Wie mache ich ein Peeling?

DIY-Kosmetik: Peelings & Cremes selbst gemacht

03/11/2023

Rating: 4.95 (4126 votes)

In einer Welt, die immer schneller wird, sehnen wir uns oft nach Momenten der Ruhe und des Wohlbefindens. Was wäre, wenn Sie sich diese Auszeiten ganz einfach nach Hause holen könnten? Die Herstellung eigener Kosmetikprodukte ist nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, die Kontrolle über die Inhaltsstoffe zu gewinnen, sondern auch ein Akt der Selbstfürsorge und des Umweltbewusstseins. Vergessen Sie teure Produkte mit undurchsichtigen Zusammensetzungen – Ihre Küche birgt Schätze, die Ihre Haut lieben wird. Von erfrischenden Peelings, die Ihre Haut zum Strahlen bringen, bis hin zu nährenden Cremes, die sie geschmeidig pflegen, ist DIY-Kosmetik eine faszinierende Reise zu mehr Natürlichkeit und Wohlbefinden.

Wie mache ich ein Peeling?
Wenn es – wie auf den Bildern beispielhaft – ein Waschpeeling werden soll, kommt zuerst die Flüssigseife (ca. 2 Esslöffel für ein Körperpeeling, ein Teelöffel für eine kleinen Bereich wie Ellenbogen, Gesicht oder Hände) und dann die restlichen Bestandteile hinein.
Inhaltsverzeichnis

Erfrischende Peelings für eine strahlende Haut

Ein Peeling ist ein unverzichtbarer Schritt in jeder Hautpflegeroutine. Es entfernt sanft abgestorbene Hautzellen, auch bekannt als Hautschüppchen, die sich auf der Oberfläche ansammeln und den Teint fahl erscheinen lassen können. Das Ergebnis? Eine tief gereinigte, rosige und unglaublich weiche Haut, die bereit ist, pflegende Inhaltsstoffe besser aufzunehmen. Der wahre Zauber beim Selbermachen liegt darin, dass Sie genau wissen, was in Ihr Produkt kommt und es perfekt auf Ihren individuellen Hauttyp und Ihre spezifischen Bedürfnisse abstimmen können. Ob Sie ein sanftes Gesichtspeeling, ein belebendes Körperpeeling oder ein gezieltes Peeling gegen Hautunreinheiten wünschen – die Möglichkeiten sind grenzenlos und die Zutaten oft direkt in Ihrer Küche zu finden.

Die passenden Zutaten für Ihr DIY-Peeling

Der Trend zu selbstgemachten Haut-, Beauty- und Haarpflegeprodukten ist ungebrochen. Angesichts von Skandalen um synthetische Inhaltsstoffe, der Zunahme von Allergien und einem wachsenden Umweltbewusstsein möchten immer mehr Menschen wissen, was sie auf ihre Haut auftragen. Ein selbstgemachtes Peeling ist nicht nur gut für Ihre Haut, sondern auch für die Umwelt, da es frei von Mikroplastik und unnötigen Farb- oder Konservierungsstoffen ist. Es ist auch eine wunderbare Geschenkidee, die von Herzen kommt.

Hier ist eine Übersicht der besten natürlichen Zutaten, sortiert nach Hautproblem:

HautproblemGeeignete Zutaten für Ihr Peeling-Rezept
Pickel und Hautunreinheiten / fettige HautHeilerde, Honig, Teebaumöl, 100 % naturreine ätherische Öle (Zitronenöl, Orangenöl, Rosmarin), Papaya, Ananas, Apfel, Kamillentee, Joghurt, Quark, Puderzucker, Zucker, grobes Salz
Trockene HautHonig, Kokosmilch oder Kokosöl, Olivenöl, Avocadoöl, Mandelöl, Mandelkleie, Puderzucker, Zucker, grobes Salz
Empfindliche HautPuderzucker, Honig, Kokosöl
Schlecht durchblutete HautPapaya, Ananas, Apfel, Puderzucker, Heilerde, Honig (restliche Zutaten entsprechend dem Hauttyp)
Hornhaut (z.B. an Füßen)Früchte als Vorbehandlung (Enzyme). Alle Öle mit grobem Zucker oder Salz zum Peelen.
Waschpeeling (für den täglichen Gebrauch)Flüssigseife kombiniert mit den Zutaten für den speziellen Hauttyp
Peeling für die HändeZucker, alle Öle, Honig

Ihr eigenes Peeling-Rezept zusammenstellen und zubereiten

Der erste Schritt zur perfekten DIY-Peeling-Kreation ist die Überlegung, welche Aufgabe Ihr Peeling erfüllen soll. Je feiner und empfindlicher die zu behandelnde Hautpartie ist (z.B. das Gesicht), desto sanfter und feiner sollten die gewählten Zutaten sein. Trockene Haut profitiert von rückfettenden Ölen, während bei empfindlicher Haut besonders milde Schleifpartikel wie Puderzucker oder feine Mandelkleie zu bevorzugen sind. Denken Sie daran, bei der ersten Anwendung neuer Zutaten immer einen kleinen Bereich am Unterarm zu testen, um mögliche allergische Reaktionen auszuschließen – dies gilt auch für reine Naturprodukte.

Vorbereitung und Temperatur

Stellen Sie sicher, dass alle Ihre Zutaten mindestens Zimmertemperatur haben. Vermeiden Sie starkes Erhitzen, da sonst wertvolle Wirkstoffe verloren gehen können. Dies ist besonders wichtig, um die Integrität der natürlichen Enzyme und Vitamine zu bewahren.

Die Zubereitung Schritt für Schritt

Für ein Waschpeeling beginnen Sie mit der Flüssigseife. Nehmen Sie etwa zwei Esslöffel für ein Körperpeeling oder einen Teelöffel für kleinere Bereiche wie Gesicht oder Hände. Fügen Sie dann nach und nach die restlichen festen Bestandteile hinzu. Rühren Sie die Mischung gut durch, bis eine nicht zu flüssige Konsistenz entsteht. Sollte die Mischung zu fest sein, können Sie einfach einen Esslöffel Wasser oder Öl hinzufügen. Achten Sie bei der Verwendung von Zucker oder Salz darauf, nicht zu lange zu rühren, damit sie sich nicht vorzeitig auflösen und ihre abrasive Wirkung behalten.

Bei der Verwendung von Früchten, die Enzyme enthalten (wie Papaya oder Ananas), ist eine kurze Einwirkzeit von einigen Minuten sinnvoll. Die Enzyme helfen dabei, die Proteine der abgestorbenen Hautzellen aufzuspalten und so die Peelingwirkung zu verstärken.

Anwendungshäufigkeit und Haltbarkeit

Die richtige Anwendungshäufigkeit ist entscheidend, um die Haut nicht zu überfordern. Zu häufiges Peelen kann die Hautalterung beschleunigen und die natürliche Hautbarriere schwächen. Je nach Hauttyp und Körperstelle liegt das ideale Maß bei ein- bis zweimal wöchentlich bis zu einmal monatlich. Hören Sie auf Ihre Haut und passen Sie die Frequenz entsprechend an.

Die Haltbarkeit Ihres selbstgemachten Peelings hängt stark von den verwendeten Zutaten ab. Mischungen aus Zucker oder Salz mit Kokosöl sind relativ lange haltbar, besonders wenn sie kühl und dunkel gelagert werden. Peelings, die jedoch leicht verderbliche Zutaten wie Milchprodukte, frische Früchte, Tees oder Kräuter enthalten, sollten idealerweise sofort verbraucht werden. Wenn Sie Reste haben, füllen Sie diese in ein verschließbares Gefäß und verbrauchen Sie sie zeitnah, um die Frische und Wirksamkeit zu gewährleisten.

Nährende Gesichtscremes: Ihr persönliches Hautelixier

Die Haut ist unser größtes Organ und verdient die beste Pflege. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihre Gesichtscremes selbst herzustellen. Die Gründe sind vielfältig und überzeugend: Viele reagieren allergisch auf synthetische Inhaltsstoffe in kommerziellen Produkten, andere möchten bewusst auf künstliche Wirkstoffe verzichten und genau wissen, was sie ihrer Haut zuführen. Darüber hinaus ist die DIY-Kosmetik ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz, da sie Verpackungsmüll reduziert und den Einsatz von Mikroplastik vermeidet.

Ihre Haut ist einzigartig und verändert sich im Laufe des Lebens – durch Ernährung, Lebensgewohnheiten, Stress, hormonelle Schwankungen oder die Jahreszeiten. Eine selbstgemachte Gesichtscreme ermöglicht es Ihnen, ein Produkt zu schaffen, das perfekt auf die aktuellen Bedürfnisse Ihrer Haut abgestimmt ist. Achten Sie auf die Qualität der Rohstoffe, um ein wirklich hochwertiges und wirksames Produkt zu erhalten. Selbst mit nur wenigen Grundzutaten können Sie erstaunliche Ergebnisse erzielen und den Grundstein für eine maßgeschneiderte Kosmetikserie legen. Geruch, Konsistenz und Wirkung – alles liegt in Ihrer Hand.

Benötigte Hilfsmittel für die Cremeherstellung

Die Herstellung einer Gesichtscreme erfordert ein wenig mehr Präzision als ein Peeling, aber mit den richtigen Utensilien ist es ein einfacher und lohnender Prozess. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Hygiene gelegt werden: Alle Gerätschaften, die mit den Rohstoffen und der fertigen Creme in Berührung kommen, müssen sterilisiert oder desinfiziert werden. Dies kann durch Abkochen in Wasser oder mit 70%igem Alkohol (z.B. Isopropanol) erfolgen. Die fertige Creme sollte stets dunkel und kühl gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu maximieren.

  • 2 hitzebeständige Becher (z.B. Laborgläser oder hitzefeste Messbecher)
  • 1 Topf (als Wasserbad)
  • Rührstab (Pürierstab, Stab-Milchaufschäumer oder kleiner Schneebesen)
  • Spatel oder ähnliches
  • Thermometer (wichtig für die Temperaturkontrolle)
  • Cremedose(n) (luftdicht verschließbar)
  • Messbecher oder Waage (für genaue Mengenangaben)

Basis-Rezept für Ihre individuelle Gesichtscreme

Dieses Grundrezept dient als Ausgangspunkt. Sie können die Mengen und Wirkstoffe nach und nach an die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Haut anpassen, um die gewünschte Konsistenz und Wirkung zu erzielen.

  • Wässrige Bestandteile: 20 ml destilliertes Wasser oder Blütenwasser (z.B. Rosen- oder Hamameliswasser)
  • Fettige Bestandteile:
    • 20 ml Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Jojobaöl u. a.)
    • 5 g Wachs (z. B. Bienen- oder Beerenwachs)
    • 5 g Lanolin oder Veganolin (als Emulgator und Konsistenzgeber)
    • 2 – 3 g Pflanzenbutter (Sheabutter, Kakaobutter o. ä.)
  • Wirkstoffe und Zusätze: etwa bis zu 15 Tropfen oder 1 – 2 g insgesamt auf diese Menge (z.B. Hyaluron, Vitamin E, ätherische Öle)

Die Zubereitung Ihrer Gesichtscreme Schritt für Schritt

Eine Creme ist im Grunde eine Emulsion aus Wasser und Ölen/Fetten – eine sogenannte Wasser-in-Öl-Emulsion. Die Kunst liegt darin, diese beiden Phasen stabil miteinander zu verbinden.

  1. Vorbereitung der Phasen: Erwärmen Sie die wässrigen Zutaten (destilliertes Wasser oder Blütenwasser) getrennt von den öligen, fettigen und wachsartigen Zutaten in einem Wasserbad. Beide Phasen sollten eine Temperatur von etwa 70 Grad Celsius erreichen. Kochen Sie Wasser ohne Alkohol vorher ab und lassen Sie es abkühlen, bevor es ins Wasserbad kommt.
  2. Schmelzen der Fettphase: In der öligen Substanz schmelzen Sie die festen Bestandteile (Wachs, Lanolin, Pflanzenbutter), bis die Flüssigkeit klar ist. Geben Sie Pflanzenbutter wie Sheabutter oder Kakaobutter erst hinzu, wenn die anderen Fette bereits geschmolzen sind und 70 Grad erreicht haben, um ihre wertvollen Wirkstoffe zu schonen.
  3. Emulgieren: Sobald beide Phasen die gleiche Temperatur erreicht haben, gießen Sie die wässrige Lösung langsam und nach und nach in die fettige Flüssigkeit. Rühren oder schlagen Sie die Mischung kontinuierlich und kräftig auf (z.B. mit einem Pürierstab oder Milchaufschäumer), bis sie nur noch lauwarm ist (ca. 30 Grad Celsius) und eine cremige, homogene Konsistenz angenommen hat. Dies ist der entscheidende Schritt, um eine stabile Emulsion zu erhalten.
  4. Wirkstoffe hinzufügen: Wenn die Emulsion abgekühlt ist und handwarm ist, können Sie die hitzeempfindlichen Wirkstoffe (wie Vitamine, Hyaluron, ätherische Öle) sowie gegebenenfalls ein natürliches Konservierungsmittel (z.B. Vitamin E, das auch antioxidativ wirkt) einrühren.
  5. Abfüllen: Füllen Sie die fertige Creme in sterilisierte Cremedosen und lagern Sie sie kühl und dunkel.

Wichtige Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Ausgewählte Fette und Öle für Ihre Creme

Die Wahl der Öle und Fette ist entscheidend für die Pflegeeigenschaften Ihrer Creme. Sie versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, wichtigen Nährstoffen und Vitaminen und helfen, die Hautbarriere zu stärken.

Fett/ÖlEigenschaften und Hauttypen
AvocadoölReich an Vitaminen A, D, E und F. Macht die Haut elastisch, spendet Feuchtigkeit und ist rückfettend. Ideal für trockene und reife Haut.
BorretschölEnthält essenzielle Fettsäuren, die die Haut geschmeidig, elastisch und durchlässig halten. Gut für trockene, schuppige Haut.
JohanniskrautölMit ungesättigten Fettsäuren, Flavonoiden und Gerbstoffen. Beugt Entzündungen vor und wirkt heilsam, besonders bei irritierter Haut.
JojobaölHautfreundlich, lange haltbar, verträglich und feuchtigkeitsspendend. Ein wahres Allroundtalent, das dem Hauttalg ähnelt.
Macadamia-NussölViele ungesättigte Fettsäuren. Zieht schnell ein und ist besonders gut für trockene, empfindliche Haut geeignet.
MandelölSehr hautfreundlich und mild. Besonders gut bei empfindlicher und Babyhaut.
OlivenölReich an ungesättigten Fettsäuren. Ein preiswertes und sehr pflegendes Öl, das für alle Hauttypen geeignet ist.
SheabutterEnthält Vitamine und Glycerin. Glättet die Haut, wirkt gegen Austrocknen und schützt bei Hitze und starker Sonne (natürlicher leichter UV-Schutz).
KakaobutterMit natürlichen Antioxidantien und Vitamin E. Zieht schnell ein, spendet Feuchtigkeit und Pflege und duftet zart nach Schokolade.

Natürliche Wirkstoffe und Zusätze

Diese Zusätze verleihen Ihrer Creme spezifische pflegende, heilende oder schützende Eigenschaften und machen sie zu einem wahren Elixier für Ihre Haut.

WirkstoffEigenschaften und Anwendungsbereiche
Aloe VeraReich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Feuchtigkeitsspendend, entzündungshemmend und beruhigend. Ein hervorragender Allrounder für jede Creme.
Calendula (Ringelblume)Ihre Inhaltsstoffe wirken antibakteriell. Heilend, regenerierend, entzündungshemmend und beruhigend – ideal bei Hautirritationen.
Vitamin EEin starkes Antioxidans und natürliches Konservierungsmittel. Wirksam gegen freie Radikale und ein exzellenter Anti-Aging-Zusatz.
Gelee RoyaleVoller Vitamine und Mineralstoffe. Nährt die Haut intensiv und regt ihre Regeneration an.
Grüner TeeEnthält viele Flavonoide. Wirkt antibakteriell und beruhigend, gut bei Hautunreinheiten.
HamamelisMit Gerbstoffen und ätherischen Ölen. Verfeinert die Poren, klärt die Haut und spendet Feuchtigkeit. Perfekt gegen Pickel und fettige Haut.
HopfenEnthält Phytohormone, die die Haut zur Regeneration anregen. Wirkt beruhigend und feuchtigkeitsbindend.
HyaluronEin natürlicher Bestandteil der Haut, der Feuchtigkeit im Bindegewebe speichert. Sehr gut verträglich und vegan erhältlich, ideal für intensive Feuchtigkeit.
KamilleWirkt desinfizierend und beruhigt sensible, leicht irritierbare Haut.
LavendelBeruhigt und lindert Schmerzen. Gut gegen Hautunreinheiten und angenehm duftend.
MelisseReich an ätherischen Ölen. Beruhigt irritierte, empfindliche Haut und verströmt einen zarten Zitronenduft.
OrangenölMit Vitamin C. Wirkt antibakteriell, hautstraffend und entzündungshemmend, besonders bei fettiger Haut. Sparsam dosieren, da es stark entfettet.
PropolisHat stark entzündungshemmende und granulierende Wirkung. Hervorragend geeignet bei Akne und Hautunreinheiten.
RosenölÄtherisches Öl, das anspruchsvolle Haut regeneriert und verfeinert.
RosmarinEnthält ätherisches Öl. Regt den Stoffwechsel der Haut an, sorgt für einen rosigen Teint und wirkt gut gegen freie Radikale – ideal für Anti-Aging-Cremes.
SüßholzwurzelAntibakteriell und antiallergisch. Wirkt gut bei Hautunreinheiten und -irritationen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu DIY-Gesichtscremes

Um Ihnen die Auswahl der besten Zutaten für Ihren spezifischen Hauttyp zu erleichtern, haben wir hier die häufigsten Fragen und Empfehlungen zusammengefasst:

Welche Gesichtscreme kann ich bei Mischhaut selber machen?

Für Mischhaut eignet sich eine Basis aus Olivenöl und Aloe Vera hervorragend. Olivenöl pflegt, ohne zu überfetten, und Aloe Vera spendet Feuchtigkeit und beruhigt. Für die fettigeren Partien der Haut (oft die T-Zone) können Sie zusätzlich einen kleinen Teil der Creme mit einigen Tropfen Orangenöl anreichern. Orangenöl wirkt antibakteriell und leicht entfettend.

Welche Gesichtscreme eignet sich bei besonderer Belastung der Haut (Sonne, Wind etc.)?

Bei besonderer Beanspruchung durch Umwelteinflüsse wie Sonne oder Wind ist eine selbstgemachte Gesichtscreme mit Sheabutter perfekt. Sheabutter bietet einen natürlichen, leichten UV-Schutz, ist atmungsaktiv und bildet einen schützenden Film, der die Feuchtigkeit in der Haut bewahrt. Ergänzende Wirkstoffe wie Aloe Vera, Hyaluron oder Hopfen unterstützen die Haut zusätzlich bei der Regeneration und Feuchtigkeitsversorgung.

Wie mache ich am besten Gesichtscreme für reife Haut?

Um vorzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken und reife Haut optimal zu pflegen, ist eine Gesichtscreme mit Kokosöl als Basis ideal. Kombinieren Sie dies mit potenten Anti-Aging-Wirkstoffen wie Hyaluron, Rosmarin, Gelee Royale und Vitamin E. Diese Kombination nährt die Haut tiefgehend, regt die Zellerneuerung an und schützt vor freien Radikalen.

Welche Wirkstoffe helfen gegen Hautunreinheiten und Pickel?

Gegen Hautunreinheiten und Pickel sind Öle wie Weizenkeimöl und Johanniskrautöl sowie Bienenwachs als Basis empfehlenswert. Als gezielte Wirkstoffe eignen sich Calendula, Hamamelis, Süßholzwurzel, Propolis, Grüner Tee und/oder Lavendel. Vermeiden Sie bei diesem Hauttyp besonders fettende Inhaltsstoffe, die die Poren verstopfen könnten.

Welche Gesichtscreme kann man bei trockener Haut machen?

Trockene Haut benötigt intensive Feuchtigkeit und rückfettende Pflege. Verwenden Sie Avocadoöl oder Nachtkerzenöl sowie Shea- und Kakaobutter zu gleichen Teilen als Basis. Ergänzen Sie dies mit Wirkstoffen wie Hyaluron, Aloe Vera oder Hopfen, die Ihre Haut schonend mit Feuchtigkeit versorgen und sie wieder geschmeidig machen.

Welche Gesichtscreme hilft bei sensibler Haut?

Neigt Ihre Haut zu Irritationen und Rötungen, wählen Sie für Ihre Creme milde Öle wie Jojobaöl und/oder Mandelöl, kombiniert mit Veganolin und Kakaobutter. Als beruhigende Wirkstoffe kommen besonders Calendula, Grüner Tee, Hopfen und Kamille infrage. Diese Inhaltsstoffe helfen, die Haut zu beruhigen und ihre natürliche Schutzbarriere zu stärken.

Die Welt der selbstgemachten Kosmetik ist faszinierend und bietet unzählige Möglichkeiten, Ihre Haut auf natürliche Weise zu pflegen und zu verwöhnen. Indem Sie Ihre eigenen Peelings und Cremes herstellen, übernehmen Sie nicht nur die Kontrolle über die Inhaltsstoffe, sondern tragen auch aktiv zum Schutz unserer Umwelt bei. Jedes selbstgemachte Produkt ist ein kleines Meisterwerk, das mit Liebe und Sorgfalt kreiert wurde – ein Geschenk an Ihre Haut und an die Natur. Tauchen Sie ein in diese kreative und bereichernde Welt und erleben Sie, wie Ihre Haut aufblüht. Viel Erfolg und Freude beim Experimentieren mit Ihren ganz persönlichen Spa-Momenten zu Hause!

Wenn du andere Artikel ähnlich wie DIY-Kosmetik: Peelings & Cremes selbst gemacht kennenlernen möchtest, kannst du die Kategorie Schönheit besuchen.

Go up