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Histaminintoleranz: Getränke bewusst wählen

23/03/2022

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Nach einem genussvollen Abendessen, vielleicht beim Italiener, trübt sich die Stimmung plötzlich durch akute Bauchschmerzen, Durchfall oder Übelkeit? Wenn Ihnen dieses Szenario bekannt vorkommt, leiden Sie möglicherweise an einer noch relativ unbekannten Erkrankung: der Histaminintoleranz, auch Histaminose genannt. Die Symptome sind oft diffus und schwer zuzuordnen, was die Diagnose erschwert. Doch eine der wichtigsten Stellschrauben im Alltag von Betroffenen ist die Wahl der richtigen Getränke. Was darf man bei einer Histaminintoleranz trinken, um Beschwerden zu vermeiden und das Wohlbefinden zu steigern? Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe und gibt praktische Ratschläge für eine bewusste Getränkeauswahl.

Wie wird Histamin freigesetzt?
Sprich, es wird auch vom Körper gebildet und in gewissen Zellen gespeichert. Durch körpereigene Enzyme, Medikamente, chemische Reize oder Lebensmittel kann das Histamin dann freigesetzt werden. Grundsätzlich ist Histamin damit ein natürlicher Botenstoff, der für zahlreiche Körperfunktionen sehr wichtig ist.
Inhaltsverzeichnis

Was ist Histamin und warum macht es Probleme?

Bevor wir uns den Getränken widmen, ist es wichtig zu verstehen, was Histamin überhaupt ist. Histamin ist ein natürlicherweise im Körper vorkommendes Gewebshormon und ein wichtiger Neurotransmitter. Es spielt eine entscheidende Rolle im zentralen Nervensystem, bei der Verdauung und für ein funktionstüchtiges Immunsystem. Auch bei allergischen Reaktionen ist Histamin maßgeblich beteiligt. Es ist ein Botenstoff, der vielfältige Funktionen im Körper erfüllt.

Von einer Histaminintoleranz spricht man, wenn der Körper nicht in der Lage ist, Histamin, das freigesetzt oder über die Nahrung aufgenommen wird, schnell genug abzubauen. Der Grund dafür ist meist ein Mangel an bestimmten Enzymen, insbesondere der Diaminoxidase (DAO). Wenn diese Enzyme nicht ausreichend vorhanden sind oder ihre Funktion beeinträchtigt ist, steigt der Histaminspiegel im Blut an. Dieser erhöhte Spiegel kann zahlreiche Körperfunktionen beeinträchtigen, ähnlich einer allergischen Reaktion, aber oft weitreichender und langwieriger. Stellen Sie sich den Zustand wie einen sehr schlimmen Kater nach einer durchzechten Nacht vor, oder wie eine Fischvergiftung – in verdorbenem Fisch ist so viel Histamin enthalten, dass selbst ein gesunder Darm es nicht schnell genug abbauen kann.

Vielfältige Symptome der Histaminintoleranz

Die Symptome einer Histaminintoleranz sind so vielfältig wie die Orte, an denen Histamin im Körper aktiv sein kann. Nur weil ein Symptom nicht explizit genannt wird, bedeutet das nicht, dass es nicht in Zusammenhang stehen kann. Zu den häufigsten Beschwerden zählen:

  • Anschwellende Schleimhäute in Nase und Hals, triefende Nase, Niesen, Hustenreiz, Atembeschwerden.
  • Verdauungsprobleme wie Bauchkrämpfe, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen oder Sodbrennen.
  • Starker Juckreiz, Ekzeme, Hautausschlag, Hautrötungen, Nesselsucht.
  • Hitzegefühl, Schweißausbrüche, gestörtes Temperaturempfinden.
  • Herzrasen, starkes Herzklopfen, Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen.
  • Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Migräne.
  • Extreme Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen.
  • Menstruationsstörungen und -beschwerden.
  • Wasseransammlungen (Ödeme), Gewichtszunahme, Gelenkschmerzen.
  • Nervosität, Lustlosigkeit, depressive Verstimmungen.
  • Blasenentzündung, Harnröhrenentzündung.

Die Symptome können unmittelbar, etwa 30-40 Minuten nach dem Verzehr histaminhaltiger Lebensmittel, auftreten. Oft zeigen sie sich typischerweise mit Rötungen im Gesicht, Durchfall und Bauchschmerzen. Bei anderen Betroffenen dauert es Stunden oder sogar einen ganzen Tag, bis sich die Beschwerden bemerkbar machen. Auch die Linderung kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Getränke bei Histaminintoleranz: Was ist erlaubt und was nicht?

Die Wahl der richtigen Getränke ist bei einer Histaminintoleranz von entscheidender Bedeutung, da viele Flüssigkeiten Histamin enthalten oder dessen Abbau im Körper behindern können. Es gilt der Grundsatz: Die Dosis macht das Gift. Je mehr Histamin sich in der Blutbahn befindet, desto stärker äußern sich die Symptome.

Sichere Häfen für HIT-Patienten

Für Menschen mit Histaminintoleranz gibt es einige Getränke, die als „sichere Häfen“ gelten und in der Regel gut vertragen werden:

  • Stilles Wasser: Dies ist die gesündeste und sicherste Wahl für jeden Menschen, besonders aber für HIT-Patienten. Es enthält kein Histamin und unterstützt den Körper bei der Entgiftung und Hydratation, ohne zusätzliche Belastungen zu verursachen. Achten Sie darauf, ausreichend stilles Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Leitungswasser ist in den meisten Regionen Deutschlands von ausgezeichneter Qualität und eine kostengünstige und umweltfreundliche Option.
  • Kräutertees: Viele Kräutertees sind histaminarm und können eine wohltuende Alternative zu Wasser sein. Kamillentee, Pfefferminztee, Fencheltee, Rooibos-Tee oder Ingwertee (frisch zubereitet, nicht aus Beutel) werden oft gut vertragen. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe bei fertigen Teemischungen, da diese manchmal Zusätze enthalten können, die problematisch sind. Am besten bereiten Sie Tees aus frischen oder getrockneten Einzelkräutern zu.

Vorsicht ist geboten: Getränke mit individuellem Risiko

Einige Getränke werden von manchen Betroffenen toleriert, von anderen jedoch gar nicht. Hier ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und vorsichtig zu testen:

  • Kaffee: Obwohl Kaffee an sich kein Histamin enthält, kann er bei vielen Menschen mit Histaminintoleranz Probleme verursachen. Kaffee wirkt als Histamin-Liberator, das heißt, er kann die Freisetzung von körpereigenem Histamin aus den Mastzellen anregen. Zudem kann er den Darm reizen und die Darmwand durchlässiger machen. Beobachten Sie genau, wie Ihr Körper auf Kaffee reagiert. Viele vertragen ihn nur in geringen Mengen oder gar nicht.
  • Kohlensäurehaltiges Wasser: Für einige Menschen mit HIT kann Kohlensäure Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden auslösen, die die Symptome der Histaminintoleranz verstärken können. Es ist kein Histamin enthalten, aber die physische Reaktion auf die Kohlensäure kann unangenehm sein. Stilles Wasser ist hier die sicherere Wahl.
  • Frisch gepresste Säfte: Obwohl sie gesund klingen, können viele Fruchtsäfte problematisch sein. Zitrusfrüchte wie Orangen oder Zitronen sind bekannte Histamin-Liberatoren. Auch Säfte aus Beeren oder Tomaten können Histamin enthalten oder dessen Freisetzung fördern. Wenn Sie Säfte trinken möchten, wählen Sie am besten frisch gepresste Säfte aus histaminarmen Obst- und Gemüsesorten wie Karotte, Apfel (alte Sorten), Birne oder Blaubeere, und verdünnen Sie diese stark mit Wasser.
  • Milch und Milchprodukte (in Getränken): Milch selbst enthält kein Histamin, aber viele Menschen mit HIT leiden auch an einer Laktoseintoleranz oder reagieren empfindlich auf Milcheiweiß. Dies kann zu zusätzlichen Verdauungsproblemen führen, die die Symptome der Histaminintoleranz maskieren oder verstärken. Pflanzliche Milchalternativen wie Reis-, Hafer- oder Mandelmilch (ohne Zusätze wie Carrageen oder Süßstoffe) sind oft besser verträglich.

Tabu-Zone: Getränke, die man unbedingt meiden sollte

Einige Getränke sind für Menschen mit Histaminintoleranz in der Regel absolut tabu, da sie hohe Mengen an Histamin enthalten oder dessen Abbau massiv behindern:

  • Alkohol: Alkohol ist grundsätzlich schwierig und sollte bei Histaminintoleranz weitestgehend gemieden werden. Nicht nur, dass viele alkoholische Getränke durch Gärungs- oder Reifeprozesse hohe Mengen an Histamin enthalten (z.B. Rotwein, Bier, Sekt, Champagner), Alkohol ist auch ein starker Histamin-Liberator. Er hemmt zudem den Stoffwechsel, macht die Darmwand durchlässiger und schwächt den Körper allgemein, was zu einer massiven Verstärkung der Symptomatik führt. Wer trotzdem in Ausnahmefällen Alkohol trinken möchte, sollte auf destillierte Arten ausweichen: Wodka, weißer Rum, Gin oder Whisky sind oft am wenigsten schädlich, da sie weniger Fermentationsprodukte enthalten. Dennoch bleibt Alkohol ein Risikofaktor.
  • Softdrinks und Fertigsäfte: Diese Getränke enthalten oft nicht nur Zucker, sondern auch künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, die als Histamin-Liberatoren wirken können. Zudem können sie Fruktose-Glukose-Sirup enthalten, der bei einigen Menschen Verdauungsprobleme hervorruft. Sie sollten am besten komplett gemieden werden.
  • Schwarztee und Grüntee: Obwohl oft als gesund beworben, enthalten Schwarztee und Grüntee Thein (Koffein) und Tannine, die bei einigen Histaminintoleranten problematisch sein können. Sie können ebenfalls als Liberatoren wirken. Hier gilt wie beim Kaffee: individuelle Verträglichkeit prüfen oder auf Kräutertees ausweichen.

Histaminintoleranz verstehen und ganzheitlich handeln

Die Diagnose Histaminintoleranz ist oft nur der Anfang eines längeren Weges. Es ist wichtig zu verstehen, dass ein Enzymmangel wie die DAO-Schwäche selten ein isolierter Zustand ist. Oft ist er das Ergebnis einer überlasteten oder geschwächten Gesamtkonstitution des Körpers, die durch andere Erkrankungen, chronischen Stress oder einen ungesunden Lebensstil ausgelöst wurde. Wer glaubt, mit der Diagnose sei der Weg beendet und man müsse nun 'nur' die entsprechenden Nahrungsmittel meiden, um eine Besserung zu erzielen, irrt sich häufig.

Darmgesundheit als Schlüssel zur Besserung

Die am häufigsten angenommene Ursache für das Auftreten einer Histaminintoleranz ist eine Fehlbesiedelung der Darmflora oder eine geschädigte Darmbarriere (Leaky-Gut-Syndrom). Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von einem falschen Lebenswandel, übermäßigem Stress, der Einnahme von Antibiotika bis hin zu Autoimmunerkrankungen. Eine derartige Verschlechterung der Darmgesundheit weist uns meistens auf einen Fehler im Lebensstil hin: zu viel Stress, zu wenig Ruhepausen, dauerhafte psychische Belastung, zu viele Umweltgifte, Alkohol, Zigaretten oder andere schädigende Faktoren. Unser empfindliches System Körper ist aus dem Gleichgewicht geraten und das äußert sich nun auf diese Weise.

Um sich aus dem wirklich unangenehmen und schwächenden Zustand der akuten Symptome zu befreien, empfiehlt sich zunächst eine streng histaminarme Diät für mindestens drei Monate. In dieser Zeit können Körper und Darm sich erholen und wieder anfangen, normal zu arbeiten. Um die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen, empfiehlt sich oft eine Darmsanierung oder Darmkur mit probiotischen Bakterien. Diese können helfen, die nützlichen Darmbakterien wieder aufzubauen und die Darmbarriere zu stärken.

Nährstoffe und Vitamine als wichtige Helfer

Während der Auslassdiät und auch danach ist es entscheidend, sicherzustellen, dass der Körper alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine erhält. Im Zweifelsfall können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Insbesondere die folgenden Mikronährstoffe sind für die Funktion des DAO-Enzyms und den Histaminabbau von Bedeutung:

  • Magnesium, Zink und Kupfer: Diese Mineralstoffe benötigt der Darm für die ordentliche Funktion des Enzyms DAO.
  • Vitamin B und C: Diese Vitamine werden für die Synthese von DAO benötigt bzw. fördern den Histaminabbau im Körper. Vitamin C ist zudem ein natürliches Antihistaminikum.

Medikamentöse Unterstützung: DAOsin und Antihistaminika

Es gibt grundsätzlich keine Medikamente, die eine Histaminintoleranz heilen können, da es sich um eine Enzymschwäche handelt, nicht um eine Krankheit im herkömmlichen Sinne. Allerdings gibt es Hilfsmittel, die das Leben mit der Enzymschwäche erleichtern können:

  • DAOsin: Dieses Medikament enthält Enzyme aus Schweinedärmen, die schon im Magen beginnen, das Histamin aus der Nahrung aufzuspalten. Es kann eine gute Unterstützung sein, wenn man auswärts isst oder versehentlich histaminhaltige Lebensmittel konsumiert. Allerdings kann es zu einem Gewöhnungseffekt kommen, wenn es zu häufig eingenommen wird, was die Wirksamkeit mindert. Es sollte daher nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.
  • Histaminblocker bzw. Antihistaminika: Ursprünglich für Allergiker entwickelt, hemmen diese Medikamente eine Reaktion des Körpers auf einen allergenen Stoff. Da bei einer allergischen Reaktion ebenfalls körpereigenes Histamin ausgeschüttet wird, können Antihistaminika auch bei einem erhöhten Histaminspiegel durch Nahrungsmittel oder andere Gründe helfen. Sie blockieren die Histaminrezeptoren im Körper, sodass die Wirkung des Histamins nicht mehr gespürt wird. Das Histamin wird dadurch zwar nicht schneller abgebaut, aber die Symptome werden gelindert oder verhindert.

Besondere Lebensphasen: Schwangerschaft und Stillzeit

Eine bemerkenswerte Beobachtung, die viele Frauen machen, ist das Verschwinden der Histaminintoleranz während der Schwangerschaft. Ab etwa der 12. Schwangerschaftswoche, wenn die Plazenta vollständig ausgebildet ist, produziert diese ein Vielfaches der normalen Menge an DAO-Enzymen. Dies dient dem Schutz des Ungeborenen vor Histamin. Viele Schwangere sind ab diesem Zeitpunkt symptomfrei und können wieder eine größere Vielfalt an Lebensmitteln und Getränken genießen. Auch in der darauffolgenden Stillzeit bleibt die Unverträglichkeit meistens aus, vermutlich ebenfalls bedingt durch die Hormonumstellung. Für viele Betroffene ist dies eine unglaublich befreiende Erfahrung, die zeigt, wie flexibel der Körper auf veränderte Bedingungen reagieren kann.

Can a sauna help with MCAS & histamine intolerance?
Beyond these specific studies, sauna usage has demonstrated broader benefits for those with MCAS or Histamine Intolerance: It supports the nervous system and relaxation, both crucial for addressing and managing MCAS and Histamine Intolerance.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Getränken bei Histaminintoleranz

Die Unsicherheit bei der Getränkewahl ist groß. Hier beantworten wir einige häufig gestellte Fragen:

Kann ich Leitungswasser trinken, oder muss es Mineralwasser sein?

Leitungswasser ist in Deutschland von sehr hoher Qualität und in der Regel absolut sicher und histaminfrei. Es ist die beste Wahl für Menschen mit Histaminintoleranz. Mineralwasser kann ebenfalls getrunken werden, solange es still ist. Bei kohlensäurehaltigem Mineralwasser sollten Sie auf die individuelle Verträglichkeit achten, da Kohlensäure bei manchen Menschen Blähungen und Magenbeschwerden auslösen kann.

Gibt es spezielle Tees, die besonders gut sind?

Ja, viele Kräutertees sind eine gute Wahl. Besonders empfehlenswert sind Kamillentee, Pfefferminztee, Fencheltee, Rooibos-Tee (rotbusch) und Ingwertee (frisch zubereitet). Grüner Tee und Schwarztee sollten wegen ihres Koffein- und Tanningehalts eher gemieden oder vorsichtig getestet werden. Achten Sie bei Teemischungen auf versteckte problematische Zutaten.

Wie finde ich heraus, welche Getränke ich persönlich vertrage?

Der beste Weg ist eine sorgfältige Eliminationsdiät, gefolgt von einer schrittweisen Wiedereinführung der Lebensmittel und Getränke. Beginnen Sie mit den sichersten Optionen (stilles Wasser, verträgliche Kräutertees). Führen Sie dann neue Getränke einzeln und in kleinen Mengen ein und beobachten Sie Ihre Reaktion über 1-2 Tage. Führen Sie ein Ernährungstagebuch, um Muster und Auslöser zu erkennen. Jeder Mensch reagiert anders, daher ist Ihre persönliche Beobachtung entscheidend.

Was ist mit Fruchtsäften und Smoothies?

Fruchtsäfte und Smoothies sind oft problematisch. Viele Früchte (insbesondere Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Himbeeren, Kiwis, Ananas) sind Histamin-Liberatoren oder enthalten selbst Histamin. Auch die Gärungsprozesse in Säften können Histamin bilden. Wenn Sie Säfte trinken möchten, wählen Sie Säfte aus histaminarmen Früchten wie reifen Äpfeln (gerne alte Sorten), Birnen oder Blaubeeren, und verdünnen Sie diese stark mit Wasser. Smoothies sollten aus frischen, histaminarmen Zutaten zubereitet werden und schnell konsumiert werden, da Histamin mit der Zeit zunehmen kann.

Darf ich Kaffee oder Kakao trinken?

Kaffee ist ein potenzieller Histamin-Liberator und wird von vielen mit Histaminintoleranz nicht gut vertragen. Testen Sie kleine Mengen und beobachten Sie Ihre Reaktion. Kakao enthält zwar kein Histamin, aber kann andere biogene Amine enthalten, die ebenfalls Probleme bereiten können. Einige Menschen vertragen ihn gut, andere nicht. Auch hier gilt: vorsichtig testen und auf den Körper hören. Eine gute Alternative kann Lupinenkaffee sein.

Fazit: Bewusste Wahl für mehr Wohlbefinden

Die Histaminintoleranz ist eine komplexe Herausforderung, die eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Ernährung und dem Lebensstil erfordert. Die Auswahl der richtigen Getränke spielt dabei eine zentrale Rolle, da Flüssigkeiten schnell in den Körper aufgenommen werden und unmittelbar wirken können. Während stilles Wasser und bestimmte Kräutertees meist unbedenklich sind, sollten alkoholische Getränke, Softdrinks und viele Säfte gemieden werden.

Darüber hinaus ist es entscheidend, die Darmgesundheit in den Fokus zu rücken und den gesamten Körper zu stärken. Mit einer angepassten Ernährung, der Zufuhr wichtiger Nährstoffe und einem reduzierten Stresslevel können die körpereigenen Abbaumechanismen unterstützt und die Symptome der Histaminintoleranz deutlich gelindert werden. Es ist ein Weg, der Geduld und Beobachtung erfordert, aber zu einem deutlich verbesserten Wohlbefinden führen kann.

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