Warum ist ein Schwimmbad in Pfronten so wichtig?

Pfrontens Bäder-Zukunft: Ein Abschied und Neubeginn

04/09/2023

Rating: 4.46 (13345 votes)

Pfronten, eine idyllische Gemeinde inmitten der malerischen Allgäuer Alpen, steht vor einer großen Veränderung, die viele Bürgerinnen und Bürger bewegt: Das traditionsreiche Alpenbad hat zum Ende der Freibadsaison am 19. September seine Tore für immer geschlossen. Diese Entscheidung, die weder dem Bürgermeister noch dem Gemeinderat leichtfiel, markiert das Ende einer Ära, aber gleichzeitig den Beginn intensiver Bemühungen, Pfronten nicht ohne eine essenzielle Freizeiteinrichtung zu lassen. Die Notwendigkeit, ein neues Schwimmbad zu errichten, ist unbestreitbar und wird von allen Seiten als dringend erachtet. Es geht nicht nur um einen Ort zur Abkühlung an heißen Tagen, sondern um eine zentrale Anlaufstelle für die gesamte Gemeinschaft, für Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden.

Warum ist ein Schwimmbad in Pfronten so wichtig?
Über die Wichtigkeit eines Schwimmbads in Pfronten sind sich Bürger, Gemeinderat und Bürgermeister einig. Schließlich nutzen das Alpenbad nicht nur Privatpersonen, sondern auch Schulen, Vereine und die Bundeswehr. Immer mehr Kinder können heute nicht schwimmen, um so wichtiger ist es, den Familien eine Möglichkeit vor Ort anzubieten.
Inhaltsverzeichnis

Ein Abschied mit Wehmut: Das Ende des Alpenbades

Für viele Pfrontener und Besucher war das Alpenbad über Jahrzehnte hinweg ein Ort der Freude, des Sports und der Erholung. Mit seiner einzigartigen Südhang-Lage bot es von den Schwimmbecken aus einen atemberaubenden Blick auf die majestätischen Allgäuer Berge und galt zu Recht als eine der schönsten Freibadanlagen der Region. Doch die Zeit nagte unaufhaltsam an der Substanz. Wer in diesem Sommer das Bad noch einmal besuchte, konnte die Zeichen des Verfalls nicht übersehen. Das große Schwimmerbecken war bereits geschlossen, ein deutliches Indiz für die gravierenden Probleme, die sich über Jahre hinweg angesammelt hatten. Der immense Wasseraustritt in diesem Bereich war nur die Spitze des Eisbergs.

Die Schließung des Alpenbades war das Ergebnis einer langen Entwicklung und nicht zuletzt der Versäumnisse der vergangenen Jahre. Schon vor der Amtszeit des aktuellen Bürgermeisters Alfons Haf waren die strukturellen Mängel bekannt. Die Entscheidung zur Schließung war daher keine Kurzschlussreaktion, sondern eine unausweichliche Konsequenz aus dem desolatem Zustand der gesamten Anlage. Die Sicherheit der Badegäste konnte unter den gegebenen Umständen nicht mehr gewährleistet werden, ohne umfangreiche und extrem kostspielige Sanierungsmaßnahmen in Angriff zu nehmen.

Warum die Schließung unumgänglich war: Marode Infrastruktur und Kostenexplosion

Die Gründe für die endgültige Schließung des Alpenbades sind vielfältig und tiefgreifend. Bereits 2003 hatte Architekt Alexander Beck in einem Gutachten einen erheblichen Sanierungsbedarf festgestellt. Im Juli 2022 wurden diese Erkenntnisse durch eine Aktualisierung des umfassenden Gutachtens von 2014 durch Thomas Beck von der Ingenieur-Gesellschaft Constrata untermauert. Die Befunde waren alarmierend: Für eine grundlegende Sanierung hätte das kombinierte Frei- und Hallenbad in den Rohbauzustand zurückversetzt, komplett neu aufgebaut und mit einer vollkommen neuen technischen Ausstattung versehen werden müssen. Die Technikräume unter dem Schwimmbecken glichen aufgrund eindringender Feuchtigkeit einer Tropfsteinhöhle, und die Metallbewehrung der Betonteile zeigte bereits deutliche Korrosionsspuren.

Die 2014 ermittelten Sanierungskosten von 11,75 Millionen Euro hätten sich bis heute auf geschätzte 16 bis 18 Millionen Euro erhöht. Eine astronomische Summe für eine Gemeinde wie Pfronten. Doch selbst diese immense Investition hätte die grundlegenden strukturellen Probleme der Einrichtung nicht behoben. Mangelnde Barrierefreiheit, die Aufteilung auf mehrere Ebenen, schwierige Anfahrtsmöglichkeiten für Busse und ein eklatanter Mangel an Parkplätzen wären trotz der Sanierung bestehen geblieben. Diese Defizite hätten die Attraktivität und Funktionalität des Bades weiterhin eingeschränkt, was eine Sanierung wirtschaftlich und zukunftsstrategisch unsinnig gemacht hätte. Die verantwortlichen Stellen sahen sich daher gezwungen, diese schwere, aber notwendige Entscheidung zu treffen, um größere Risiken und weitere, letztlich vergebliche Investitionen zu vermeiden.

Die Bedeutung eines Schwimmbades für Pfronten: Mehr als nur Freizeitspaß

Trotz der unumgänglichen Schließung sind sich Bürger, Gemeinderat und Bürgermeister einig über die Wichtigkeit eines Schwimmbades für Pfronten. Ein Schwimmbad ist weit mehr als nur eine Freizeiteinrichtung; es ist ein integraler Bestandteil der kommunalen Infrastruktur und des sozialen Lebens. Es dient nicht nur Privatpersonen als Ort der Erholung und des Sports, sondern ist auch für Schulen, Vereine und sogar die Bundeswehr von entscheidender Bedeutung. Besonders hervorzuheben ist die Rolle des Schwimmbades für die Schwimmausbildung von Kindern. In einer Zeit, in der immer mehr Kinder nicht schwimmen können, ist es von größter Bedeutung, den Familien vor Ort eine sichere und zugängliche Möglichkeit zum Schwimmenlernen anzubieten. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Kinder und zur Förderung ihrer körperlichen Entwicklung.

Ein Schwimmbad fördert zudem die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten, die Gelenke schont und den gesamten Körper trainiert. Es bietet eine Möglichkeit zur Stressreduktion und zur mentalen Entspannung. Für ältere Menschen oder Personen mit körperlichen Einschränkungen können die sanften Bewegungen im Wasser therapeutische Wirkungen haben. Darüber hinaus ist ein Schwimmbad ein wichtiger sozialer Treffpunkt, der die Gemeinschaft stärkt und Menschen aller Altersgruppen zusammenbringt. Es ist ein Ort, an dem Freundschaften entstehen, Familien gemeinsame Zeit verbringen und das soziale Miteinander gepflegt wird. Für eine Tourismusgemeinde wie Pfronten ist ein attraktives Schwimmbad zudem ein wichtiger Faktor für die touristische Attraktivität und die Gästezufriedenheit.

Was das Alpenbad Pfronten einst bot: Ein Rückblick auf seine Attraktionen

Bevor die baulichen Mängel das Aus für das Alpenbad bedeuteten, war es ein wahrhaftes Badeparadies, das auf einer Fläche von 25.000 m² eine Vielzahl an Attraktionen bot. Sein kombiniertes Angebot aus Frei- und Hallenbad machte es wetterunabhängig und ganzjährig nutzbar. Im Außenbereich lockte ein 50 Meter langes Schwimmerbecken, das sportliche Schwimmer begeisterte. Ein besonderes Highlight war das Heißwasserbecken mit Massagedüsen, das zur puren Entspannung einlud und einen Vorgeschmack auf die wohltuende Wirkung von Wassertherapie bot. Für Familien gab es ein großes Nichtschwimmerbecken mit einer aufregenden Felsenrutsche und einem Wildwasserkanal, die für jede Menge Wasserspaß sorgten. Der Eltern-Kind-Bereich mit verschiedenen Spielattraktionen und die großzügige Liegewiese zum Sonnenbaden rundeten das Freibadangebot ab.

Was kann man in Pfronten machen?
Einen schönen und erholsamen Badetag verspricht ein Besuch im Alpenbad Pfronten. Auf 25.000 m² Fläche wird eine ganze Reihe an Attraktionen geboten. Dank der besonderen Südhang-Lage hat man von den Schwimmbecken aus einen tollen Ausblick auf die Allgäuer Berge.

Bei schlechtem Wetter oder in den kühleren Monaten bot der Hallenbadbereich eine ebenso attraktive Alternative. Hier fanden Besucher ein weiteres Schwimmerbecken, eine mystische Felsengrotte mit einem erfrischenden Kaltwasserfall und einen liebevoll gestalteten Eltern-Kind-Bereich mit lustigen Spieltieren. Die 73 Meter lange Großwasserrutsche war ein absoluter Magnet für alle Altersgruppen, die den Nervenkitzel suchten. Über das reine Badevergnügen hinaus verfügte das Alpenbad über weitere Annehmlichkeiten, die den Aufenthalt perfekt machten: Im Wintergarten gab es eine großzügige Liegefläche zum Erholen und Ruhe genießen. Für den kleinen Hunger und Durst sorgten die Bikinibar, ein Kiosk und die Alpenbad Lounge. Besonders hervorzuheben war die großzügige Saunalandschaft mit Sauna, Dampfbad und Solarium, die täglich zwischen 17 und 21 Uhr eingeheizt wurde. Diese Bereiche waren essenziell für die Erholung und das Wohlbefinden der Besucher und zeigten, dass das Alpenbad weit über ein reines Schwimmbad hinausging und auch Aspekte von Spa und Wellness abdeckte.

Die Zukunft planen: Visionen für ein neues Bad

Die Gemeinde Pfronten blickt trotz der Schließung des Alpenbades optimistisch in die Zukunft und arbeitet intensiv an Plänen für ein neues Schwimmbad. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine Bürgerumfrage durchgeführt, um die Wünsche und Vorstellungen der Einwohner zu sammeln. 141 Rückmeldungen gingen ein, und die Ergebnisse waren eindeutig: Besonders wichtig ist allen Beteiligten, dass Kinder in Pfronten auch weiterhin die Möglichkeit haben, Schwimmen zu lernen. Dies unterstreicht die Bedeutung des Bades als Bildungseinrichtung und Beitrag zur Sicherheit der jüngsten Gemeindemitglieder. Darüber hinaus wünschen sich die Bürger, dass sportliche und Gesundheitsschwimmer möglichst ungestört ihre Bahnen ziehen können, was auf den Bedarf an ausreichend Platz und klaren Nutzungsbereichen hindeutet. Doch auch der Spaßfaktor soll nicht zu kurz kommen: Attraktionen wie eine Rutsche, ein Sprungturm oder ein Sprudelkanal, die bereits im alten Bad sehr beliebt waren, stehen auf der Wunschliste.

Die Umfrageergebnisse liefern eine klare Orientierung für die Planung des neuen Bades. Es soll ein Ort werden, der die Bedürfnisse aller Altersgruppen und Nutzungsgruppen abdeckt – von den Kleinsten, die ihre ersten Schwimmzüge lernen, über Jugendliche, die sich auf der Rutsche austoben, bis hin zu Erwachsenen und Senioren, die ihre Fitness im Wasser pflegen oder einfach nur entspannen möchten. Die Gemeinde hat bereits drei mögliche Standorte für den Neubau identifiziert und prüft nun deren Eignung und Machbarkeit. Die Vision ist ein modernes, zukunftsfähiges Bad, das nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend ist und sich harmonisch in die alpine Landschaft Pfrontens einfügt. Dabei sollen die Erfahrungen und Wünsche aus der Vergangenheit genutzt werden, um ein Bad zu schaffen, das den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird und langfristig Bestand hat.

Herausforderungen der Finanzierung und Standortsuche

Der Bau eines neuen Schwimmbades ist ein Mammutprojekt, das erhebliche finanzielle Mittel erfordert. Bürgermeister Alfons Haf prüft intensiv, welche Förderungen dabei helfen könnten, den Bau zu finanzieren. Obwohl es immer wieder Nachrichten über staatliche Förderungen von bis zu 80 Prozent für Schwimmbäder gibt, schrumpfen diese Mittel bei genauerem Hinsehen oft erheblich. Schon bei einer Förderung von 45 Prozent sind die energetischen Auflagen so hoch, dass ihre Umsetzung schwierig wird. Dies stellt die Gemeinde vor große Herausforderungen, insbesondere da Pfronten derzeit auch andere große Projekte stemmen muss, darunter die Sanierung der Mittelschule, des Kindergartens St. Nikolaus und der Wasserleitungen. „Wir müssen Prioritäten setzen“, betont Haf.

Dennoch gibt es auch positive Entwicklungen: Die Zuschusssituation für ein Schulschwimmbecken hat sich deutlich verbessert, was ein wichtiges Anliegen der Gemeinde ist, um die Schwimmausbildung für Kinder sicherzustellen. Die Suche nach dem optimalen Standort für das neue Bad ist ebenfalls komplex. Die drei von der Gemeinde identifizierten potenziellen Standorte müssen nicht nur die baulichen und infrastrukturellen Anforderungen erfüllen, sondern auch gut erreichbar sein und ausreichend Parkmöglichkeiten bieten. Die Erfahrungen mit der schwierigen Anfahrt und den fehlenden Parkplätzen des alten Alpenbades sollen bei der Planung des neuen Standortes unbedingt berücksichtigt werden. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die langfristig tragfähig ist und den Bedürfnissen der Gemeinschaft optimal dient, ohne die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu überfordern. Dies erfordert eine sorgfältige Abwägung aller Faktoren und eine kluge strategische Planung.

Das Team hinter dem Alpenbad: Engagement trotz Widrigkeiten

Die Schließung des Alpenbades betrifft nicht nur die Badegäste, sondern auch die 18 Mitarbeiter, die sich elf Vollzeitstellen teilten. Sie wurden frühzeitig über die bevorstehende Schließung informiert. Bürgermeister Haf versichert, dass sich die Gemeinde bemüht, für jede und jeden eine Lösung zu finden und Entlassungen zu vermeiden. Er spricht den Mitarbeitern sein größtes Kompliment aus: „Wie sie in der Vergangenheit trotz der widrigen Umstände das Alpenbad am Laufen gehalten haben, war hervorragend.“ Dieses Engagement und diese Professionalität sind ein Zeugnis für die Hingabe des Teams, das bis zum letzten Tag alles gegeben hat, um den Badegästen ein positives Erlebnis zu ermöglichen. Ihr Beitrag war entscheidend dafür, dass das Alpenbad trotz seiner baulichen Mängel so lange betrieben werden konnte. Ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen werden bei der Planung und dem Betrieb eines neuen Bades von unschätzbarem Wert sein.

Schwimmbad im Berghof: Eine private Alternative mit Fokus auf Entspannung

Während die Gemeinde Pfronten an einer Lösung für ein öffentliches Schwimmbad arbeitet, bietet der Berghof eine private Alternative für Entspannung und Vitalität. Mit einer 400 Quadratmeter großen Badelandschaft lädt der Berghof zum Relaxen ein und verkörpert eine Urlaubsphilosophie, die auf Entspannung, Vitalität, Schönheit und höchste Urlaubsqualität ausgerichtet ist. Auch für Kinder bietet der Berghof ein Paradies. Dies zeigt, dass das Bedürfnis nach Wassererlebnissen und Wellness in Pfronten groß ist und sowohl öffentliche als auch private Angebote eine wichtige Rolle spielen können, um dieses Bedürfnis zu stillen. Auch wenn der Berghof nicht die Funktionen eines öffentlichen Schwimmbades für Schulen und Vereine ersetzen kann, so unterstreicht seine Existenz doch die Bedeutung von Wasserlandschaften für die Erholung und das Wohlbefinden in der Region.

Vergleich: Alpenbad (ehemals) vs. Neues Bad (Wunsch/Potenzial)

Um die Notwendigkeit und die zukünftigen Anforderungen besser zu verstehen, lohnt sich ein Vergleich zwischen dem ehemaligen Alpenbad und den Visionen für ein neues Bad:

MerkmalAlpenbad (ehemals)Neues Bad (Wunsch/Potenzial)
ZustandDesolat, marode, hohe Sanierungskosten (16-18 Mio. €)Modern, zukunftssicher, energieeffizient, nachhaltig
BarrierefreiheitMangelhaft, mehrere EbenenEssentiell, vollumfänglich barrierefrei geplant
Ausstattung (Sport)50m Schwimmerbecken (zuletzt geschlossen)Sportschwimmerbecken, separate Bahnen für Schwimmer
Ausstattung (Familie/Freizeit)Rutsche, Wildwasserkanal, Eltern-Kind-Bereich, Felsengrotte, 73m GroßwasserrutscheAttraktionen (Rutsche, Sprungturm, Sprudelkanal), großzügiger Eltern-Kind-Bereich
Wellness/EntspannungHeißwasserbecken mit Massagedüsen, Saunalandschaft (Sauna, Dampfbad, Solarium), WintergartenUmfassender Wellnessbereich (gewünscht), Massagedüsen, Entspannungszonen zur Gesundheitsförderung
VerkehrsanbindungSchwierige Anfahrt für Busse, ParkplatzmangelOptimiert, gute Erreichbarkeit, ausreichende Parkplätze
ZweckFreizeit, Sport, Lernen, geringer Wellness-FokusFreizeit, Sport, Lernen, Gesundheitsförderung, Wellness und Rehabilitation

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Schwimmbad in Pfronten

Warum musste das Alpenbad Pfronten schließen?

Das Alpenbad musste aufgrund seines desolaten baulichen und technischen Zustands schließen. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen wären nötig gewesen, die extrem kostspielig (geschätzt 16-18 Millionen Euro) gewesen wären und dennoch grundlegende Probleme wie mangelnde Barrierefreiheit und schlechte Erreichbarkeit nicht behoben hätten. Die Verkehrssicherheit konnte nicht mehr gewährleistet werden.

Wie groß ist das Schwimmbecken in Pfronten?
Wie groß ist das Schwimmbecken Unser Becken ist 10 Meter x 4,50 Meter Der Berghof in Pfronten Hotel Berghof GmbH & Co. KG Falkensteinweg 13 · 87459 Pfronten Telefon: +49 (0) 83 63 - 9113 0· Fax +49 (0) 83 63- 9113 25

Wird Pfronten ein neues Schwimmbad bekommen?

Ja, der Gemeinderat hat beschlossen, die Anstrengungen für den Bau eines neuen Bades zu intensivieren. Die Wichtigkeit eines Schwimmbades für Pfronten ist unbestritten, und die Gemeinde arbeitet bereits an der Planung und Standortsuche.

Welche Wünsche haben die Bürger für ein neues Bad?

Eine Bürgerumfrage ergab, dass besonders wichtig ist, dass Kinder Schwimmen lernen können. Zudem sollen sportliche und Gesundheitsschwimmer ungestört ihre Bahnen ziehen können, und Attraktionen wie eine Rutsche, ein Sprungturm oder ein Sprudelkanal sind gewünscht.

Wie wird das neue Bad finanziert?

Bürgermeister Alfons Haf prüft derzeit Fördermöglichkeiten. Der Bau wird eine große finanzielle Herausforderung sein, da die Gemeinde auch andere Großprojekte stemmt. Die Zuschusssituation für Schulschwimmbecken hat sich jedoch verbessert, was eine Chance darstellt.

Was passiert mit den Mitarbeitern des Alpenbades?

Die Gemeinde bemüht sich, für alle 18 Mitarbeiter des Alpenbades eine Lösung zu finden und Entlassungen zu vermeiden. Ihr Engagement und ihre Erfahrung werden sehr geschätzt.

War das alte Alpenbad barrierefrei?

Nein, das Alpenbad wies Mängel in der Barrierefreiheit auf, da es auf mehreren Ebenen aufgeteilt war. Dies ist ein Punkt, der bei der Planung eines neuen Bades unbedingt verbessert werden soll.

Wie wichtig ist Schwimmunterricht für Kinder in Pfronten?

Die Gemeinde und die Bürger sind sich einig, dass es von größter Bedeutung ist, den Kindern in Pfronten die Möglichkeit zum Schwimmenlernen zu bieten. Immer mehr Kinder können heute nicht schwimmen, was die Notwendigkeit einer Schwimmmöglichkeit vor Ort unterstreicht.

Ausblick: Pfrontens Weg zu einer neuen Wasserwelt

Die Schließung des Alpenbades ist zweifellos ein Verlust für Pfronten, doch sie bietet auch die Chance für einen Neuanfang. Die Gemeinde steht vor der Mammutaufgabe, ein modernes, zukunftsfähiges Schwimmbad zu planen und zu realisieren, das den vielfältigen Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird. Es soll nicht nur ein Ort für sportliche Betätigung und die Schwimmausbildung von Kindern sein, sondern auch ein Zentrum für Entspannung, Wellness und soziale Begegnung. Die Herausforderungen sind groß, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung und die Standortwahl. Doch der breite Konsens über die Notwendigkeit eines Bades und das Engagement aller Beteiligten lassen hoffen, dass Pfronten bald wieder eine attraktive Wasserwelt bieten kann, die nicht nur die Einwohner, sondern auch die Gäste begeistert und die Lebensqualität in dieser wunderschönen Allgäuer Region weiter steigert. Die Vorfreude auf ein neues Bad, das die besten Elemente des alten Alpenbades mit modernen Standards und Wünschen verbindet, ist bereits spürbar.

Wenn du andere Artikel ähnlich wie Pfrontens Bäder-Zukunft: Ein Abschied und Neubeginn kennenlernen möchtest, kannst du die Kategorie Wellness besuchen.

Go up