Wie gefährlich ist eine Sauna?

Sauna bei Erkältung: Wohlige Wärme oder Gefahr?

05/02/2026

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Winterzeit bringt oft nicht nur gemütliche Abende, sondern auch die unliebsame Erkältungs- und Schnupfenzeit mit sich. Viele Saunafans stellen sich dann die Frage: Darf ich mit einer Erkältung in die Sauna? Die Verlockung der wohligen Wärme ist groß, und intuitiv könnte man meinen, sie sei gut für den Körper. Doch die Antwort ist nicht immer ein klares Ja oder Nein. Es kommt ganz auf den Zustand Ihres Körpers und die Intensität der Erkältung an. Dieser Artikel klärt auf, gibt Ihnen wichtige Tipps für das richtige Saunabad während der Schnupfenzeit und verrät bewährte Hausmittel, um Erkältungen schnell wieder loszuwerden.

Kann man mit Schnupfen in die Sauna gehen?
Die Frage, ob man mit Schnupfen in die Sauna gehen sollte, stellt sich oft. Auf der einen Seite bietet die Sauna zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Dazu gehören die Verbesserung der Durchblutung, die Förderung der Regeneration und eine potenzielle Stärkung des Immunsystems.

Sauna bei Erkältung – zu empfehlen oder besser vermeiden?

Wenn Sie spüren, dass eine Erkältung im Anflug ist – vielleicht kündigt sie sich mit einem leichten Kratzen im Hals, beginnenden Gliederschmerzen oder einem ersten Niesen an – und Sie ein geübter Saunagänger sind, kann ein Saunabesuch tatsächlich vorteilhaft sein. In diesem frühen Stadium kann die Hitze des Saunabades dazu beitragen, den Ausbruch der Erkrankung möglicherweise noch zu verhindern. Die intensive Wärme regt die Durchblutung an, weitet die Gefäße und bringt das Immunsystem auf Hochtouren. Die Abwehrzellen des Körpers werden aktiviert und können die Viren, die sich gerade erst einzunisten versuchen, effektiver bekämpfen. Darüber hinaus kann ein ausgedehnter Saunagang bei beginnenden Gliederschmerzen ein wahres Wundermittel sein, da die Wärme entspannend auf die Muskulatur wirkt und Verspannungen löst, die oft mit den ersten Erkältungssymptomen einhergehen.

Bloß nichts übertreiben: Die richtigen Regeln für den Saunabesuch bei beginnender Erkältung

Selbst wenn Sie ein erfahrener Saunagänger sind und Ihren Körper gut kennen, ist es bei Anzeichen einer Erkältung wichtig, es langsamer angehen zu lassen. Ein Saunabesuch sollte in diesem Zustand nicht zur zusätzlichen Belastung werden, sondern zur Unterstützung des Körpers dienen. Vermeiden Sie es, sich eine halbe Stunde lang in eine sehr heiße Finnische Sauna zu setzen. Die trockene, intensive Hitze könnte Ihre bereits angegriffenen Schleimhäute zusätzlich reizen und Symptome wie Husten oder Heiserkeit verstärken. Bedenken Sie auch, dass der Sauerstoffgehalt in der Saunaluft niedriger ist, was bei beginnendem Schnupfen, der die Atmung erschwert, unangenehm sein kann.

Wählen Sie stattdessen mildere Saunen, wie etwa ein Sanarium, eine Biosauna oder eine Dampfsauna, die oft Temperaturen um die 60 Grad Celsius aufweisen. Auch diese „Weichei-Hütten“, wie sie manchmal liebevoll genannt werden, werden Sie ordentlich zum Schwitzen bringen und die gewünschten positiven Effekte auf Ihr Immunsystem erzielen, ohne Ihren Körper zu überfordern. Die höhere Luftfeuchtigkeit in einer Dampfsauna kann zudem besonders wohltuend für die Atemwege sein und helfen, Schleim zu lösen. Achten Sie darauf, zwischen den Saunagängen längere Pausen einzulegen als gewöhnlich. Gönnen Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit zur Erholung und Akklimatisierung. Kühlen Sie sich zudem nicht zu abrupt oder zu hart ab. Ein eiskaltes Tauchbecken oder eine Schwallbrause würden Ihren angeschlagenen Körper unnötig stressen. Eine lauwarme Dusche ist in diesem Fall die bessere Wahl, um den Kreislauf sanft anzuregen und die Körpertemperatur zu senken, ohne einen Kälteschock zu provozieren. Wenn die Symptome noch nicht voll ausgebrochen sind, tun Sie Ihrem Körper mit diesem sanften Schwitzen sogar noch etwas Gutes. Sie entspannen sich, und Ihr Immunsystem wird angekurbelt, um die Erkältungsviren in aller Ruhe zu bekämpfen. Vielleicht schafft es Ihre Abwehr sogar, die Erkältungskrankheit vollends zu besiegen und den Ausbruch zu verhindern.

Mit Fieber lieber nicht: Wann die Sauna tabu ist

Mit Erkältungskrankheiten ist nicht zu spaßen, und es gibt eine klare Grenze, ab der ein Saunabesuch absolut zu vermeiden ist: Sobald Fieber ausgebrochen ist, sollten Sie die Sauna meiden. Fieber ist ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper bereits intensiv gegen die Infektion kämpft und das Immunsystem auf Hochtouren läuft. Die trockene, heiße Luft der Sauna wäre in diesem Zustand eine enorme zusätzliche Belastung für Ihren ohnehin schon angeschlagenen Organismus. Der Wechsel zwischen Hitze und Kälte, der normalerweise den Kreislauf trainiert, könnte bei Fieber gefährlich werden und im schlimmsten Fall sogar einen Kreislaufkollaps oder eine Herzmuskelentzündung riskieren. Ihr Herz-Kreislauf-System ist bereits durch das Fieber stark gefordert und sollte nicht zusätzlich strapaziert werden. In solchen Fällen ist es besser, zu Hause zu bleiben und sich auszukurieren. Ein warmes Bad in der Badewanne kann eine wohltuende Alternative sein, um Wärme zu genießen und die Muskulatur zu entspannen, ohne den Körper zu überhitzen oder den Kreislauf zu gefährden. Fügen Sie dem Badewasser beruhigende Zusätze wie Eukalyptus oder Thymian hinzu, um die Atemwege zu befreien und die Entspannung zu fördern. Erst wenn alle Symptome abgeklungen sind und Sie sich wieder vollständig fit fühlen, steht dem Saunabad nichts mehr im Wege. Aber auch dann gilt: Übertreiben Sie es nicht und hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie die Hitze aushalten, bleiben Sie lieber zu Hause und gönnen Sie sich weitere Ruhe. Eine gründliche Auskurierung ist immer die beste Strategie, um langfristig gesund zu bleiben und das Bad in der Wärme später umso mehr genießen zu können.

So werden Sie Erkältungskrankheiten schnell los: Omas bewährte Tipps

Sind erst einmal alle Symptome wie Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Fieber da, müssen Sie da durch. Ein Wundermittel gegen Erkältungskrankheiten wurde noch nicht erfunden. Doch Omas Weisheiten sind oft Gold wert und bieten bewährte Tipps, mit denen Sie die Krankheit lindern und den Heilungsprozess unterstützen können. Diese Hausmittel helfen wirklich und machen die Genesung angenehmer:

  1. Inhalieren bei Erkältung – Tief einatmen!
    Ihre Atemwege sind wahrscheinlich ziemlich verschleimt, was das Atmen erschwert. Dagegen hilft das gute alte Inhalieren. Der warme Wasserdampf löst den festsitzenden Schleim in den Bronchien und Nasennebenhöhlen und befeuchtet die gereizten Schleimhäute. Schon bald können Sie wieder freier durchatmen. Für eine noch effektivere Wirkung können Sie das Wasser mit ätherischen Ölen anreichern. Menthol oder Kampfer sind hierfür besonders geeignet, da ihre Dämpfe eine befreiende Wirkung auf die Atemwege haben und zusätzlich für ein frisches Gefühl sorgen. Einfach eine Schüssel mit heißem Wasser füllen, ein paar Tropfen Öl hinzufügen, den Kopf mit einem Handtuch bedecken und tief ein- und ausatmen.
  2. Brust einreiben – Erkältungssalben helfen nachweislich
    Das kannten schon unsere Großmütter: Nach dem ersten Niesen wurde die Brust mit einer Erkältungssalbe eingerieben. Schon bald ging es einem besser. Dieses Hausmittel wird Ihnen auch im Erwachsenenalter gute Dienste leisten. Salben wie Wick VapoRub oder andere Balsame mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus, Kampfer und Menthol wirken wohltuend. Die ätherischen Öle steigen direkt hoch in die Nase und lösen dort den Schleim. Zusätzlich wärmt der Balsam Ihre Brust, was zwar keinen direkten medizinischen Effekt hat, sich aber ungemein gut und beruhigend anfühlt. Es fördert das Gefühl der Geborgenheit und Entspannung, was dem Körper bei der Genesung hilft.
  3. Heißer Tee – Wärme hilft bei Erkältungskrankheiten
    Der Klassiker unter den Grippemitteln von Großmama. Die alte Dame wusste, was gut für Sie ist. Heißer Tee wärmt Sie von innen und hilft Ihrem Körper dabei, Viren und Bakterien auszuschwitzen. Es muss nicht unbedingt dieser oft etwas fade schmeckende Erkältungstee sein. Nehmen Sie einfach eine Sorte, die Ihnen gut schmeckt und die Sie gerne trinken. Falls Ihr Hals gereizt ist, probieren Sie einmal Kamillentee. Zugegeben, er schmeckt nicht wirklich toll, aber die Kamille hat eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung auf die Schleimhäute, auch auf die in Ihrem Hals. Nach einer großen Tasse werden Sie eine deutliche Linderung spüren. Auch Ingwertee mit Honig und Zitrone ist ein hervorragendes Mittel, um das Immunsystem zu stärken und die Symptome zu lindern.
  4. Hühnersuppe – Warum das tatsächlich hilft
    Sie war früher immer der gute Teil am Kranksein: die Hühnersuppe, am liebsten mit vielen Nudeln drin. Und sie hat tatsächlich einen medizinischen Nutzen. Zum einen wärmt Sie die Suppe von innen, was dem Organismus dabei hilft, Viren auszuschwitzen und die Durchblutung zu fördern. Zum anderen hat die Hühnerbrühe eine leicht desinfizierende Wirkung und enthält wertvolle Nährstoffe wie Zink und Proteine, die das Immunsystem stärken. Außerdem ist die Suppe mit Nudeln auch bei den schlimmsten Halsschmerzen gut zu schlucken und liefert wichtige Energie, die der Körper im Kampf gegen die Krankheit benötigt. Und lecker schmeckt sie obendrein!
  5. Viel Trinken – Warum ist Trinken bei Erkältung so wichtig?
    Viel Trinken sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe sowieso immer. Wenn die Grippe zugeschlagen hat, ist das umso wichtiger. Ihr Körper ist ohnehin gerade gestresst und muss hart arbeiten, um die Erreger zu bekämpfen. Obendrein werden Sie wahrscheinlich stark schwitzen, sei es durch Fieber oder die erhöhte Körpertemperatur. Diesen Flüssigkeitsverlust müssen Sie unbedingt ausgleichen, um einer Dehydration vorzubeugen. Denken Sie auch daran, dass Sie Ihre Nieren jetzt so gut es geht unterstützen sollten, da sie Schadstoffe aus dem Organismus filtern. Sie arbeiten nur dann gut, wenn sie ausreichend gespült werden. Je mehr Sie trinken – am besten Wasser oder ungesüßten Tee –, desto besser können die Nieren ihre Arbeit verrichten und die Abbauprodukte der Krankheitserreger aus dem Körper transportieren.
  6. Wickel und Umschläge – Effektivste Art bei Erkältung
    Omas Hausmittel waren nicht immer toll, oder? Wickel und Umschläge waren wahrscheinlich nicht Ihre Favoriten. Aber, wie gesagt, die alte Dame wollte nur Ihr Bestes. Schwitzen hilft nämlich gegen Erkältungskrankheiten, indem es die Körpertemperatur erhöht und die Viren bekämpft. Warme Wickel, zum Beispiel Wadenwickel oder Brustwickel, sorgen dafür, dass Sie sanft schwitzen. Sie stimulieren die Durchblutung und helfen dem Körper, sich selbst zu regulieren. Vor allem machen sie das auf eine sanfte und natürliche Art und Weise, ohne den Kreislauf zu überlasten. Bitte einen lieben Menschen, Ihnen dabei zu helfen, dann ist alles nur noch halb so schlimm.
  7. Mit ätherischen Ölen die Erkältung wirksam behandeln
    Wir hatten es ja schon angesprochen: Nutzen Sie ätherische Öle. Sie können sie entweder inhalieren, in eine Duftlampe oder einen Diffusor geben oder sich ein Bad mit den Ölen einlassen. Am besten wirken Menthol und Kampfer oder spezielle Erkältungs-Mischungen, die oft auch Eukalyptus oder Thymian enthalten. Einen direkten medizinischen Nutzen haben sie zwar nicht, aber sie wirken schleimlösend und entzündungshemmend auf die Atemwege und helfen, die Beschwerden zu lindern. In jedem Fall aber fühlen sich Ihre Atemwege freier an – und das ist doch auch schon viel wert für das Wohlbefinden während einer Erkältung. Achten Sie auf hochwertige, naturreine Öle.
  8. Hohe Luftfeuchtigkeit reinigt die Atemwege
    Kommen wir noch einmal zurück zu den Atemwegen. Sie sind mit feinen Härchen, den Zilien, ausgestattet, die zum Beispiel die empfindlichen Bronchien schützen und Fremdkörper abtransportieren. Das Ganze hat aber auch einen Nachteil: Auf diesen feinen Haaren können sich Krankheitserreger festsetzen. Enthält die Luft viel Wasser, gelingt es den Zilien, sie besser zu bewegen und die Erreger wegzuspülen. Außerdem fällt Ihnen durch die feuchte Luft auch das Atmen leichter, da die Schleimhäute nicht austrocknen und geschmeidiger bleiben. Im Winter können Sie zum Beispiel einen Luftbefeuchter an die Heizung hängen oder feuchte Tücher über die Heizung legen. Im Sommer, wenn die Luft ohnehin feuchter ist, wird das schon schwieriger. Da kann zum Beispiel eine Schüssel warmes Wasser im Raum helfen oder das gelegentliche Stoßlüften bei Regenwetter.
  9. Ruhe gegen Erkältung ist besonders wichtig
    Ruhe ist das A und O. Ihr Körper braucht jetzt Zeit, um die Erreger zu besiegen und sich zu regenerieren. Deswegen sollten Sie alle nicht notwendigen Tätigkeiten soweit als möglich einstellen. Alles, was Kraft kostet, ist für ein paar Tage tabu. So richtig schlecht ist das aber auch nicht. Errichten Sie Ihr Lager auf dem Sofa, schalten Sie Netflix an und genießen Sie die Serien, die Sie schon immer sehen wollten. Lesen Sie ein gutes Buch oder hören Sie entspannende Musik. Vermeiden Sie Stress und körperliche Anstrengung, denn diese schwächen das Immunsystem zusätzlich. Genügend Schlaf ist ebenfalls entscheidend für eine schnelle Genesung.
  10. Sanftes Schwitzen gegen Erkältung
    Jetzt haben wir Ihnen gerade die intensive Sauna bei Fieber verboten und fangen trotzdem wieder mit dem Schwitzen an. Und das aus einem guten Grund. Sie sollten sanft schwitzen, um Ihren Körper dabei zu unterstützen, mit den fiesen Viren fertig zu werden. Denn das ist der ureigenste Weg des Organismus, mit Krankheiten klarzukommen: die Erreger auszuschwitzen. Ein heißes Bad mit Erkältungszusätzen ist eine hervorragende Möglichkeit, sanft und schonend ins Schwitzen zu kommen. Auch ein warmes Fußbad kann Wunder wirken. Die Wärme regt die Durchblutung an und hilft dem Körper, die Temperatur zu erhöhen, was die Viren abtötet und die Ausscheidung von Toxinen fördert. Also legen Sie noch eine Schippe darauf – und werden Sie ein bisschen schneller gesund.

Unser Tipp: Saunadüfte gegen Erkältung – Wohltuende Aufgüsse für die Atemwege

Auch wenn eine starke Erkältung einen Saunabesuch ausschließt, können spezielle Saunaaufgüsse bei leichteren Beschwerden oder zur Vorbeugung wohltuend wirken und die Atemwege befreien. Diese Düfte sind darauf ausgelegt, das Atmen zu erleichtern und ein Gefühl der Frische zu vermitteln:

  • Sauna-Aufguss von Kneipp – Eukalyptus Birke: Dieser Aufguss enthält hochwertige, sorgfältig ausgewählte ätherische Öle von Eukalyptus und Birke. Eukalyptus wirkt stimulierend und entspannend auf die Atemwege, besonders in der kalten, nassen Jahreszeit. Sein vitalisierender Duft erfrischt und vertreibt Müdigkeitserscheinungen, was besonders wohltuend ist, wenn man sich schlapp fühlt. Birke und ihre Extrakte unterstützen die porentiefe Entschlackung der Haut, wirken vitalisierend und belebend. Ein regelmäßiger Saunagang mit diesem Aufguss erhöht das allgemeine Wohlbefinden, stärkt die Abwehrkräfte des Körpers und fördert eine gesündere Durchblutung der Haut.
  • Saunaaufguss Minz-Eukalyptus von AllgäuQuelle: Aufgrund seiner unverkennbaren Frische und herben Minznote löst Eukalyptus die Lunge von Verschleimungen und unterstützt so die Atmung. Die erfrischend würzige Minze fördert die Atmung zusätzlich und wirkt zudem entzündungshemmend. Alle Bio-Aufgüsse von AllgäuQuelle enthalten das Wasser der ehemaligen Heilquelle Bad Nieratz, was ihnen eine besondere Qualität verleiht. Außerdem wird für alle Saunaaufgüsse von AllgäuQuelle ein UV-geschütztes Bio-Energieglas (Miron) verwendet. Dies bedeutet eine längere Haltbarkeit des Saunaproduktes und schützt die wertvollen Inhaltsstoffe vor Lichteinfluss.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Sauna und Erkältung:

Um Ihnen noch mehr Klarheit zu verschaffen, beantworten wir hier die häufigsten Fragen rund um das Thema Sauna und Erkältung:

F: Kann ein Saunagang eine Erkältung verhindern?
A: Ja, ein regelmäßiger Saunagang kann das Immunsystem stärken und somit die Anfälligkeit für Erkältungen verringern. Wenn eine Erkältung gerade im Anflug ist, kann die Hitze des Saunabades dazu beitragen, den Ausbruch der Erkrankung möglicherweise noch zu verhindern, indem sie die Immunabwehr aktiviert. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Symptome noch sehr mild sind und kein Fieber vorliegt.

F: Welche Saunaart ist bei einer beginnenden Erkältung am besten geeignet?
A: Bei beginnenden Erkältungssymptomen sind mildere Saunaarten wie die Biosauna (ca. 50-60°C), das Sanarium oder die Dampfsauna (40-50°C bei hoher Luftfeuchtigkeit) besser geeignet als die sehr heiße Finnische Sauna. Die höhere Luftfeuchtigkeit in der Dampfsauna ist besonders wohltuend für die Atemwege und hilft, Schleim zu lösen, ohne den Körper zu überfordern.

Ist ein Dampfbad gut bei Erkältung?
Ein Dampfbad ist in der Regel gut bei einer Erkältung. Es kann einige Beschwerden lindern. Dennoch sollten Sie wichtige Hinweise beachten und auch wissen, wann Sie lieber kein Dampfbad machen. Die mit einem Symbol gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Erfolgt darüber ein Einkauf, erhalten wir eine Provision ohne Mehrkosten für Sie.

F: Wie lange sollte ein Saunagang sein, wenn ich eine leichte Erkältung habe?
A: Halten Sie die Saunagänge kürzer als gewohnt. Statt 10-15 Minuten sollten Sie sich auf 5-8 Minuten pro Saunagang beschränken. Wichtig ist, auf die Signale Ihres Körpers zu hören und den Saunaraum zu verlassen, sobald Sie sich unwohl fühlen. Machen Sie außerdem längere Pausen zwischen den Gängen.

F: Wie kühle ich mich richtig ab, wenn ich erkältet bin?
A: Vermeiden Sie ein abruptes und hartes Abkühlen. Ein eiskaltes Tauchbecken oder eine kalte Dusche würden Ihren angeschlagenen Kreislauf zu stark belasten. Wählen Sie stattdessen eine lauwarme Dusche, um die Körpertemperatur sanft zu senken und den Kreislauf zu schonen. Gehen Sie danach gut eingepackt an die frische Luft, aber nicht zu lange.

F: Ab wann sollte ich die Sauna bei einer Erkältung unbedingt meiden?
A: Die Sauna ist tabu, sobald Fieber (ab 38,5°C), starke Gliederschmerzen, Husten, Schüttelfrost, Kopfschmerzen oder allgemeine Abgeschlagenheit auftreten. In diesem Stadium kämpft Ihr Körper bereits intensiv gegen die Infektion, und die zusätzliche Belastung durch die Sauna könnte zu Herz-Kreislauf-Problemen oder einer Verschlechterung des Krankheitsverlaufs führen. Bei Unsicherheit immer einen Arzt konsultieren.

F: Kann ich nach einer überstandenen Erkältung sofort wieder in die Sauna?
A: Es ist ratsam, dem Körper nach einer Erkältung noch ein paar Tage Ruhe zu gönnen, bevor Sie wieder in die Sauna gehen. Warten Sie, bis alle Symptome vollständig abgeklungen sind und Sie sich wieder vollkommen fit fühlen. Beginnen Sie dann mit kürzeren und weniger intensiven Saunagängen, um den Körper langsam wieder an die Belastung zu gewöhnen.

F: Gibt es spezielle Aufgüsse, die bei Erkältung helfen können?
A: Ja, Aufgüsse mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus, Minze, Kampfer oder Thymian können bei leichten Erkältungssymptomen wie Schnupfen und verstopften Atemwegen wohltuend wirken und das Atmen erleichtern. Sie haben eine befreiende Wirkung auf die Atemwege und können das Wohlbefinden steigern. Achten Sie auf hochwertige, naturreine Produkte.

F: Was sind die besten Hausmittel, die ich zusätzlich zur Sauna (wenn erlaubt) anwenden kann?
A: Neben den bereits genannten Tipps wie viel Trinken (Tee, Wasser), Inhalieren, Brust einreiben und Hühnersuppe sind auch Ruhe und ausreichend Schlaf essenziell. Wadenwickel können bei Fieber helfen, und eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum (z.B. durch Luftbefeuchter) ist gut für die Schleimhäute der Atemwege. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitamin C unterstützt ebenfalls das Immunsystem.

Fazit: Auf den Körper hören ist entscheidend

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Sauna kann bei einer beginnenden Erkältung durchaus eine unterstützende Rolle spielen, indem sie das Immunsystem stärkt und zur Entspannung beiträgt. Wichtig ist dabei, es nicht zu übertreiben und auf mildere Temperaturen sowie sanfte Abkühlung zu setzen. Sobald jedoch Fieber oder ausgeprägte Symptome auftreten, ist die Sauna tabu, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten. In solchen Fällen sind Ruhe und bewährte Hausmittel die besten Helfer, um schnell wieder auf die Beine zu kommen. Hören Sie immer auf die Signale Ihres Körpers – er weiß am besten, was er braucht. Bleiben Sie gesund und genießen Sie die wohltuende Wirkung von Wärme, wenn es angebracht ist!

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