behagen, für den könnten Dampfbäder eine gute Alternative sein. Dampfbäder sind mit einer Lufttemperatur von 40 bis 60 Grad Celsius klar weniger heiß als Saunen. Durch die mit mehr Wasser angereicherte, fast 100-prozentige Luftfeuchtigkeit stellen sie jedoch eine größere Kreislaufbelastung dar, da die Wärmeabgabe durch Verdunstung des Schweißes erschwert wird. Deshalb sollten die Besuche im Dampfbad erst schrittweise gesteigert werden, um den Körper langsam an die Bedingungen zu gewöhnen. Dampfbäder wirken sich besonders positiv auf die Atemwege aus und können bei Erkältungen lindernd wirken, solange kein akuter Infekt vorliegt.

Die Rolle der Flüssigkeitszufuhr: Wasser, alkoholfreies Bier und Verzicht auf Alkohol

Unabhängig davon, ob Sie eine Sauna oder ein Dampfbad besuchen, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von größter Bedeutung. Durch das starke Schwitzen verliert der Körper erhebliche Mengen an Wasser und Elektrolyten, die unbedingt wieder zugeführt werden müssen, um Dehydration und Kreislaufprobleme zu vermeiden. Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen sind hierfür ideal.

Interessanterweise konnte zum Beispiel für alkoholfreies Bier in einigen Studien eine isotonische Wirkung nachgewiesen werden. Die enthaltenen Mineralien und Spurenelemente wie Kalium, Magnesium und B-Vitamine machen alkoholfreies Bier zu einem passenden Sportlergetränk, das zur Rehydration und zum Ausgleich des Elektrolythaushalts beitragen kann.

Auf Alkohol vor, während und nach der Sauna oder einem Dampfbad sollte hingegen komplett verzichtet werden. Das Trinken von Alkohol führt dazu, dass die Blutgefäße erweitert werden, was in der Sauna oder im Dampfbad ohnehin bereits der Fall ist. Dies kann zu einem weiteren Abfall des Blutdrucks führen und das Herz zusätzlich belasten, da es mehr arbeiten muss, um den Kreislauf aufrechtzuerhalten. Wer im Anschluss an einen Sauna- oder Dampfbadbesuch alkoholhaltige Getränke konsumiert, riskiert ernsthafte Probleme mit seinem Kreislauf, wie Schwindel oder sogar einen Kollaps. Zudem macht das Zellgift Alkohol die regenerationsfördernde Wirkung der Sauna wieder zunichte. Alkohol belastet den Körper zusätzlich, stört den Schlaf und behindert die wichtigen Reparaturprozesse, die die Sauna eigentlich fördern soll.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Saunieren für Sportler

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Sauna und Sport:

  • Ist ein Saunabesuch vor dem Training sinnvoll?
    Nein, ein Saunabesuch vor dem Training ist nicht sinnvoll. Der Körper schaltet während und nach dem Saunieren in den Regenerationsmodus, was die Leistungsfähigkeit für das bevorstehende Training mindern würde. Die Muskeln entspannen sich, und der Fokus des Körpers liegt auf Erholung, nicht auf Höchstleistung.
  • Wie lange sollte ein Saunagang dauern?
    Ein Saunagang dauert in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten. Wichtiger als die genaue Zeit ist es, auf die Signale des eigenen Körpers zu achten und die Sauna zu verlassen, sobald man sich unwohl fühlt. Anfänger sollten mit kürzeren Zeiten beginnen.
  • Kann ich in die Sauna gehen, wenn ich krank bin?
    Nein, bei akuten Infekten, Fieber oder Entzündungen sollte die Sauna gemieden werden. Die zusätzliche Belastung für den Kreislauf könnte den Heilungsprozess behindern und den Körper weiter schwächen. Zudem besteht in öffentlichen Saunen die Gefahr, andere anzustecken.
  • Was sollte ich nach der Sauna trinken?
    Nach der Sauna ist es entscheidend, den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust auszugleichen. Ideal sind Wasser, ungesüßte Kräutertees, verdünnte Fruchtsäfte oder auch alkoholfreies Bier, das wertvolle Mineralien enthält. Verzichten Sie unbedingt auf alkoholische Getränke.
  • Wie viele Saunagänge pro Woche sind ideal?
    Für Sportler, die die regenerativen und immunstärkenden Effekte nutzen möchten, sind 2 bis 3 Saunabesuche pro Woche an trainingsfreien Tagen oder nach lockeren Trainingseinheiten optimal. Die Regelmäßigkeit ist dabei wichtiger als die Häufigkeit pro Sitzung.
  • Welche Rolle spielt die Abkühlung nach dem Saunagang?
    Die Abkühlung ist ein entscheidender Bestandteil des Saunierens. Sie bewirkt ein schnelles Zusammenziehen der Blutgefäße, was den Kreislauf anregt, den Abtransport von Stoffwechselprodukten fördert und die Muskulatur entspannt. Ohne die Abkühlung wären viele der positiven Effekte des Saunierens nicht gegeben.

Fazit: Sauna als wertvoller Partner für Sportler

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sauna für Sportler ein wertvoller Partner in puncto Regeneration und Gesunderhaltung sein kann. Während ein Saunabesuch vor dem Training kontraproduktiv ist, bietet er nach dem Training oder an Ruhetagen zahlreiche Vorteile. Die Kombination aus Hitze und anschließender Kälte fördert die Durchblutung, beschleunigt den Abbau von Stoffwechselprodukten und trägt zur Muskelentspannung bei. Zudem kann regelmäßiges Saunieren das Herz-Kreislauf-System stärken und das Immunsystem positiv beeinflussen, auch wenn weitere groß angelegte Studien die genauen Mechanismen noch umfassender beleuchten müssen. Wichtig ist stets die Beachtung der individuellen Gesundheit, die richtige Anwendung – insbesondere die Abkühlphase und ausreichende Flüssigkeitszufuhr – sowie der Verzicht auf Alkohol. Wer die Sauna bewusst und bedacht in seinen Trainingsplan integriert, kann nicht nur seine körperliche Leistungsfähigkeit verbessern, sondern auch sein allgemeines Wohlbefinden und seine Regeneration nachhaltig optimieren.

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