Pfeiffersches Drüsenfieber: Natürliche Wege zur Heilung

04/06/2026

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Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch bekannt als die „Kusskrankheit“, ist eine Infektion, die oft unterschätzt wird, obwohl sie Millionen von Menschen weltweit betrifft. Besonders Jugendliche sind häufig betroffen, und die Viren können lebenslang im Körper schlummern. Was steckt wirklich hinter dieser mysteriösen Krankheit, die sich so hartnäckig halten kann? In diesem umfassenden Beitrag tauchen wir tief in die Welt des Epstein-Barr-Virus (EBV) ein und beleuchten, wie es Ihren Körper beeinflusst, welche Symptome auftreten können und vor allem, welche bewährten natürlichen Heilmethoden tatsächlich eine nachhaltige Linderung und Genesung ermöglichen. Wir werden uns Ernährung, Heilpflanzen, Homöopathie und essenzielle Vitalstoffe genauer ansehen, um Ihnen einen ganzheitlichen Ansatz für Ihre Gesundheit zu bieten.

Welche Hausmittel helfen bei hohes Fieber?
Mit ein paar einfachen Hausmitteln kann man die vom HNO-Arzt verordnete Therapie unterstützen: Während der akuten Phase sollte der Patient in jedem Fall im Bett bleiben, viel trinken und leicht verdauliche Kost zu sich nehmen. Wadenwickel helfen, sehr hohes Fieber zu senken.

Bevor wir uns den Heilmethoden widmen, beantworten wir zunächst die grundlegende Frage:

Inhaltsverzeichnis

Was ist das Pfeiffersche Drüsenfieber und das Epstein-Barr-Virus (EBV) eigentlich?

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, medizinisch als infektiöse Mononukleose bezeichnet, wird durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst. Dieses Virus gehört zur Familie der Herpesviren und wird hauptsächlich durch Speichelkontakt übertragen – daher der umgangssprachliche Name „Kusskrankheit“ oder „Kissing-Disease“. Die Übertragung erfolgt leicht, oft unbemerkt, was die hohe Durchseuchungsrate in der Bevölkerung erklärt.

Der Verlauf des Pfeifferschen Drüsenfiebers beginnt oft subakut. Die Viren dringen in die B-Lymphozyten ein, eine Art weißer Blutkörperchen, und zwingen diese, neue Viren zu produzieren. Nach einer variablen Inkubationszeit, die von wenigen Wochen bis zu zwei Monaten reichen kann, kommt es zu einer unterschwelligen Virusaktivität. In dieser Phase spüren viele Patienten kaum Beschwerden, weshalb die Erkrankung oft unentdeckt bleibt. Schon viele Kinder stecken sich mit dem EBV an und tragen die Erreger zeitlebens in sich. Die Durchseuchung der Erwachsenen ist daher sehr hoch, mit etwa 95 Prozent der Bevölkerung, die das Virus in sich tragen. Der Erkrankungsgipfel liegt typischerweise im Jugendalter, während Säuglinge durch mütterliche Abwehrstoffe (Nestschutz) geschützt sind.

Die in den B-Lymphozyten ruhenden Viren erkennen den „richtigen“ Zeitpunkt für das Umschalten in den aktiven Modus. Auf noch nicht vollständig geklärte Weise bemerken die Erreger jede Schwäche des Immunsystems. Eine solche Depression der Abwehrkräfte kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, darunter chronischer Stress, Belastungen durch Umweltgifte wie Schwermetalle oder Herbizide, ein Mangel an Vitalstoffen und hormonelle Umwälzungen, wie sie in der Pubertät, den Wechseljahren oder während einer Schwangerschaft auftreten können. In diesen Situationen kommt es dann zum Ausbruch der Krankheit.

Typische Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Die Symptome des akuten Stadiums des Pfeifferschen Drüsenfiebers können vielfältig sein und ähneln oft denen einer starken Grippe. Zu den häufigsten Beschwerden zählen:

  • Fieber, oft begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen
  • Eine ausgeprägte Rachenentzündung (Pharyngitis)
  • Mandelentzündung (Angina tonsillaris) mit charakteristischen weißlichen Belägen (pseudomembranöse Tonsillitis)
  • Starke Schwellung der Lymphknoten, insbesondere am Hals, aber auch in anderen Körperregionen
  • Eine Leberentzündung (Hepatitis), die in den meisten Fällen mild verläuft
  • Eine Vergrößerung der Milz (Splenomegalie), die bei körperlicher Belastung Schmerzen verursachen kann
  • In einigen Fällen ein flüchtiger Hautausschlag, der oft juckend sein kann

In seltenen Fällen können sich die Beschwerden auch auf andere Organe ausweiten und Nieren, Herz, das zentrale Nervensystem und die Gelenke betreffen, was die Komplexität dieser Infektion unterstreicht.

Diagnose in der Schulmedizin

Die schulmedizinische Diagnostik des Epstein-Barr-Virus (EBV) stützt sich primär auf Bluttests zur Bestimmung spezifischer Antikörper gegen EBV-assoziierte Antigene. Diese Antikörpertests sind entscheidend, um zu klären, ob eine Person anfällig für eine EBV-Infektion ist oder ob bereits eine frühere oder aktuelle Infektion vorliegt.

Die wichtigsten spezifischen Antikörpertests umfassen:

  • Antikörper gegen das virale Kapsidantigen (VCA): Anti-VCA IgM erscheint früh in der EBV-Infektion und verschwindet typischerweise innerhalb von vier bis sechs Wochen. Anti-VCA IgG hingegen tritt in der akuten Phase auf, erreicht nach zwei bis vier Wochen einen Höhepunkt und bleibt danach lebenslang bestehen, was auf eine durchgemachte Infektion hinweist.
  • Antikörper gegen das Frühe Antigen (EA): Anti-EA IgG erscheint ebenfalls in der akuten Phase der Erkrankung und fällt normalerweise nach drei bis sechs Monaten auf nicht nachweisbare Werte ab. Bei vielen Menschen weist der Nachweis von Antikörpern gegen EA auf eine aktive Infektion hin.
  • Antikörper gegen das EBV-nukleare Antigen (EBNA): Antikörper gegen EBNA sind in der akuten Phase nicht sichtbar, sondern erscheinen langsam zwei bis vier Monate nach Beginn der Symptome und bleiben ebenfalls lebenslang bestehen.

Der Monospot-Test, ein älterer Schnelltest, wird heute nicht mehr für den allgemeinen Gebrauch empfohlen, da er sowohl falsch positive als auch falsch negative Ergebnisse liefern kann.

Zur weiteren diagnostischen Abklärung können bei Verdacht auf eine EBV-Infektion zusätzlich der Mononukleose-Schnelltest, der EBV-Immunoblot zur Abklärung unklarer akuter oder chronischer EBV-Infektionen und der EBV-PCR-Test zum direkten Nachweis einer akuten Infektion eingesetzt werden.

Die Interpretation dieser EBV-Antikörpertests erfordert jedoch eine gute Vertrautheit mit den Tests und Zugang zu den klinischen Informationen des Patienten. Die Tests sind nicht immer zwingend erforderlich, um eine infektiöse Mononukleose zu diagnostizieren, können aber notwendig sein, um die Ursache von Krankheiten zu identifizieren, die durch EBV-Infektionen verursacht werden können. Leider ist die schulmedizinische Behandlung, im Gegensatz zur beeindruckenden Diagnostik, oft weniger beeindruckend und beschränkt sich meist auf die Symptomlinderung.

Verlauf und mögliche Komplikationen

Die infektiöse Mononukleose heilt in den meisten Fällen nach einigen Tagen bis Wochen von selbst aus und geht selten mit schwerwiegenden Komplikationen einher. Dennoch können in manchen Fällen Sekundärinfektionen durch Bakterien, wie Streptokokken, auftreten, die verschiedene Organe befallen können.

In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Leberentzündung (Hepatitis) kommen, die aber meist vollständig abheilt. Die Milzvergrößerung (Splenomegalie) kann zu Milzbeschwerden führen, und in extrem seltenen Fällen ist sogar ein Milzriss (Milzruptur) möglich, was eine lebensbedrohliche Komplikation darstellt und sofortige medizinische Hilfe erfordert.

Was hilft gegen Drüsenfieber?
Mittel der Einzelmittel-Homöopathie: In akuten Fällen ist Kalium Jodatum D12 ein bewährtes Mittel. Bei länger zurückliegenden Fällen könnte man auch einmal an die Nosode Pfeiffersches Drüsenfieber D30 oder C30 denken.

Zudem können (selten) Veränderungen im Blutbild auftreten, die zu Blutungsneigungen führen können. Herzmuskelentzündungen, Entzündungen des Nierengewebes, Entzündungen im Auge, Nervenerkrankungen, Atemwegsbeschwerden und eine Chronifizierung der Mononukleose sind ebenfalls sehr seltene, aber mögliche Komplikationen. Bei immungeschwächten Menschen, beispielsweise durch eine HIV-Infektion oder nach einer Organtransplantation, kann es zu schweren Verläufen der infektiösen Mononukleose kommen.

Nach überstandener akuter Krankheit hat sich das Virus im Körper „eingenistet“, ähnlich wie andere Herpesviren, und kann bei erneuter Schwächung des Patienten, beispielsweise durch Stress oder andere Erkrankungen, wieder aktiv werden und Rückfälle hervorrufen. Nach meinen Beobachtungen ähnelt die Symptomatik solcher Reaktivierungen nicht selten den Beschwerden, die wir von Long-Covid kennen.

Spätfolgen und langfristige Auswirkungen

Obwohl die akute Erkrankung des Pfeifferschen Drüsenfiebers in der Regel nicht lebensbedrohlich ist, erweist sich die Infektion langfristig als problematisch. Denn das Epstein-Barr-Virus hat ausgeklügelte Strategien entwickelt, um das Immunsystem zu umgehen und sich dauerhaft im Körper einzunisten. Zudem verfügt die DNA der Erreger über Gene, die Neurotoxine produzieren können, welche eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen verursachen können.

Langfristig kann eine persistierende EBV-Infektion zur Entstehung von Autoimmunerkrankungen beitragen, darunter die Schmetterlingsflechte (Lupus erythematodes), rheumatoide Arthritis, Fibromyalgie, entzündliche Darmerkrankungen, Multiple Sklerose, Hashimoto-Thyreoiditis und das Chronische Erschöpfungssyndrom (Fatigue-Syndrom). Das EBV gehört auch zu den Viren, die in seltenen Fällen mit der Entstehung bestimmter Krebsarten in Verbindung gebracht werden.

Darüber hinaus kann eine diskret schwelende Infektion mit dem EBV zu falschen Diagnosen führen. Patienten wird dann manchmal irrtümlich eine Borreliose zugeschrieben, obwohl die eigentliche Ursache das EBV sein könnte. Es ist daher entscheidend, genau hinzusehen und die tatsächliche Ursache der Beschwerden zu identifizieren. Nicht selten liegt (ganz unten drunter) doch noch eine versteckte Borreliose vor, ein Thema, das in der Alternativmedizin immer wieder kontrovers diskutiert wird.

Schulmedizinische Behandlung des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Die schulmedizinische Therapie des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist leider relativ hilflos und beschränkt sich hauptsächlich auf die Linderung der Symptome und die Beherrschung eventueller Komplikationen. Eine kausale Therapie, die das Virus direkt bekämpft, existiert in der Schulmedizin nicht.

Die Medikation mit Antibiotika ist bei einer viralen Infektion wie dieser wirkungslos, da Antibiotika ausschließlich Bakterien angreifen. Im Gegenteil, Antibiotika und auch andere Pharmaka können die Virus-Vervielfältigung sogar aktivieren und passiv vorhandene Erreger „wecken“, was den Verlauf der Krankheit potenziell verschlimmern kann.

Wird gegen die Symptome wie Fieber oder Schmerzen Aspirin verordnet, kann dies in seltenen Fällen zu Beeinträchtigungen der Mitochondrien führen, wodurch Leber und Nervensystem Dauerschäden erleiden können (Reye-Syndrom), insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Auch von antiviralen Mitteln, die speziell gegen Herpesviren gerichtet sind, halte ich persönlich nicht viel, da sie oft nur begrenzt wirksam sind und Nebenwirkungen haben können.

Da das Virus relativ hartnäckig ist, wird den Patienten schulmedizinisch oft empfohlen, sich für einige Monate „zu schonen“, um Rückfälle oder Komplikationen zu vermeiden. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass Patienten mit einer konsequenten naturheilkundlichen Behandlung sehr viel rascher wieder auf den Beinen sind und ihre volle Leistungsfähigkeit zurückgewinnen. Es wird „offiziell“ oft behauptet, dass eine Genesung ohne verschreibungspflichtige Substanzen nicht möglich sei. Doch die Naturheilkunde bietet hier effektive und schonende Wege, die das Immunsystem nachhaltig stärken.

Die naturheilkundliche / alternative Therapie des Pfeifferschen Drüsenfiebers [EBV]

Für mich ist die alternative Therapie des Pfeifferschen Drüsenfiebers nicht einfach nur eine „Alternative“, sondern die Therapiemethode der Wahl. Das eigentliche Problem ist nicht allein das EBV-Virus, sondern vielmehr das „Milieu“ im Körper und ein geschwächtes Immunsystem des Patienten. Das übergeordnete Ziel der naturheilkundlichen Behandlung ist daher eine umfassende Immunstärkung des Patienten, um dem Körper die Fähigkeit zurückzugeben, das Virus selbst in Schach zu halten und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Ernährung bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Betroffene Patienten können mit der richtigen Ernährung eine ganze Menge erreichen! Ich bin überzeugt: Ohne eine gezielte Ernährungsumstellung geht es, vor allem bei den chronischen Verläufen, nicht wirklich voran. In den letzten Jahren höre ich immer wieder, dass das Epstein-Barr-Virus (EBV) „ausgehungert“ werden müsse. Nun, es geht nicht ums Hungern, aber eine bewusste Ernährungsumstellung ist absolut entscheidend. Dazu gehört die Auswahl bestimmter Lebensmittel und der Verzicht auf andere, um die Symptome zu lindern und die Virusaktivität zu reduzieren.

Was hilft gegen Drüsenfieber?
Mittel der Einzelmittel-Homöopathie: In akuten Fällen ist Kalium Jodatum D12 ein bewährtes Mittel. Bei länger zurückliegenden Fällen könnte man auch einmal an die Nosode Pfeiffersches Drüsenfieber D30 oder C30 denken.

Empfohlene Lebensmittel:

  • Wilde Blaubeeren: Sie unterstützen die Regeneration des zentralen Nervensystems und helfen, EBV-Neurotoxine aus der Leber zu entfernen. Mittlerweile gibt es auch gutes Blaubeer-Pulver, das eine praktische Alternative darstellt.
  • Selleriesaft: Enthält spezielle Natrium-Bündel, die das Wachstum von EBV hemmen können, und eine einzigartige Form von Vitamin C, die das Immunsystem stärkt.
  • Sprossen (allgemein): Reich an Zink und Selen, beides essenzielle Mineralien zur Stärkung des Immunsystems.
  • Spargel, Spinat, Koriander, Petersilie, Knoblauch, Ingwer, Himbeeren, Kopfsalat, Papaya: Diese Lebensmittel haben vielfältige Eigenschaften. Sie helfen, EBV-Neurotoxine zu binden und aus dem Körper zu entfernen, stärken das Immunsystem und tragen zu einem alkalischeren Milieu im Körper bei.
  • Antioxidantienreiche Lebensmittel: Diese sind besonders hoch in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Nüssen, Samen sowie in kulinarischen Kräutern und Gewürzen zu finden. Sie schützen die Zellen vor Schäden.

Empfehlenswert ist zudem Wasser, das mit Zitronensaft oder Zitronenmelisse angereichert werden kann, um Halsschmerzen zu lindern und den Körper zu hydrieren. Ungünstig sind weißes Mehl und insbesondere Zucker, da sie Entzündungen fördern und das Immunsystem schwächen können. Koffein-Konsum steht dem notwendigen Ruhebedarf des Kranken entgegen und sollte unterbleiben. Alkohol kann die ohnehin unter Stress stehende Leber zusätzlich schädigen und sollte ebenfalls vollständig weggelassen werden.

Zu vermeidende Lebensmittel:

Gluten, Milchprodukte und Eier sollten in den meisten Fällen vermieden werden, da sie bei vielen Menschen Entzündungsreaktionen hervorrufen und das Immunsystem belasten können. Schweinefleisch ist unbedingt zu meiden (Fleisch, Wurst, usw.). Generell ist auch Zurückhaltung bei Fleisch geboten, bis die Symptome deutlich gebessert sind.

Heilpflanzen und phytotherapeutische Ansätze

Die Naturheilkunde bietet eine Reihe wirksamer Pflanzen, die das Immunsystem stärken und antivirale Eigenschaften besitzen:

  • Echinacin (Echinacea, Sonnenhut): Dieser pflanzliche Immunmodulator regt das Immunsystem zur Produktion reaktiver Leukozyten an. Ich rate zu einer guten Tinktur, vor allem in der Akutsituation. Die Tinktur sollte gut eingespeichelt und langsam den Rachen heruntergeschluckt werden, nicht auf einmal.
  • Antiviral wirksame Pflanzen: Hierzu zählen Ingwer, Artemisinin, Süßholzwurzel und Baikal-Helmkraut. Diese Pflanzen können helfen, die Viruslast im Körper zu reduzieren.
  • Mitochondrien-Schutz und -Stärkung: Die Leistung der Mitochondrien, unserer „Zellkraftwerke“, muss gestützt bzw. geschützt werden. Hierzu eignen sich der Heilpilz Cordyceps, die Rosenwurz und das Baikal-Helmkraut. Eine gesunde Mitochondrienfunktion ist essenziell für die Energieproduktion und die Immunantwort.

Ich setze daher gerne auf eine Kombination aus folgenden Tinkturen: Baikal-Helmkraut, Cordyceps und Süßholzwurzel. Alles wird zu gleichen Teilen gemischt. Davon nimmt man je nach Schwere der Krankheit drei bis sechs Mal täglich 15 bis 25 Tropfen. Das Gurgeln mit Salzwasser hat einen zusätzlichen, desinfizierenden Effekt auf den Rachenraum.

Wenn Patienten zusätzlich eine Leberbelastung haben (was bei etwa 35% der Deutschen in Form einer Fettleber der Fall ist!), braucht es auch hier eine gezielte Therapie, die Ernährungsumstellung, Darmsanierung und weitere Heilpflanzen sowie Vitalstoffe umfasst, um die Leber bei ihrer Entgiftungsfunktion zu unterstützen.

Homöopathie: Eine tragende Säule der Therapie

Entscheidend bei Mononukleose ist in der Naturheilkunde die Homöopathie. Die Stärkung des Immunsystems durch homöopathische Mittel ist derart überzeugend, dass ich in allen Fällen bisher immer eine komplette Ausheilung innerhalb weniger Tage sehen konnte – auch mit einem deutlich verbesserten subjektiven Belastungsempfinden der Patienten.

Mittel der Einzelmittel-Homöopathie:

  • In akuten Fällen ist Kalium Jodatum D12 ein bewährtes Mittel, das oft schnell Linderung bringt.
  • Bei länger zurückliegenden Fällen oder zur Stärkung der Konstitution könnte man auch an die Nosode Pfeiffersches Drüsenfieber D30 oder C30 denken, die auf das spezifische Krankheitsbild abzielt.

Mittel aus der Komplexmittel-Homöopathie:

Hier stehen einige Mittel zur Verfügung, die synergistisch wirken. Ich setze gerne auf die Mittel der Firma Regena, die sogenannten Regenaplexe. Infrage kommen:

  • Regenaplex 45a: Generell bei Anginen und Mandelentzündungen.
  • Regenaplex 6: Ein wichtiges Lymphmittel zur Unterstützung des Lymphflusses und der Entgiftung.
  • Regenaplex 26a: Zur Blut- und Lymph-Entgiftung, besonders bei Herdgeschehen und Eiterungen.
  • Regenaplex 48a: Ebenfalls zur Blut- und Lymphreinigung sowie bei Fokalinfektionen.
  • Regenaplex 202a: Speziell bei akuten Lymphdrüsenentzündungen.
  • Regenaplex 510a: Ein generelles Entgiftungsmittel, das den Körper bei der Ausscheidung von Toxinen unterstützt.

Mittel der Firma Sanum-Kehlbeck (Isopathie):

  • Quentakehl D5 Tropfen: 3 Mal täglich 15 Tropfen.
  • Dazu alle zwei Tage eine Kapsel Utilin stark.
  • Diese Mittel brauchen weitere „Ausleitungsmittel“ wie zum Beispiel das Regenaplex Nummer 6 und 510a, um die gelösten Toxine aus dem Körper zu transportieren.

Am besten hat man einen erfahrenen Therapeuten, der sich mit diesen Mitteln auskennt und weiß, wann und wie welche Mittel kombiniert werden sollten. Im Verlauf der Erkrankung können sich die benötigten Mittel auch ändern und werden entsprechend des aktuellen Geschehens angepasst.

Vitalstoffe: Vitamine, Mineralien und Aminosäuren

Bei der Behandlung des Epstein-Barr-Virus (EBV) können bestimmte Vitamine, Mineralien und Aminosäuren unterstützend wirken. Diese Mikronährstoffe tragen dazu bei, das Immunsystem zu stärken, die Vermehrung der Viren zu hemmen und die Beschwerden zu verringern. Hier sind einige der empfohlenen Nährstoffe:

Vitamin- und Mineralstoffergänzungen:

  • Vitamin D: Ohne einen ausreichend hohen Vitamin D-Spiegel klappt vieles im Körper nicht, insbesondere die Immunfunktion ist stark davon abhängig.
  • Vitamin C: Ein starkes Antioxidans und essenziell für ein funktionierendes Immunsystem. Die meisten Patienten haben zu wenig davon! Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte, dass Vitamin C, wenn es intravenös verabreicht wird, den Antikörpertiter im Blut von Patienten mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) reduzieren kann. Die intravenöse Verabreichung war insbesondere für Patienten erforderlich, die bereits unter Folgeerscheinungen wie dem Chronischen Erschöpfungssyndrom litten.
  • Omega-3-Fettsäuren: Sie wirken entzündungshemmend und können viele Symptome des Virus bekämpfen, wie Depressionen und Entzündungen, und fördern die „Gehirngesundheit“.
  • Zink: Absolut wichtig für die Immununterstützung! Eine tägliche Dosis von mindestens 15 mg wird empfohlen.

Weitere empfohlene Mikronährstoffe:

Gut zu wissen: L-Lysin und L-Arginin sind Aminosäuren, die gegensätzliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel von Viren haben. Während L-Arginin die Vermehrung von Viren fördern kann, vermag L-Lysin diese zu stoppen. Es wird angenommen, dass dieser Ansatz nicht nur für Herpesviren, sondern auch für das Epstein-Barr-Virus (EBV) effektiv sein könnte. Lysin funktioniert besonders gut in Kombination mit Vitamin C!

Spagyrik

Auch die Spagyrik, eine traditionelle ganzheitliche Heilmethode, bietet unterstützende Mittel. Oft genannt werden hier:

  • PHÖNIX Silybum spag.: Über drei Tage anzuwenden.
  • Danach für weitere drei Tage PHÖNIX Solidago spag.
  • Anschließend abermals drei Tage PHÖNIX Urtica-Arsenicum spag.
  • PHÖNIX Thuja-Lachesis spag.: Dient der Entgiftung und Ausleitung.

Diese Mittel werden oft in bestimmten Abfolgen eingesetzt, um den Körper bei der Entgiftung und Regeneration zu unterstützen.

Sonstiges und ganzheitliche Unterstützung

Neben den bereits genannten therapeutischen Ansätzen spielen auch weitere Faktoren eine entscheidende Rolle für die Genesung. Selbstverständlich kann regelmäßige, moderate körperliche Aktivität in Form von Sport die Abwehrkräfte verbessern, sobald der Patient wieder ausreichend Energie hat. Es ist jedoch essenziell, dass der Patient ausreichend Ruhe und Entspannung findet, um dem Körper die nötige Zeit zur Regeneration zu geben. Auch die Psyche hat einen starken Einfluss auf das Immunsystem, sodass Entspannungsübungen wie Meditation, Yoga oder Atemübungen sinnvoll sind, um Stress abzubauen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Häufig gestellte Fragen zum Pfeifferschen Drüsenfieber

Welche Hausmittel helfen bei hohem Fieber?

Mit ein paar einfachen Hausmitteln kann man die vom Arzt verordnete Therapie unterstützen und die Symptome lindern: Während der akuten Phase sollte der Patient in jedem Fall im Bett bleiben und sich schonen. Viel Trinken ist essenziell, um den Flüssigkeitsverlust durch Fieber auszugleichen, am besten Wasser, Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte. Leicht verdauliche Kost wie Suppen oder Pürees entlastet den Körper. Wadenwickel sind ein bewährtes Mittel, um sehr hohes Fieber auf sanfte Weise zu senken. Ein kalter Quarkwickel kann wohltuend wirken, wenn die geschwollenen Lymphknoten und Mandeln den Patienten stark beim Atmen und Schlucken behindern.

Wie lange dauert die Genesung vom Pfeifferschen Drüsenfieber?

Um ein Pfeiffersches Drüsenfieber völlig auszuheilen, ist manchmal viel Geduld von Seiten des Patienten (oder seiner Eltern) nötig. Häufig sind die Betroffenen noch Wochen bis Monate nach der akuten Erkrankung müde und abgeschlagen, müssen sich schonen und reagieren infektanfälliger. Dies liegt daran, dass das Virus im Körper verbleibt und das Immunsystem noch eine Weile geschwächt sein kann. Eine konsequente naturheilkundliche Unterstützung kann diesen Genesungsprozess jedoch erheblich beschleunigen und die Symptomdauer verkürzen, indem sie das Immunsystem gezielt stärkt und den Körper bei der Entgiftung unterstützt.

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