Wie oft sollte man ein Peeling machen?

Gesichtspeeling: Optimaler Einsatz für strahlende Haut

17/11/2022

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Ein strahlender Teint ist der Wunsch vieler Menschen, und ein Gesichtspeeling spielt dabei eine entscheidende Rolle. Doch wie bei vielen Hautpflegeroutinen gilt auch hier: Weniger ist oft mehr, und die richtige Anwendung ist der Schlüssel zum Erfolg. Ein Peeling dient in erster Linie dazu, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen, die sich auf der Hautoberfläche ansammeln und den Teint fahl erscheinen lassen können. Diese Ansammlung kann zudem Poren verstopfen und die Entstehung von Unreinheiten wie Pickeln und Mitessern begünstigen. Obwohl die Anwendung denkbar simpel erscheint, spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle, um die Haut nicht zu überfordern, sondern sie optimal zu unterstützen.

Wie oft sollte man ein Peeling machen?
Grundsätzlich ist ein Gesichtspeeling für jeden geeignet, allerdings sollte sich die Häufigkeit der Anwendung nach dem Hauttyp richten: Durch das Abtragen der obersten Schicht wird der natürliche Schutzfilm der Haut geschwächt, sodass Bakterien leichtes Spiel haben. Umso wichtiger ist es, dass Sie Gesicht- oder Körperpeelings nicht zu oft anwenden.

Grundsätzlich ist ein Gesichtspeeling für jeden Hauttyp geeignet, allerdings sollte sich die Häufigkeit der Anwendung streng nach den individuellen Bedürfnissen und der Beschaffenheit der Haut richten. Durch das Abtragen der obersten Hornschicht wird der natürliche Schutzfilm der Haut, die sogenannte Hautbarriere, vorübergehend geschwächt. Dies kann die Haut anfälliger für äußere Einflüsse und Bakterien machen. Umso wichtiger ist es, dass Sie Gesicht- oder Körperpeelings nicht zu oft anwenden und auch den richtigen Zeitpunkt wählen, damit sich Ihre Haut von den Strapazen in Ruhe erholen und regenerieren kann. Dieser umfassende Artikel wird Ihnen detailliert erläutern, wann und wie Sie ein Peeling richtig anwenden, um die besten Ergebnisse zu erzielen und Ihre Haut optimal zu pflegen.

Inhaltsverzeichnis

Warum ist Peeling so wichtig für Ihre Haut?

Unsere Haut ist ein faszinierendes Organ, das sich ständig erneuert. Jeden Tag sterben Millionen von Hautzellen ab und werden durch neue ersetzt. Dieser natürliche Erneuerungsprozess, auch Zellregeneration genannt, sorgt dafür, dass unsere Haut frisch und gesund bleibt. Doch nicht alle abgestorbenen Hautschuppen fallen von selbst ab. Viele bleiben auf der Hautoberfläche haften und bilden eine unsichtbare Schicht, die den Teint stumpf und ungleichmäßig erscheinen lässt. Diese Ansammlung kann nicht nur das Erscheinungsbild beeinträchtigen, sondern auch die Wirksamkeit Ihrer Pflegeprodukte mindern, da Cremes und Seren nicht optimal in die tieferen Hautschichten eindringen können.

Ein regelmäßiges Peeling hilft, diesen natürlichen Prozess zu unterstützen und abgestorbene Zellen sanft zu entfernen. Dadurch wird die Hautoberfläche geglättet, die Poren werden befreit und die Zellregeneration angeregt. Das Ergebnis ist ein deutlich verbessertes Hautbild: Die Haut wirkt frischer, strahlender und fühlt sich geschmeidiger an. Darüber hinaus kann ein Peeling die Durchblutung fördern, was zu einer besseren Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Hautzellen führt. Dies trägt ebenfalls zu einem gesunden und vitalen Aussehen bei. Besonders bei fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut sind Peelings eine effektive Methode, um überschüssigen Talg und verstopfte Poren zu bekämpfen und so Pickeln und Mitessern vorzubeugen.

Ihr Hauttyp entscheidet: Die ideale Peeling-Häufigkeit und der Zeitpunkt

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Pflegeprodukten, die Sie normalerweise zur täglichen Reinigung der Haut anwenden, sollte ein Gesichtspeeling eher sparsam eingesetzt werden. Die Häufigkeit hängt maßgeblich von Ihrem individuellen Hauttyp ab, da jede Haut unterschiedlich auf die mechanische oder chemische Belastung reagiert. Eine übermäßige Anwendung kann die Hautbarriere schädigen, zu Irritationen, Rötungen oder sogar zu einer erhöhten Talgproduktion führen. Es ist wichtig, auf die Signale Ihrer Haut zu achten und die Häufigkeit entsprechend anzupassen.

Hier sind die empfohlenen Häufigkeiten für verschiedene Hauttypen:

HauttypEmpfohlene HäufigkeitZusätzliche Hinweise
Normale Haut1-2 x pro WocheKann gut von regelmäßiger Exfoliation profitieren, um den Teint frisch zu halten.
Unreine / Fettige HautMax. 2 x pro WocheHilft, verstopfte Poren zu reinigen und Talgansammlungen zu reduzieren. Nicht übertreiben, um die Talgproduktion nicht anzuregen.
Trockene HautNur 1 x pro WocheSanfte Peelings sind wichtig. Fokus auf feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, um Austrocknung zu vermeiden.
Empfindliche HautBesser 1-2 x pro MonatExtrem sanfte Produkte verwenden (z.B. enzymatische Peelings oder sehr feine Partikel). Bei Rötungen oder Irritationen sofort pausieren.
Reife Haut1 x pro Woche bis 1 x pro Monat (je nach Empfindlichkeit)Fördert die Zellerneuerung und kann feine Linien reduzieren. Sanfte Produkte sind auch hier entscheidend.

Durch das mechanische Abrubbeln der Haut wird ein Teil der Hornschicht entfernt. Das hat wiederum zur Folge, dass Ihr Gesicht über einen kurzen Zeitraum empfindlicher auf Licht reagiert. Nach einem Peeling ist die Haut quasi „nackter“ und schutzloser gegenüber UV-Strahlung. Aus diesem Grund ist es ratsam, unabhängig vom jeweiligen Hauttyp, ein Gesichtspeeling immer abends statt morgens anzuwenden. Dann kann sich Ihre Haut über Nacht in Ruhe regenerieren und ihren natürlichen Schutzfilm wieder aufbauen. Wenn Sie ein Peeling am Morgen durchführen, sollten Sie unbedingt einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) verwenden, bevor Sie das Haus verlassen.

Verbessertes Hautbild: So wirkt ein Gesichtspeeling

Die positiven Effekte eines regelmäßigen und korrekt angewendeten Gesichtspeelings sind vielfältig und tragen maßgeblich zu einem gesunden und strahlenden Hautbild bei. Durch die natürliche Talgproduktion der Haut, aber auch Kosmetikprodukte wie Gesichtscremes und Make-up, können unsere Poren verstopfen. Dies schafft einen idealen Nährboden für Bakterien und fördert die Entstehung von Unreinheiten wie Pickeln und Mitessern. Wenn Sie besonders fettige Haut haben oder bereits zu Hautunreinheiten neigen, sind Peelings eine hervorragende Möglichkeit, abgestorbene Hautzellen und überschüssigen Talg zu entfernen.

Unterm Strich lässt sich zusammenfassend sagen, dass Gesichtspeelings:

  • die Haut porentief reinigen, indem sie Verstopfungen und Ablagerungen lösen.
  • Hautunreinheiten vorbeugen, da die Poren frei bleiben und sich keine Bakterien ansammeln können.
  • die Durchblutung fördern, was zu einer besseren Nährstoffversorgung und einem rosigeren Teint führt.
  • das Hautbild verbessern, indem sie die Haut glätten, feine Linien reduzieren und für einen ebenmäßigeren Teint sorgen.
  • die Aufnahme nachfolgender Pflegeprodukte optimieren, da Wirkstoffe besser in die gereinigte Haut eindringen können.
  • für ein frisches und strahlendes Aussehen sorgen, das von innen heraus leuchtet.

So wenden Sie ein Gesichtspeeling richtig an

Da die Haut im Gesicht besonders empfindlich ist, sollten Sie ausschließlich Peelings verwenden, die dafür geeignet sind. Körperpeelings enthalten in der Regel deutlich gröbere und größere Partikel, die für die zarte Gesichtshaut zu aggressiv wären und Mikroverletzungen verursachen könnten. Diese gröberen Partikel sind eher dafür gedacht, robustere Hautpartien wie am Rücken oder an den Beinen von Unreinheiten zu befreien. Je nachdem, ob Sie zu trockener, fettiger oder sensibler Haut neigen, sollten Sie beim Kauf von einem Gesichtspeeling darauf achten, für welchen Hauttyp das Produkt empfohlen wird – denn auch hier gibt es feine und grobe Peelings (zum Beispiel mit Zucker und Traubenkern-Öl). Enzymatische Peelings, die ohne mechanische Partikel auskommen, sind eine gute Alternative für sehr empfindliche Haut.

Bei der Anwendung gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Haut optimal zu pflegen und Reizungen zu vermeiden:

  1. Vorbereitung ist alles: Waschen Sie Ihr Gesicht gründlich, am besten mit Ihrer gewöhnlichen Reinigungscreme oder -lotion. Entfernen Sie Make-up und Schmutz, damit das Peeling direkt auf die Haut einwirken kann. Die Haut sollte leicht feucht sein, um das Verteilen des Peelings zu erleichtern.
  2. Sparsam dosieren: Tragen Sie das Gesichtspeeling in kleinen Mengen auf Stirn, Nase, Wangen und Kinn auf. Eine erbsengroße Menge ist oft ausreichend. Beginnen Sie lieber mit weniger und fügen bei Bedarf etwas hinzu.
  3. Sanft verteilen: Verteilen Sie die feinen Partikel mit kreisenden Bewegungen. Beginnen Sie von der Stirn zur Schläfe und arbeiten Sie sich systematisch vor. Der Druck sollte stets leicht sein – lassen Sie die Partikel die Arbeit machen, nicht Ihre Finger.
  4. Nasenbereich intensivieren: Reiben Sie die Partikel mit den Fingerkuppen vorsichtig vom Nasenrücken zur Nasenspitze hin. An den Nasenrändern, wo sich oft Mitesser ansammeln, können Sie die kreisenden Bewegungen ruhig etwas intensiver, aber immer noch sanft, gestalten.
  5. Wangen und Kinn: Auf den Wangen sollte das Gesichtspeeling besonders vorsichtig über die Haut gerieben werden, da diese Partie oft sensibler ist. Streichen Sie die Partikel von den Wangen aus vorsichtig Richtung Kieferknochen und Kinn. Vermeiden Sie die Augen- und Mundpartie, da die Haut dort extrem dünn und empfindlich ist.
  6. Hals und Dekolleté: Je nach Bedürfnis und Produktempfehlung können Sie das Peeling vom Kinn über den Hals zum Dekolleté verteilen. Auch hier gilt: sanfter Druck und kreisende Bewegungen.
  7. Gründlich abspülen: Waschen Sie die Partikel mit lauwarmem Wasser vorsichtig ab. Achten Sie darauf, alle Peelingreste zu entfernen, da diese sonst die Poren verstopfen oder die Haut reizen könnten. Tupfen Sie Ihr Gesicht anschließend vorsichtig mit einem sauberen Handtuch trocken.
  8. Pflege danach: Cremen Sie Ihr Gesicht anschließend sofort mit einer feuchtigkeitsspendenden Pflege ein. Die Haut ist nach dem Peeling besonders aufnahmefähig für Wirkstoffe. Eine beruhigende Creme oder ein Serum hilft, die Hautbarriere wieder aufzubauen und Feuchtigkeit einzuschließen.

Gesichtspeeling selber machen: Natürliche Schönheit aus Ihrer Küche

Wenn Sie Ihr eigenes Gesichtspeeling herstellen wollen, benÖtigen Sie dafür nur wenige Grundzutaten, die oft schon in Ihrer Küche vorhanden sind. Dies bietet den Vorteil, dass Sie genau wissen, welche Inhaltsstoffe Sie auf Ihre Haut auftragen, und Sie können das Peeling perfekt auf Ihre Bedürfnisse abstimmen. Sie benötigen eine cremige Basis, die sich gut auf der Haut verteilen lässt, und natürliche Peelingpartikel, die für den nÖtigen Abrieb der obersten Schicht sorgen.

Als Hauptkomponente und cremige Basis bieten sich folgende Zutaten an:

  • Olivenöl: Reich an Antioxidantien und Vitamin E, nährt es die Haut und macht sie geschmeidig. Ideal für trockene Haut.
  • Honig: Wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und spendet Feuchtigkeit. Gut für unreine und trockene Haut.
  • Quark: Kühlend und beruhigend, spendet Feuchtigkeit und kann bei Rötungen helfen. Geeignet für empfindliche und trockene Haut.
  • Avocado: Sehr feuchtigkeitsspendend und reich an gesunden Fetten und Vitaminen. Perfekt für trockene und reife Haut.
  • Kokosöl: Feuchtigkeitsspendend und antibakteriell, aber vorsichtig bei zu Akne neigender Haut, da es komedogen wirken kann.
  • Joghurt (Naturjoghurt): Enthält Milchsäure, die sanft exfoliert und Feuchtigkeit spendet. Gut für alle Hauttypen, besonders für empfindliche.

Für das notwendige Peeling sorgen hingegen Zutaten wie:

  • Zucker (fein): Sanftes mechanisches Peeling, spendet Feuchtigkeit (besonders brauner Zucker). Ideal für normale bis trockene Haut.
  • Meersalz (fein gemahlen): Starkere Exfoliation, kann mineralische Vorteile bieten. Eher für robuste oder fettige Haut geeignet.
  • Kaffeepulver (gemahlen): Enthält Koffein, das die Durchblutung anregen kann, und ist ein effektives mechanisches Peeling. Gut für normale bis fettige Haut.
  • Haferflocken (fein gemahlen): Extrem sanft, beruhigend und entzündungshemmend. Ideal für empfindliche oder irritierte Haut.
  • Heilerde: Bindet Talg und Unreinheiten, wirkt reinigend und entgiftend. Besonders gut für fettige und unreine Haut.

Die Mengen sollten im Verhältnis von etwa 1:1 stehen, also gleiche Teile Basis und Peelingpartikel. Diese können aber – je nach Konsistenz und persönlichem Geschmack – auch variieren. Für ein cremigeres Peeling nehmen Sie mehr Basis, für ein intensiveres Peeling mehr Partikel. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie die Zutaten solange miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Danach können Sie das selbstgemachte Gesichtspeeling wie oben beschrieben auf der Haut anwenden. Achten Sie darauf, selbstgemachte Peelings immer frisch zuzubereiten, da sie keine Konservierungsstoffe enthalten und schnell verderben können.

Basis-ZutatPeeling-PartikelHauttyp & Besonderheiten
Olivenöl / KokosölFeiner ZuckerTrockene, normale Haut. Spendet viel Feuchtigkeit.
HonigHaferflocken (gemahlen)Empfindliche, trockene oder unreine Haut. Beruhigend und antibakteriell.
NaturjoghurtKaffeepulverNormale, fettige Haut. Anregend und klärend.
QuarkHeilerdeFettige, unreine Haut. Reinigend und absorbierend.

Nach dem Peeling ist vor der Pflege: Die Haut richtig verwöhnen

Die Pflege nach dem Peeling ist ebenso wichtig wie das Peeling selbst. Direkt nach der Exfoliation ist die Haut besonders aufnahmefähig für Wirkstoffe, aber auch etwas empfindlicher. Daher ist es entscheidend, sie jetzt richtig zu beruhigen und zu schützen.

  • Feuchtigkeit spenden: Tragen Sie sofort nach dem Trockentupfen eine reichhaltige, aber nicht komedogene Feuchtigkeitscreme oder ein feuchtigkeitsspendendes Serum auf. Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, Glycerin oder Aloe Vera sind ideal, um die Haut intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Hautbarriere zu unterstützen.
  • Beruhigen: Bei sensibler Haut oder leichten Rötungen können beruhigende Inhaltsstoffe wie Kamille, Calendula oder Panthenol helfen, die Haut zu besänftigen und Irritationen zu lindern.
  • Sonnenschutz nicht vergessen: Da die frisch gepeelte Haut besonders lichtempfindlich ist, ist ein täglicher Sonnenschutz unerlässlich, wenn Sie das Peeling morgens angewendet haben oder tagsüber ins Freie gehen. Wählen Sie eine Tagescreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30), um Pigmentflecken und Sonnenschäden vorzubeugen.
  • Regeneration unterstützen: Die Nacht ist die beste Zeit für die Hautregeneration. Eine gute Nachtcreme, die auf die Bedürfnisse Ihrer Haut abgestimmt ist, kann den Erholungsprozess nach dem Peeling optimal unterstützen.

Häufig gestellte Fragen zum Gesichtspeeling

Hier finden Sie Antworten auf weitere Fragen, die häufig im Zusammenhang mit Gesichtspeelings aufkommen:

Kann ich ein Körperpeeling auch für mein Gesicht verwenden?

Nein, das ist nicht empfehlenswert. Körperpeelings enthalten in der Regel gröbere Schleifpartikel, die für die zarte Gesichtshaut zu aggressiv sind und Mikroverletzungen verursachen können. Verwenden Sie immer spezielle Gesichtspeelings, die auf die Empfindlichkeit der Gesichtshaut abgestimmt sind.

Was tun, wenn meine Haut nach dem Peeling gerötet ist oder brennt?

Leichte Rötungen können normal sein, sollten aber schnell abklingen. Wenn Ihre Haut stark gerötet ist, brennt oder juckt, haben Sie möglicherweise ein zu aggressives Peeling verwendet oder es zu oft angewendet. Kühlen Sie die Haut sofort mit einem feuchten Tuch und tragen Sie eine beruhigende, parfümfreie Feuchtigkeitscreme auf. Reduzieren Sie die Peeling-Häufigkeit oder wechseln Sie zu einem sanfteren Produkt (z.B. enzymatisches Peeling).

Ist Peeling auch bei Akne oder starken Unreinheiten sinnvoll?

Bei leichter bis mittelschwerer Akne kann ein sanftes Peeling hilfreich sein, um Poren zu reinigen und Entzündungen vorzubeugen. Bei schwerer Akne, entzündeten Pickeln oder offenen Wunden sollten Sie auf ein mechanisches Peeling verzichten, da dies die Bakterien verteilen und den Zustand verschlimmern kann. Konsultieren Sie in diesem Fall einen Dermatologen, der Ihnen geeignete Behandlungsoptionen empfehlen kann, möglicherweise auch chemische Peelings unter ärztlicher Aufsicht.

Gibt es Alternativen zum mechanischen Peeling?

Ja, neben mechanischen Peelings mit Partikeln gibt es auch enzymatische Peelings und chemische Peelings (z.B. mit AHA- oder BHA-Säuren). Enzymatische Peelings lösen abgestorbene Hautzellen durch Enzyme auf und sind besonders sanft, ideal für empfindliche Haut. Chemische Peelings dringen tiefer ein und sind sehr effektiv, sollten aber je nach Konzentration vorsichtig angewendet werden oder unter professioneller Anleitung erfolgen.

Wie lagere ich selbstgemachte Peelings richtig?

Selbstgemachte Peelings enthalten keine Konservierungsstoffe und sind daher nur begrenzt haltbar. Bereiten Sie am besten immer nur kleine Mengen zu, die Sie sofort verbrauchen. Wenn Reste bleiben, bewahren Sie diese in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf und verbrauchen Sie sie innerhalb von 2-3 Tagen. Bei Anzeichen von Verderb (Geruch, Verfärbung) entsorgen Sie das Peeling sofort.

Ein Gesichtspeeling ist ein wertvoller Bestandteil einer effektiven Hautpflegeroutine. Wenn Sie die hier genannten Empfehlungen zu Häufigkeit, Anwendung und Hauttyp beachten, können Sie die Vorteile des Peelings voll ausschöpfen und sich über ein sichtbar verbessertes, strahlendes und gesundes Hautbild freuen.

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