31/12/2023
Die Haut ist unser größtes Organ und spiegelt oft unser inneres Wohlbefinden wider. Doch Umwelteinflüsse, Stress und der natürliche Alterungsprozess können Spuren hinterlassen, die uns müde oder älter aussehen lassen. Hier kommt das Peeling ins Spiel – eine transformative Behandlung, die die Haut erneuert und ihr zu neuem Glanz verhilft. Es geht weit über die bloße Entfernung abgestorbener Hautzellen hinaus; es ist eine Kunst der Regeneration, die das Potenzial hat, Ihr Hautbild grundlegend zu verbessern und Ihnen ein Gefühl von Frische und Vitalität zu verleihen. Dieser umfassende Leitfaden beleuchtet die verschiedenen Facetten des Peelings, von der Definition bis zu den spezifischen Anwendungen und der entscheidenden Nachsorge, um Ihnen zu einem jugendlich strahlenden Teint zu verhelfen.

- Was ist Peeling wirklich? Eine Klärung der Begriffe
- Warum Peeling? Die Hauptanwendungsbereiche für eine Hauterneuerung
- Das A und O der Peeling-Behandlung: Vorbereitung und Nachsorge
- Chemisches Peeling: Tiefenwirkung für erneuerte Haut
- Oberflächliches Peeling: Sanfte Erneuerung für strahlende Haut
- Mitteltiefes Peeling: Wenn die Haut mehr braucht
- Tiefes Peeling und Phenol-Peeling: Die aggressive Lösung
- Chemisches Peeling bei Akne: Ein Lichtblick für Problemhaut
- Retinol: Mehr als nur ein Vitamin
- Carbon Peeling: Der innovative Ansatz
- Mechanisches Peeling: Die Klassiker für Zuhause
- Abschließende Gedanken und Häufig Gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Peeling wirklich? Eine Klärung der Begriffe
Wenn wir an Schönheitsprodukte denken, die winzige Partikel zur Entfernung abgestorbener Hautzellen enthalten, denken viele an „Peelings“. Doch hier ist eine wichtige Unterscheidung zu treffen: Der Begriff „Peeling“ leitet sich vom englischen Wort „peel“ ab, was „schälen“ oder „häuten“ bedeutet. Das Wesen eines echten Peelings ist es, alte und abgenutzte Hautschichten kontrolliert zu entfernen, um die darunterliegende, frische Haut zum Vorschein zu bringen. Dies kann effektiv nur durch chemische Prozesse, das sogenannte chemische Peeling, erreicht werden. Produkte, die Partikel enthalten und oft als „Peelings“ bezeichnet werden, sind streng genommen eher Scrubs oder mechanische Peelings. In diesem Artikel werden wir uns die verschiedenen Arten von Peeling-Behandlungen genauer ansehen und ihre spezifischen Anwendungen beleuchten, um Missverständnisse auszuräumen und die optimale Pflege für Ihre Haut zu finden.
Warum Peeling? Die Hauptanwendungsbereiche für eine Hauterneuerung
Die Hauptaufgabe eines Peelings ist die Wiederherstellung und Verbesserung des Hautbildes bei verschiedenen Anliegen. Es ist ein vielseitiges Werkzeug in der dermo-ästhetischen Medizin, das weit über die reine Schönheitskorrektur hinausgeht. Ein Peeling ist besonders wirksam bei:
- Altersbedingter Hautalterung: Es hilft, feine Linien und Falten zu glätten und die Hautstruktur zu verjüngen.
- Hautalterung durch Sonneneinstrahlung: Sonnenschäden wie Pigmentflecken und eine raue Textur können deutlich verbessert werden.
- Behandlung von Aknenarben: Es fördert die Regeneration der Haut und kann das Erscheinungsbild von Narben minimieren.
- Hyperpigmentierung (Melasma): Dunkle Flecken und ungleichmäßiger Hautton können aufgehellt und harmonisiert werden.
Die Fähigkeit des Peelings, die Haut von Grund auf zu erneuern, macht es zu einer begehrten Methode für ein jugendliches und makelloses Hautbild.
Das A und O der Peeling-Behandlung: Vorbereitung und Nachsorge
Egal welche Art von Peeling Sie in Betracht ziehen, das Wichtigste ist, dass diese Behandlungen von einem qualifizierten Fachmann, idealerweise einem Dermatologen, durchgeführt werden sollten. Doch genauso entscheidend ist die sorgfältige Vorbereitung der Haut auf das Peeling sowie die intensive Pflege der Haut nach einem solchen Eingriff. Ein ausführliches Beratungsgespräch vor der eigentlichen Behandlung ist unerlässlich.
Die Bedeutung der Anamnese und Kommunikation
Der allererste und wichtigste Schritt ist die Anamnese, also die Beurteilung des allgemeinen Hautzustandes und die Diagnose. Auf dieser Grundlage werden die Behandlungsmöglichkeiten und das weitere Vorgehen festgelegt. Wichtig ist auch die offene Kommunikation zwischen Ihnen und dem behandelnden Arzt. Stellen Sie alle Fragen, die Sie haben. Manchmal haben Patienten sehr unrealistische Erwartungen an eine bestimmte Behandlung, was später zu Enttäuschung und Unzufriedenheit führen kann. Eine ehrliche Einschätzung der zu erwartenden Ergebnisse ist hierbei von größter Bedeutung.
Wann ein Chemisches Peeling nicht ratsam ist: Kontraindikationen
Es ist entscheidend zu wissen, dass ein chemisches Peeling in manchen Fällen nicht angebracht ist. Dies gilt insbesondere, wenn:
- Sie sich kürzlich einer Laser-Haarentfernung oder einer Dermabrasion unterzogen haben – oder einer anderen Behandlung, die die Hautstruktur stören könnte.
- Sie oder ein naher Verwandter zu keloiden oder hypertrophen Narben neigen.
- Sie schwanger sind oder stillen.
- Sie zu Hyperpigmentierung nach Entzündungen neigen.
- Sie mit Isotretionin-haltigen Produkten behandelt werden.
- Sie kürzlich ein Sonnenbad genommen haben – sei es im Solarium oder in der natürlichen Sonne.
- Sie unter Allergien leiden, da diese Behandlungen bei bestimmten Allergien nicht empfohlen werden. Teilen Sie dies unbedingt Ihrem Arzt mit.
Die unverzichtbare Hautvorbereitung
Der eigentlichen Behandlung geht eine sogenannte Hautvorbereitung voraus, die mindestens 15 Tage vor dem Eingriff beginnt. Während dieser Zeit wird empfohlen, Gesichtsmasken oder Lotionen zu verwenden, die Hydroxylsäuren (AHA und BHA), Milchsäure oder Salicylsäure in viel niedrigeren Konzentrationen als die Behandlung selbst enthalten. Diese Produkte bereiten die Haut optimal auf das Peeling vor und erhöhen dessen Wirksamkeit.
Die entscheidende Nachsorge nach dem Peeling
Nach einer Peeling-Behandlung ist es von größter Bedeutung, die Haut intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen. Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Cremes, die die Regeneration unterstützen. Ebenso wichtig ist der konsequente UV-Schutz; Cremes mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 50 sind unerlässlich, um die empfindliche neue Haut vor Sonnenschäden zu schützen. Die Haut ist nach dem Eingriff in der Regel sehr empfindlich. Vermeiden Sie es, die Haut mit einem Handtuch oder der Kleidung zu reiben. Verwenden Sie nach dem Eingriff auch keine zusätzlichen Masken oder mechanischen Peelings (Scrubs mit harten Partikeln). Wenn Sie Komplikationen feststellen oder das Gefühl haben, dass etwas nicht in Ordnung ist, sollten Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt wenden, um eine Verschlimmerung des Zustands zu vermeiden. Die vollständige Verbesserung und Glättung von Falten dauert in der Regel etwa zwei Monate, da dies der Zeitraum ist, den die Elastin- und Kollagenfasern für den Wiederaufbau benötigen.
Chemisches Peeling: Tiefenwirkung für erneuerte Haut
Unter chemischem Peeling versteht man kosmetische Verfahren zur intensiven Behandlung der Haut. Bei diesen Behandlungen werden verschiedene chemische Substanzen, hauptsächlich organische Säuren, eingesetzt. Diese Hautbehandlung ist weltweit die am häufigsten angewandte dermo-ästhetische Behandlung und wird auch oft als Alternative zu Laserbehandlungen eingesetzt. Manchmal wird empfohlen, ein chemisches Peeling mit einer fraktionierten Laserbehandlung zu kombinieren, oder es wird auch in Verbindung mit einer Dermabrasion eingesetzt, um synergistische Effekte zu erzielen.
Durch die Einwirkung organischer Säuren werden die obersten Hautschichten kontrolliert „aufgebrochen“. Infolgedessen kommt es in der geschädigten Haut zu entzündlichen Prozessen. Nach diesen Prozessen beginnt sich die Haut spontan abzulösen – in der Fachsprache als Ablation bezeichnet. Das Ergebnis der natürlichen Regenerations- und Reparaturmechanismen der Haut ist eine neue, ebenmäßige und straffe Hautschicht. Chemische Peelings tragen zur Revitalisierung bei, indem sie die Fibroblasten (die Basiszellen des Bindegewebes, die Kollagen produzieren) stimulieren, den Umbau von Elastin fördern und die Neubildung von Kollagenfasern anregen.
Die verschiedenen Säuren und ihre Wirkung
Bei chemischen Peelings werden verschiedene Arten von Säuren verwendet, jede mit spezifischen Eigenschaften und Anwendungsbereichen. Zu den gebräuchlichsten gehören:
- Salicylsäure: Eine Beta-Hydroxysäure (BHA), die fettlöslich ist und tief in die Poren eindringen kann, ideal für Akne.
- Milchsäure: Eine Alpha-Hydroxysäure (AHA), die feuchtigkeitsspendend wirkt und für empfindliche Haut geeignet ist.
- Glykolsäure: Die kleinste AHA-Molekülgröße, die tief eindringt und effektiv bei Falten und Pigmentflecken ist.
- Trichloressigsäure (TCA): Eine stärkere Säure für mitteltiefe bis tiefe Peelings, die bei Narben und stärkeren Falten eingesetzt wird.
Die Wirkung der genannten Säuren fördert entscheidende Hautprozesse:
- Exfoliation: Die effektive Entfernung abgestorbener Zellen aus dem oberen Teil der Gesichts- oder Körperhaut.
- Depigmentierung: Das Aufhellen von Pigmentflecken und die Vereinheitlichung des Hauttons.
- Revitalisierung und Regeneration: Die Wiederherstellung einer gesunden und jugendlichen Hautstruktur.
Ebenen des Chemischen Peelings: Von sanft bis intensiv
Chemisches Peeling kann auf drei unterschiedlichen Tiefen erfolgen, abhängig von der verwendeten Säure, ihrer Konzentration, dem pH-Wert der Lösung und der Dauer der Anwendung. Die Wirkung eines chemischen Peelings hängt stark von der Tiefe der Wirkung, der Konzentration der verwendeten Substanz und dem Grad der Hautschädigung ab.
- Oberflächlich: Hierbei werden lediglich die epidermalen Schichten geschält, ohne die Basalschicht der Haut zu durchdringen. Ideal für leichte Hautprobleme und eine schnelle Erfrischung.
- Mitteltief: Diese Ebene betrifft die obere retikuläre Dermis und ist wirksam bei mäßigen Falten und Pigmentierungen.
- Tief: Diese aggressivste Form durchdringt die untere retikuläre Dermis und wird bei tiefen Falten und schweren Narben angewendet.
Oberflächliches Peeling: Sanfte Erneuerung für strahlende Haut
Das oberflächliche Peeling ist eine hervorragende Option für eine schnelle und effektive Hauterneuerung. Es zielt darauf ab, die obersten Schichten der Epidermis zu behandeln und eine Vielzahl von Hautproblemen zu verbessern, ohne eine lange Ausfallzeit zu erfordern.
Wirkungen eines Oberflächlichen Peelings
Ein oberflächliches Peeling bietet vielfältige Vorteile für unsere Haut:
- Es fördert die schnelle Regeneration des oberen Teils der Haut (Epidermis).
- Es entfernt Hautunreinheiten und verstopfte Poren.
- Es beseitigt feine, aber auch tiefere Falten, indem es die Fibroblastentätigkeit stimuliert und die Regeneration der Elastin- und Kollagenfasern anregt.
- Es verbessert die Aufnahmefähigkeit der Haut für Cremes und Seren, wodurch die Wirksamkeit Ihrer täglichen Pflegeprodukte maximiert wird.
Für die Oberflächenbehandlung verwendete Substanzen
Zu den gängigsten Substanzen, die für oberflächliche Peelings verwendet werden, gehören:
- Glykolsäure (in Konzentrationen von 20-40%)
- Salicylsäure
- Hydroxylsäuren (insbesondere Alpha- und Betasäuren)
- Und Trichloressigsäure (in Konzentrationen von bis zu 10%).
Spezifische Oberflächliche Peeling-Arten
Glykolsäure-Peelings (20-40%)
Diese Behandlung dauert nur kurz, in der Regel 1 bis 3 Minuten, wobei mehrere Hautschichten effektiv entfernt werden. Die Hautschicht wird sehr effektiv und schnell geglättet. Diese Behandlung ist besonders wirksam bei zu Akne neigender Haut, da sie die Poren reinigt und Entzündungen reduziert. Zudem verbessert sie den Hautton und wirkt sich positiv auf die Hautbeschaffenheit aus, was zu einem ebenmäßigeren und strahlenderen Teint führt. Auch bei der Behandlung von Aknenarben zeigt Glykolsäure gute Erfolge.
Peeling mit AHA, BHA (Alpha- und Beta-Hydroxylsäuren)
Behandlungen, die auf der Verwendung dieser organischen Säuren basieren, führen zu einer Beschleunigung der in den Zellen ablaufenden Zyklen, die durch die Alterung verlangsamt werden. Sie verbessern die Glättung der obersten Hautschicht und aktivieren gleichzeitig die Blutzirkulation in der Haut. Dies stimuliert die Fibroblasten und erhöht die Produktion von Glucosaminen, was den Hautturgor verbessert – den Innendruck des Gewebes. Dadurch steigt die Elastizität und das Gesamterscheinungsbild der Haut; die Haut sieht straff, frisch und hydratisiert aus. Zudem wird die oberste, abgestorbene Schicht der Haut effektiv entfernt.
Peeling mit Salicylsäure
Dieses Peeling ist sehr einfach in der Anwendung und am wenigsten zeitaufwendig. Es wird vor allem bei der Behandlung von Akne vulgaris eingesetzt, da Salicylsäure fettlöslich ist und tief in die verstopften Poren eindringen kann, um Talg und abgestorbene Hautzellen zu lösen. Dies macht sie zu einer idealen Wahl für fettige und zu Akne neigende Haut.
Behandlung mit 10%iger Trichloressigsäure (TCA)
Diese Säure wird auch als TCA abgekürzt. Ihre Konzentration kann sogar höher als 10 % sein, wobei höhere Konzentrationen tiefer wirken und für größere Ergebnisse verwendet werden. Die Wirkungen dieser Säure auf die Haut sind vielfältig:
- Sie reinigt tief verstopfte Poren.
- Sie behandelt und kontrolliert schwere Formen von Akne.
- Sie kann Anzeichen vorzeitiger Hautalterung reduzieren oder sogar beseitigen.
- Sie verbessert die Farbe und auch die Textur der Haut, und damit ihr gesamtes Aussehen.
- Sie kann die Haut glätten und revitalisieren.
- Es kann auch dunkle und weiße Flecken von unserer Haut entfernen – Anzeichen für langfristige Hautschäden aufgrund von Sonneneinstrahlung.
Eine häufige Nebenwirkung des oberflächlichen Peelings ist eine vorübergehende Rötung der Haut, die in der Regel nach 48 bis 72 Stunden vollständig abklingt.
Vergleich der Oberflächlichen Peeling-Säuren
| Säure | Hauptwirkung | Ideal für | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Glykolsäure (20-40%) | Hautglättung, Akne-Verbesserung, Tonus | Akne, feine Linien, ungleichmäßiger Hautton | Schnelle Wirkung, verbessert Produktaufnahme |
| AHA/BHA | Zellzyklusbeschleunigung, Hautglättung, Turgor | Müde Haut, leichte Falten, unregelmäßige Textur | Aktiviert Blutzirkulation, stimuliert Fibroblasten |
| Salicylsäure | Porenreinigung, Entzündungshemmung | Akne vulgaris, fettige Haut | Fettlöslich, einfach anzuwenden, entzündungshemmend |
| Trichloressigsäure (10%) | Tiefenreinigung, Aknekontrolle, Pigmentreduktion | Hartnäckige Akne, Pigmentflecken, frühe Alterserscheinungen | Kann auch bei Narben wirken, revitalisierend |
Mitteltiefes Peeling: Wenn die Haut mehr braucht
Diese Art von Peeling wirkt in den mittleren Schichten unserer Haut und ist eine intensivere Behandlung als das oberflächliche Peeling. Sie wird besonders für Haut empfohlen, die durch die UV-Strahlen der Sonne stärker geschädigt ist, oder bei ausgeprägteren Falten und Pigmentierungen. Da diese Behandlung in den tieferen Schichten wirkt, kann sie auch mehr Unbehagen während der Behandlung verursachen. Patienten sollten auch darauf vorbereitet sein, dass ihre Haut noch eine Woche nach einer solchen Behandlung schlecht aussehen kann.
Verlauf und Nebenwirkungen des Mitteltiefen Peelings
Typisch für diese Behandlung ist eine starke Rötung der Haut, die in der Regel die ersten zwei Tage anhält. Die Rötung der Haut kann jedoch leicht 10 bis 14 Tage nach der Behandlung anhalten. Am dritten bis vierten Tag verdunkelt sich die Haut, und am fünften Tag nach der Behandlung schält sich die Haut ab, was fachlich auch als Abschuppung (Desquamation) bezeichnet wird. Diese Zeiten sind natürlich nur Richtwerte; 5 bis 7 Tage nach der Behandlung können weitere Nebenwirkungen auftreten. Dies hängt mit der Zeit zusammen, die die Haut zur Erholung benötigt, und ist individuell sehr unterschiedlich. Gleichzeitig wird das Auftreten dieser Nebenwirkungen auch von der Größe des behandelten Hautareals beeinflusst.
Absolute Kontraindikationen für diese Behandlung
Für ein mitteltiefes Peeling gelten strenge Kontraindikationen, um Risiken zu minimieren:
- Patienten mit dunkler Haut, da ein hohes Risiko einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung besteht.
- Behandlung mit oder kurz nach Retinoiden.
- Aktiver Herpes simplex – diese Krankheit muss zunächst mit antiviralen Mitteln behandelt werden, erst dann kann ein solches Verfahren durchgeführt werden.
- Personen unmittelbar nach einem Sonnenbad (entweder in der natürlichen Sonne oder im Solarium), da die Regenerationsfähigkeit der Haut reduziert ist.
Verwendete Säuren und Konzentrationen
Für ein mittleres Peeling werden die bereits erwähnten Säuren verwendet, allerdings in höheren Konzentrationen. Sie werden hauptsächlich eingesetzt:
- Trichloressigsäure (TCA) – in Konzentrationen von 10 bis 40 %.
- Glykolsäure – in Konzentrationen von 50 % bis 70 %.
Peeling mit 10-15 % Trichloressigsäure
Diese mittleren Konzentrationen können feine Falten glätten, haben aber wenig Wirkung auf tiefe Falten. Sie sind ideal für die Verbesserung der Hauttextur und bei mäßiger Sonnenschädigung.
Peeling mit 35-40 % Trichloressigsäure
Bei diesen höheren Konzentrationen kommt es zu einer epidermalen Nekrose, d.h. zum Absterben des Gewebes, ohne dass dies jedoch eine signifikante und ernsthafte toxische Wirkung auf unseren Körper hat. Diese Behandlung ist der sogenannte „Standard“ für mitteltiefe Peelings im Gesicht, aber auch an den Händen. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass diese Konzentrationen nur von qualifiziertem medizinischem Fachpersonal verwendet werden sollten. Der Grund ist einfach: Das Verfahren birgt ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, wie das Auftreten von Hyperpigmentierung oder Narbenbildung.
Peeling mit 50-70% Glykolsäure
Behandlungen mit diesen Glykolsäurekonzentrationen haben ähnliche Indikationen und Verfahren wie Behandlungen mit Trichloressigsäure. In einigen Fällen entscheiden sich Ärzte dafür, zunächst mit einem oberflächlichen Peeling zu behandeln und dann die Konzentration der betreffenden Säure zu erhöhen. Auf diese Weise wird eine Wirkung in den mittleren Hautschichten erzielt. Dieses kombinierte Verfahren garantiert eine deutlich höhere Wirksamkeit und kann das Risiko von Nebenwirkungen minimieren, indem die Haut schrittweise an die höhere Konzentration gewöhnt wird.
Tiefes Peeling und Phenol-Peeling: Die aggressive Lösung
Das tiefe Peeling ist die intensivste Form der chemischen Hauterneuerung und wird eingesetzt, um schwerwiegende Hautprobleme zu beseitigen. Es zielt darauf ab:
- Tiefe Falten zu eliminieren.
- Ausgeprägte Aknenarben zu behandeln.
- Keratosen auf der Haut zu entfernen, die oft als Überbleibsel eines schweren Akneverlaufs entstehen.
Diese Behandlung ist in der Tat sehr aggressiv. Nach dieser Behandlung kann es zu einer Hypopigmentierung – einem Pigmentverlust der Haut – kommen. Infolgedessen können weiße Flecken auf der Haut entstehen. Deshalb darf sie, wie die mitteltiefe Variante, nur von einem Spezialisten durchgeführt werden, der über umfassende Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Heutzutage wird diese Behandlung aufgrund ihrer Intensität und möglicher Nebenwirkungen nur noch selten als alleinige Methode durchgeführt. Häufig wird stattdessen eine Kombination aus mittleren und tiefen Peelings gewählt, um die gewünschten Ergebnisse mit weniger Risiken zu erzielen. Alternativ werden auch andere Behandlungsarten gewählt, wie zum Beispiel Laserbehandlungen oder Dermabrasion, die weniger Nebenwirkungen haben als tiefe Peelings allein.
Phenol-Peelings: Die historische Intensivbehandlung
Phenol-Peelings gehören zu den tiefen Peeling-Behandlungen. Sie sind in der Lage, in die tiefsten Hautschichten einzudringen und werden zur Behandlung fortgeschrittener bis schwerer Formen der Hautalterung eingesetzt, die hauptsächlich durch UV-Strahlung verursacht werden. Phenol-Peelings sind auch sehr wirksam bei der Behandlung tiefer Falten auf der Stirn oder um den Mund herum. Dieses Behandlungsverfahren wurde bereits in den 1960er Jahren beschrieben und war lange Zeit der Goldstandard für tiefgreifende Hauterneuerung.
Es ist jedoch sehr wichtig zu erwähnen, dass diese Behandlung äußerst unangenehm und schmerzhaft ist. Deshalb wird sie unter Vollnarkose durchgeführt, und während der Behandlung muss der Patient intensiv überwacht werden. Da der Patient während des Eingriffs schlafen muss, ist diese Art des Peelings bei bestimmten Patienten kontraindiziert:
- Mit Herzrhythmusstörungen oder einer Neigung zu Herzrhythmusstörungen (mit einer aktiven Krankheit oder einer früheren Krankheit).
- Mit Leber- oder Nierenerkrankungen.
Chemisches Peeling bei Akne: Ein Lichtblick für Problemhaut
Akne vulgaris betrifft sowohl Jugendliche als auch Erwachsene und kann das Selbstbewusstsein erheblich beeinträchtigen. In der aktiven Phase der Akne vulgaris wird sie oft von anderen Komplikationen begleitet, wie zum Beispiel Hyperpigmentierung oder umgekehrt auch Hypopigmentierung. Typisch ist aber auch die Bildung und das Auftreten von Narben, was im Laufe der Zeit zu einer dauerhaften Entstellung der Haut führen kann.
Ärzte empfehlen die Anwendung eines oberflächlichen chemischen Peelings als eine der effektivsten Behandlungsmöglichkeiten für Akne vulgaris. Diese Behandlung wird eingesetzt:
- Zur Behandlung aktiver Akne vulgaris – auch täglich mit weniger konzentrierten Produkten unter Aufsicht eines Facharztes.
- Zur Behandlung von Narben, Pigmentierungen und Keratosen nach dieser Erkrankung.
Bei der Behandlung von Akne vulgaris werden sehr häufig Präparate verwendet, die Isotretinoin enthalten. Es ist jedoch zu bedenken, dass chemische Peelings bei der Behandlung mit diesen Präparaten kontraindiziert sind. Teilen Sie dem behandelnden Facharzt daher immer mit, welche Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel Sie einnehmen, um potenzielle Risiken zu vermeiden. Insgesamt gilt diese Behandlung als sicher und wirksam bei der Behandlung von Akne vulgaris, allerdings hängen die Ergebnisse von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem allgemeinen Zustand der Krankheit, dem Stadium, in dem sich die Akne vulgaris befindet, der verwendeten Peelingsäure und ihrer Konzentration sowie der Vorbereitung der Haut vor dem Peeling.
Spezifische Säuren für die Aknebehandlung
Zur Behandlung von Akne werden Alpha-Hydroxylsäure (AHA), Salicylsäure und Trichloressigsäure (TCA) eingesetzt.
- Salicylsäure hat sich bei der Behandlung von aktiver Akne vulgaris als wirksamer erwiesen als Alphahydroxylsäure, was auch daran liegt, dass Salicylsäure im Gegensatz zu Alphahydroxylsäure auch entzündungshemmend wirkt. Die Behandlung mit Salicylsäureprodukten kann in allen Stadien der aktiven Form der Akne vulgaris durchgeführt werden. Aufgrund ihrer bleichenden Wirkung wird sie auch bei Hyperpigmentierung der Haut eingesetzt. Zu den Nebenwirkungen der Anwendung gehören Trockenheit und Erythem. In hohen Konzentrationen wird Salicylsäure nicht zur großflächigen Anwendung empfohlen, da es zu einer systemischen Absorption und anschließender Toxizität kommen kann.
- Alphahydroxylsäure (AHA) wird auch zur Behandlung von Aknenarben eingesetzt. Die Behandlung mit Alphahydroxylsäure ist ebenfalls sehr gut verträglich. Sie ist für Patienten mit dunkleren Hauttönen geeignet, da das Risiko einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung geringer ist. Nach der Behandlung treten in der Regel leichte Rötungen und eventuell Schwellungen auf. Bei längerer Behandlung mit einer höher konzentrierten Säure nimmt die Wahrscheinlichkeit und Schwere von Nebenwirkungen zu. Wenn Sie unter Kontaktdermatitis leiden, sollten Sie diese Behandlung jedoch aufschieben.
- Trichloressigsäure (TCA) ist sehr nützlich bei der Behandlung von aktiver Akne und Hautpigmentierung. Ihre Anwendung wird für dunklere Hauttypen nicht empfohlen, da sie eine postinflammatorische Hypopigmentierung oder Hyperpigmentierung verursachen kann. Auch diese Nebenwirkung ist konzentrationsabhängig: Je höher die Konzentration der Säure, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit.
Chemische Peelings sind insgesamt eine kostengünstige und sehr wirksame Methode zur Behandlung von Akne vulgaris, die bei richtiger Anwendung und professioneller Betreuung beeindruckende Ergebnisse liefern kann.
Retinol: Mehr als nur ein Vitamin
Retinol ist ein anderer Name für Vitamin A, ein essenzielles Vitamin, das eine Schlüsselrolle in der Hautgesundheit spielt. Vitamin A wird zusammen mit anderen Stoffen als sogenanntes Retinoid eingestuft. Die Verwendung von Produkten, die Retinol enthalten, könnte auch als chemisches Peeling eingestuft werden, da sie in die Haut eindringen und dort wirken, obwohl sich die Haut nach ihrer Verwendung in den meisten Fällen nicht schält. Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel natürliche Vitamin-A-Derivate wie Retinaldehyd, Retinsäure oder Ethinylester, sowie eine große Anzahl synthetischer Derivate wie Retinylacetat, Retinylpropionat oder Retinylpalmitat.
Retinoide beeinflussen die Bildung von Prokollagen Typ I und III und verhindern den Kollagenabbau, was zu einer verbesserten Hautstruktur und -elastizität führt. Eine bekannte Nebenwirkung der Retinoide ist ihre reizende Wirkung, die sich in Rötungen oder Schuppung äußern kann. Retinol selbst ist jedoch nicht so aggressiv für die Haut wie zum Beispiel Tretinoin (obwohl es auch 20-mal weniger wirksam ist als Tretinoin). Diese Nebenwirkungen können durch eine entsprechende Modifizierung der Formulierung – zum Beispiel durch die Verwendung von Lipid-Nanopartikeln – abgeschwächt werden, was eine sanftere, aber dennoch effektive Anwendung ermöglicht.
Carbon Peeling: Der innovative Ansatz
Einige von Ihnen haben vielleicht schon den Begriff Carbon Peeling aufgeschnappt, aber den meisten Menschen sagt der Name nicht viel. Dieses Verfahren wurde bereits vor mehr als 20 Jahren beschrieben, aber Studien, die seine Wirksamkeit und Sicherheit bestätigen, wurden erst in jüngster Zeit durchgeführt und beschrieben, und auch dann nur in einer kleineren Anzahl von Fällen. Aber vielleicht fragen Sie sich, was dieses Kohlenstoff-Peeling eigentlich ist. In diesem Teil des Artikels werden wir es uns genauer ansehen.
Bei dieser Behandlung wird eine Maske mit Kohlenstoff auf das Gesicht aufgetragen. Dieser Teil der Behandlung dauert etwa 10 Minuten. Dabei bindet sich die Kohle sowohl an die oberen Zellen der Epidermis (die sogenannten Korneozyten) als auch an das Serum in den Haarfollikeln. Der nächste Schritt ist die Laserbestrahlung, bei der der an die Hautelemente gebundene Kohlenstoff entfernt wird. Die dabei entstehende hohe Temperatur reduziert die Talgproduktion in den Talgdrüsen und stoppt die Vermehrung des Bakteriums Cutibacterium acnes, das für die Entstehung von Akne verantwortlich ist.
Daher wird dieses Verfahren eingesetzt für:
- Verbesserung des Hautbildes mit Verkleinerung der Poren.
- Behandlung von Akne und Reduzierung von Entzündungen.
Obwohl das Carbon-Peeling hauptsächlich zur Behandlung von Akne eingesetzt wird, hat es auch „Nebenwirkungen“: Diese Behandlung kann auch feine Linien und Fältchen reduzieren, was sie zu einer vielseitigen Option macht. Solche Behandlungen sollten von Patienten vermieden werden, die mit Isotretinoin-basierten Produkten behandelt werden, eine laufende Autoimmunerkrankung der Haut haben oder schwanger sind oder stillen. Die Gesamtergebnisse der Studien zu dieser Behandlung sind sehr positiv. Bei allen Teilnehmern wurde eine Verbesserung der Akneläsionen und auch eine Verkleinerung der Poren beobachtet. Etwa die Hälfte beobachtete auch eine Glättung feiner Linien. Nach dem Carbon-Peeling wurden nur leichte Nebenwirkungen beobachtet, die sich in einer vorübergehenden Rötung der behandelten Haut äußerten.
Mechanisches Peeling: Die Klassiker für Zuhause
Das Prinzip des mechanischen Peelings besteht darin, den oberen Teil der Haut durch Reibung abzuschleifen. Dies ist die Form des „Peelings“, die die meisten Menschen für die Anwendung zu Hause kennen und die oft in Drogeriemärkten zu finden ist. Das mechanische Peeling kann auf verschiedene Weisen durchgeführt werden:
- Mit einem Peeling-Handschuh – einem Handschuh aus rauem Material, der zur Massage des Körpers dient.
- Mit einer Peelingbürste – einer Bürste, die für den Körper bestimmt ist und deren Haare natürlich oder künstlich sein können.
- Mit Peeling-Kosmetika – verschiedenen Cremes und Pasten für das Gesicht oder den Körper.
Peeling-Kosmetika enthalten in der Regel winzige Partikel, die entweder natürlich sein können (z.B. Mohnsamen, zerstoßene Obstkerne, Meersand, zerstoßener Bimsstein, Himbeerkerne usw.) oder aus künstlich hergestellten wasserunlöslichen Stoffen und verschiedenen Kunststoffpartikeln bestehen. Letztere werden jedoch aufgrund ihrer Umweltbelastung allmählich eingestellt, da sie sich nicht zersetzen und sich in der Natur anreichern. Bei regelmäßiger Anwendung einmal wöchentlich über mindestens einen Monat hinweg kann man eine Glättung der Haut beobachten. Diese Behandlung hat jedoch keinen Einfluss auf den Alterungsprozess der Haut. Sie wird auch nicht für empfindliche, gereizte oder trockene Haut empfohlen, da die mechanische Reibung diese Zustände verschlimmern könnte. Es ist ideal, diese Produkte sanft aufzutragen, zu massieren und nicht zu hetzen. Es ist nicht nötig, die Haut zu schälen oder kräftig zu schrubben, da dies zu Mikroverletzungen führen kann.
DIY-Peeling für Zuhause
Sie können ein solches Peeling auch zu Hause selbst herstellen. Alles, was Sie für ein „Heim-Peeling“ brauchen, ist Ihre Lieblingscreme – ob für Gesicht, Körper oder Hände –, die Sie mit den oben genannten Naturgranulaten vermischen. Ein beliebter Tipp für ein schnelles und einfaches Peeling ist ein Kaffee-Peeling: Mischen Sie einfach gemahlenen Kaffee mit Sahne, nachdem Sie Ihre Lieblingstasse mit diesem Getränk zubereitet haben. Wir empfehlen, dieses selbstgemachte Peeling nicht öfter als einmal zu verwenden, da diese Produkte keine Konservierungsstoffe enthalten und leicht verderben oder schimmeln können.
Abschließende Gedanken und Häufig Gestellte Fragen (FAQ)
Eine Peeling-Behandlung ist eine sehr wirksame Methode bei verschiedenen Komplikationen oder Zuständen unserer Haut, sei es bei Aknenarben, Akne vulgaris selbst, Falten oder wenn Sie ein jüngeres und volleres Aussehen erreichen wollen. Wichtig ist, dass vor allem chemische Peelings und Carbon Peelings von einem Fachmann durchgeführt werden und dass Sie nicht vergessen, Ihre Haut vor dem Peeling, aber auch danach zu pflegen. Die richtige Pflege entscheidet maßgeblich über den Erfolg und die Sicherheit der Behandlung. Investieren Sie in Ihre Haut, denn sie ist Ihr wichtigstes Kleidungsstück.
Häufig Gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Peeling
Wie oft sollte man ein Peeling machen?
Die Häufigkeit hängt von der Art des Peelings und Ihrem Hauttyp ab. Oberflächliche chemische Peelings können in Zyklen von 2-4 Wochen angewendet werden, während mitteltiefe Peelings seltener, etwa alle paar Monate bis jährlich, durchgeführt werden. Mechanische Peelings für zu Hause sollten je nach Hautempfindlichkeit 1-2 Mal pro Woche angewendet werden.
Ist Peeling schmerzhaft?
Ein oberflächliches Peeling kann ein leichtes Kribbeln oder Brennen verursachen. Bei mitteltiefen Peelings ist das Unbehagen stärker, und tiefe Peelings (wie das Phenol-Peeling) werden unter Betäubung durchgeführt, da sie sehr schmerzhaft sein können. Die meisten Behandlungen sind jedoch gut verträglich, insbesondere wenn sie von einem erfahrenen Fachmann durchgeführt werden.
Kann ich nach einem Peeling sofort in die Sonne?
Nein, die Haut ist nach einem Peeling extrem empfindlich gegenüber UV-Strahlung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte unbedingt vermieden werden, und ein hoher Lichtschutzfaktor (LSF 50+) ist zwingend erforderlich, auch an bewölkten Tagen. Die genaue Dauer des Sonnenschutzes hängt von der Tiefe des Peelings ab, kann aber mehrere Wochen betragen.
Für wen ist ein chemisches Peeling geeignet?
Ein chemisches Peeling ist für Personen geeignet, die unter Alterserscheinungen, Sonnenschäden, Akne, Aknenarben, Pigmentstörungen oder einer unebenen Hautstruktur leiden. Eine individuelle Beratung durch einen Dermatologen ist jedoch unerlässlich, um die Eignung und die beste Art des Peelings zu bestimmen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Peeling und einem Scrub?
Ein Peeling (im Sinne eines chemischen Peelings) verwendet Säuren, um die Bindungen zwischen den Hautzellen zu lösen und so eine kontrollierte Ablösung der obersten Hautschichten zu bewirken. Ein Scrub (mechanisches Peeling) hingegen verwendet kleine Partikel, die die Haut physisch abreiben, um abgestorbene Zellen zu entfernen. Chemische Peelings wirken tiefer und umfassender auf die Hauterneuerung ein als Scrubs.
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