Wie groß ist eine Saunabank?

Saunabänke: Maße für Ihr perfektes Saunaerlebnis

22/07/2023

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Eine Saunabank ist weit mehr als nur eine Sitzgelegenheit; sie ist das Herzstück Ihrer Sauna, der Ort, an dem Sie sich entspannen, zur Ruhe kommen und die wohltuende Wärme auf sich wirken lassen. Die Wahl der richtigen Saunabank – in Bezug auf Größe, Material und Design – ist entscheidend für Ihr gesamtes Saunaerlebnis. Nur wenn die Bank optimal auf Ihre Bedürfnisse und die Gegebenheiten Ihrer Sauna abgestimmt ist, kann sie ihren vollen Komfort entfalten und zu einem sicheren Rückzugsort werden.

Wie groß ist eine Saunabank?
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In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt der Saunabänke ein. Wir beleuchten die wichtigsten Maße, die Sie beachten sollten, stellen verschiedene Materialien vor und geben Ihnen wertvolle Tipps zur Planung und Pflege, damit Ihre Saunabank viele Jahre lang Freude bereitet. Denn am Ende zählt nur eines: Ihr uneingeschränktes Wohlbefinden.

Inhaltsverzeichnis

Die Bedeutung der richtigen Saunabankmaße

Die Dimensionen einer Saunabank sind nicht willkürlich gewählt; sie folgen ergonomischen Prinzipien und tragen maßgeblich zu Ihrem Komfort und Ihrer Sicherheit bei. Eine zu kleine oder ungünstig platzierte Bank kann das Saunavergnügen erheblich trüben, während eine gut durchdachte Bank das Gefühl von Luxus und Entspannung verstärkt.

Standardmaße für Saunabänke: Tiefe, Länge und Höhe

Die drei entscheidenden Maße einer Saunabank sind ihre Tiefe, Länge und Höhe. Diese beeinflussen, wie bequem Sie sitzen oder liegen können und wie gut die Wärme in der Sauna zirkuliert.

Die optimale Tiefe: Komfort in jeder Position

Die Tiefe einer Saunabank ist entscheidend für den Komfort, insbesondere wenn Sie sich hinlegen möchten. Eine Standardtiefe von 600 mm (60 cm) gilt als ideal, da sie ausreichend Platz bietet, um bequem zu liegen oder mit angezogenen Beinen zu sitzen. Für kleinere Saunen oder als zusätzliche Sitzgelegenheit können auch Bänke mit einer Tiefe von 500 mm oder sogar 400 mm verwendet werden. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass eine geringere Tiefe den Liegekomfort einschränkt.

Flexibilität in der Länge: Anpassung an die Saunagröße

Die Länge der Saunabank ist direkt von der Größe Ihrer Sauna und der gewünschten Anzahl an Sitz- oder Liegeplätzen abhängig. Während Standardlängen von 1500 mm bis über 2500 mm üblich sind, um mehreren Personen Platz zu bieten oder das bequeme Hinlegen zu ermöglichen, gibt es auch kürzere Varianten für spezielle Anwendungen. Die im Eingang genannten Zahlen wie '371' und '315' (die hier im Kontext von Saunabänken am ehesten als Millimeter und nicht als Meter zu verstehen sind, um sinnvolle Maße zu ergeben) könnten sich beispielsweise auf sehr kompakte, zusätzliche Sitzhocker oder modulare Elemente beziehen, die flexibel in kleinen Saunen oder als Fußstützen eingesetzt werden. Eine Hauptliegefläche erfordert jedoch deutlich mehr Länge. Die genaue Länge wird immer an die Innenmaße Ihrer Sauna angepasst und sollte so gewählt werden, dass sie den Raum optimal ausnutzt, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Die richtige Höhe: Mehrere Ebenen für unterschiedliche Temperaturen

Saunen verfügen in der Regel über mehrere Bänke auf unterschiedlichen Höhen, da die Temperatur im Saunaraum nach oben hin ansteigt. Dies ermöglicht es dem Saunagast, die für ihn angenehmste Temperaturzone zu wählen.

  • Oberbank (Liegebereich): Typischerweise 90 cm bis 110 cm über dem Saunaboden. Hier ist es am heißesten und ideal zum Liegen.
  • Mittelbank (Sitz- und Liegebereich): Etwa 60 cm bis 80 cm über dem Saunaboden. Eine gute Wahl für diejenigen, die es etwas weniger heiß mögen oder nur sitzen möchten.
  • Unterbank (Fußbank/Sitzbereich): Oft 30 cm bis 50 cm über dem Saunaboden. Dies ist die kühlste Zone und dient häufig als Fußstütze oder als zusätzliche Sitzgelegenheit.

Der Abstand zwischen den einzelnen Bankebenen sollte ebenfalls ergonomisch sein, um ein bequemes Auf- und Absteigen zu ermöglichen. Ein Abstand von etwa 45 cm zwischen den Ebenen ist hier ein guter Richtwert.

Die Saunabank als Teil der Sauna-Gesamtplanung

Die Integration der Saunabänke in das Gesamtkonzept Ihrer Sauna ist entscheidend. Die Anordnung der Bänke beeinflusst nicht nur den Platzbedarf, sondern auch die Luftzirkulation und die Ästhetik des Raumes. Eine „zusätzliche Saunabank zur Grundausstattung“ kann beispielsweise eine Eckbank sein, die den Raum optimal nutzt, oder eine bewegliche Bank, die Flexibilität bietet. Wichtig ist stets, die Saunagröße und die gewünschte Nutzung zu berücksichtigen, um die „erforderliche“ Anzahl und Anordnung der Bänke zu bestimmen.

Materialwahl: Holzarten für optimale Saunabänke

Das Material der Saunabank ist von größter Bedeutung für Komfort, Hygiene und Langlebigkeit. Es muss hitzebeständig sein, sich angenehm anfühlen und darf bei hohen Temperaturen nicht harzen oder splittern. Die Wärmeleitfähigkeit des Holzes ist hierbei ein zentraler Faktor: Holz mit geringer Wärmeleitfähigkeit bleibt auch bei hohen Saunatemperaturen angenehm kühl auf der Haut.

Die gängigsten Holzarten für Saunabänke sind:

  • Abachi: Extrem geringe Wärmeleitfähigkeit, sehr weich und splitterfrei. Ideal für Sitz- und Liegeflächen. Es ist hell und harzfrei.
  • Espe (Aspen): Ebenfalls harzfrei, splitterarm und mit geringer Wärmeleitfähigkeit. Espe ist etwas härter als Abachi und in hellen, fast weißen Tönen erhältlich.
  • Thermo-Espe/Thermo-Kiefer: Durch thermische Behandlung wird die Farbe des Holzes dunkler und die Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen erhöht. Die Wärmeleitfähigkeit bleibt gering.
  • Erle: Hat eine schöne rötliche Farbe und ist ebenfalls gut für Saunabänke geeignet, da es wenig Wärme aufnimmt und eine feine Maserung besitzt.
  • Zeder (Kanadische Rotzeder): Bekannt für ihren angenehmen Duft und ihre natürliche Resistenz gegen Fäulnis. Sie hat eine schöne rötlich-braune Farbe und eine geringe Wärmeleitfähigkeit.
  • Fichte/Kiefer: Günstiger, aber oft mit höherem Harzgehalt und stärkerer Wärmeleitfähigkeit. Weniger ideal für direkte Sitzflächen, aber manchmal für Unterkonstruktionen verwendet.

Unabhängig von der Holzart sollten die Holzdielen der Saunabank glatt geschliffen und abgerundet sein, um Splitter zu vermeiden und ein angenehmes Hautgefühl zu gewährleisten.

Design und Ergonomie: Komfort, der überzeugt

Neben den reinen Maßen tragen auch Designelemente zur Ergonomie und zum Komfort bei. Abgerundete Kanten und eine glatte Oberfläche sind selbstverständlich. Einige Saunabänke verfügen über bewegliche Rückenlehnen oder Kopfstützen, die den Liegekomfort deutlich erhöhen. Die Zwischenräume der Banklatten sind ebenfalls wichtig: Sie ermöglichen eine gute Luftzirkulation und das schnelle Abtrocknen des Holzes, was der Hygiene und der Langlebigkeit zugutekommt. Ein Spalt von 8-10 mm zwischen den Lamellen ist hier ein guter Richtwert.

Pflege und Wartung für Langlebigkeit

Die regelmäßige Pflege Ihrer Saunabank ist unerlässlich, um ihre Schönheit und Funktionalität über Jahre hinweg zu erhalten. Nach jeder Saunasitzung sollten die Bänke mit klarem Wasser und einer Bürste gereinigt werden, um Schweißrückstände zu entfernen. Gelegentlich kann eine leichte Seifenlauge verwendet werden. Wichtig ist, dass die Bank nach der Reinigung gut trocknen kann – am besten bei geöffneter Saunatür. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, die das Holz angreifen könnten. Eine jährliche leichte Abschleifung und gegebenenfalls eine Behandlung mit einem speziellen, für Saunaholz geeigneten Paraffinöl oder Wachs kann die Lebensdauer der Bank erheblich verlängern und das Holz vor Austrocknung schützen.

Vergleichstabelle: Saunabank-Typen und ihre Eigenschaften

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir eine Übersicht über typische Saunabank-Konfigurationen und ihre Vorteile zusammengestellt:

Bank-TypTypische Tiefe (mm)Typische Länge (mm)Typische Höhe (mm über Boden)Vorteile
Oberbank (Liegebank)600 - 7001800 - 2500900 - 1100Maximaler Liegekomfort, höchste Temperaturzone, ideal für ausgedehnte Entspannung.
Mittelbank (Sitz-/Komfortbank)500 - 6001500 - 2200600 - 800Komfortables Sitzen, angenehme Temperatur, oft als Hauptsitzbereich genutzt.
Unterbank (Fußbank/Kühlbank)300 - 400Variabel (oft gesamte Länge der Oberbank)300 - 500Kühlste Zone, dient als Fußstütze oder niedrigere Sitzgelegenheit, erleichtert den Einstieg.
Eckbank600 (Schenkel)Variabel, an Ecke angepasstHöhe der entsprechenden EbeneOptimale Raumnutzung in Ecksaunen, bietet zusätzlichen Sitzplatz.
Zusatzbank/Hocker300 - 400300 - 600 (z.B. 315, 371)400 - 500Flexibel einsetzbar, ideal für kleine Saunen, als Fußbank oder für Kinder.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Saunabänken

Wie viele Saunabänke brauche ich für meine Sauna?

Das hängt von der Größe Ihrer Sauna und der Anzahl der Personen ab, die sie gleichzeitig nutzen möchten. Für eine Familiensauna sind in der Regel eine Oberbank zum Liegen und eine Unterbank zum Sitzen und als Fußstütze ausreichend. Größere Saunen können zusätzliche Mittelbänke oder Eckbänke integrieren, um mehr Sitz- oder Liegeflächen zu schaffen. Bedenken Sie auch die Bewegungsfreiheit im Raum.

Welche Höhe ist ideal für eine Saunabank?

Die Höhe variiert je nach Position der Bank. Die Oberbank sollte so hoch sein, dass der Kopf des liegenden Saunagastes nahe an der Saunadecke ist (wo es am heißesten ist), aber dennoch genügend Kopffreiheit bleibt. Typische Höhen sind 90-110 cm für die Oberbank und 60-80 cm für die Mittelbank. Die Unterbank liegt meist bei 30-50 cm, um bequemes Sitzen und Auflegen der Füße zu ermöglichen.

Welches Holz eignet sich am besten für Saunabänke?

Am besten eignen sich Holzarten mit geringer Wärmeleitfähigkeit, die nicht harzen und splitterfrei sind. Abachi und Espe sind hier die klaren Favoriten, gefolgt von Erle und thermisch behandeltem Holz wie Thermo-Espe. Diese Hölzer bleiben auch bei hohen Temperaturen angenehm auf der Haut und sind langlebig.

Wie reinige ich meine Saunabank richtig?

Reinigen Sie die Saunabank nach jeder Nutzung mit klarem Wasser und einer weichen Bürste, um Schweißrückstände zu entfernen. Lassen Sie die Sauna danach gut lüften, damit das Holz trocknen kann. Bei Bedarf können Sie eine verdünnte, milde Seifenlauge verwenden. Vermeiden Sie scharfe Chemikalien. Eine jährliche Behandlung mit Paraffinöl oder Saunawachs pflegt das Holz zusätzlich.

Kann ich eine Saunabank selbst bauen?

Ja, mit handwerklichem Geschick und den richtigen Materialien können Sie eine Saunabank selbst bauen. Achten Sie auf hitzebeständiges, harzfreies Holz und verwenden Sie Edelstahlschrauben, die nicht rosten und keine Hitze leiten. Wichtig sind eine stabile Unterkonstruktion und die Einhaltung der empfohlenen Maße für Komfort und Sicherheit. Beachten Sie auch die erforderliche Belüftung der Bankkonstruktion.

Sind Saunabänke genormt?

Es gibt keine strengen, gesetzlich vorgeschriebenen Normen für die Maße von Saunabänken. Allerdings haben sich über die Jahre bewährte Standardmaße und ergonomische Empfehlungen etabliert, die von Herstellern und Saunabauern weitestgehend eingehalten werden, um Komfort und Sicherheit zu gewährleisten. Die genannten 600 mm Tiefe sind beispielsweise ein solcher etablierter Wert für Liegebänke.

Fazit

Die Saunabank ist ein zentrales Element Ihrer Wellness-Oase. Ihre Maße, das verwendete Material und die sorgfältige Pflege tragen maßgeblich zu einem sicheren, komfortablen und entspannenden Saunaerlebnis bei. Indem Sie die hier vorgestellten Richtlinien beachten und auf Qualität setzen, schaffen Sie einen Ort der Ruhe und Regeneration, der Ihnen über viele Jahre hinweg Freude bereiten wird. Investieren Sie in eine gut durchdachte Saunabank – Ihre Entspannung wird es Ihnen danken.

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