25/07/2023
Gerade in den kälteren Monaten gehören Saunagänge für viele Menschen zu den beliebtesten Aktivitäten, um Körper und Seele zu wärmen und dem Alltag zu entfliehen. Die Vorstellung, sich durch die intensive Hitze und das anschließende Abkühlen abzuhärten, ist weit verbreitet. Doch was passiert, wenn sich eine Erkältung anbahnt oder bereits voll ausgebrochen ist? Ist der Gang in die Sauna dann immer noch eine gute Idee oder birgt er Risiken für die Gesundheit? Die Meinungen gehen hier oft auseinander, und es ist entscheidend zu verstehen, wie der Körper auf die Belastung durch Hitze reagiert, wenn er bereits mit Krankheitserregern kämpft. Dieser Artikel beleuchtet umfassend, wann die Sauna eine unterstützende Wirkung haben kann und wann sie besser gemieden werden sollte.

- Sauna und Erkältung: Ein differenzierter Blick
- Sauna zur Vorbeugung: Ein starkes Immunsystem aufbauen
- Wann ein Saunabesuch bei Erkältung in Betracht gezogen werden kann
- Absolute Tabus: Wann die Sauna strikt zu meiden ist
- Wichtige Verhaltensregeln für den Saunabesuch mit Erkältungssymptomen
- Nach der Erkältung: Der behutsame Wiedereinstieg
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Sauna und Erkältung
- Fazit: Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers
Sauna und Erkältung: Ein differenzierter Blick
Die Entscheidung, bei einer Erkältung in die Sauna zu gehen, ist komplex und hängt stark vom individuellen Gesundheitszustand sowie der Art und Schwere der Symptome ab. Während regelmäßiges Saunieren zweifellos positive Effekte auf das Immunsystem hat, kann ein Saunabesuch während eines akuten Infekts den Körper unnötig belasten und die Genesung verzögern oder sogar verschlimmern.
Die Erkältung verstehen: Ursachen, Symptome und die Bedeutung der Ruhe
Eine Erkältung, medizinisch auch als grippaler Infekt bekannt, ist eine weit verbreitete Infektion der oberen Atemwege, die meist durch Viren verursacht wird. Zu den häufigsten Erregern zählen Rhinoviren, Coronaviren und Adenoviren. Diese Viren können sich schnell durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) oder Schmierinfektion (Kontakt mit kontaminierten Oberflächen) verbreiten. Typische Symptome einer Erkältung umfassen Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie gelegentlich leichtes Fieber. Der Körper benötigt während einer Erkältung vor allem eines: Ruhe. Ausreichend Schlaf und eine hohe Flüssigkeitszufuhr sind essenziell, um dem Immunsystem die nötige Energie zur Bekämpfung der Viren zu geben und eine schnelle Genesung zu ermöglichen. Eine Überanstrengung kann dazu führen, dass sich der Infekt verschleppt oder die Symptome sich verschlimmern.
Der Mythos vom „Ausschwitzen“ einer Erkältung in der Sauna
Es ist ein weit verbreiteter, aber gefährlicher Irrglaube, dass man eine Erkältung in der Sauna einfach „ausschwitzen“ könnte. Zwar ist Schwitzen ein natürlicher Prozess des Körpers, um Fieber zu regulieren, doch die hohen Temperaturen in der Sauna sind für den bereits geschwächten Organismus eine zusätzliche, erhebliche Belastung. Das Herz-Kreislauf-System muss Schwerstarbeit leisten, um die Körpertemperatur zu regulieren und die Krankheitserreger zu bekämpfen. Die Hitze kann zu einer weiteren Austrocknung der Schleimhäute führen, was die Vermehrung von Viren und Bakterien begünstigt und die Symptome sogar verschlimmern kann. Im schlimmsten Fall kann ein Saunabesuch bei einer akuten Erkältung, insbesondere bei Fieber, zu einem Kreislaufkollaps führen. Zudem besteht ein hohes Ansteckungsrisiko für andere Saunagäste, da sich Viren in der warmen und feuchten Umgebung gut verbreiten können.

Sauna zur Vorbeugung: Ein starkes Immunsystem aufbauen
Während die Sauna bei akuter Erkältung mit Vorsicht zu genießen ist, sind regelmäßige Saunabesuche eine hervorragende Methode zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten und zur Stärkung des Immunsystems. Studien zeigen, dass Menschen, die über einen Zeitraum von etwa acht bis zwölf Wochen ein- bis zweimal pro Woche in die Sauna gehen, deutlich weniger Infekte erleiden als Nicht-Saunagänger. Die positiven Effekte beruhen auf verschiedenen Mechanismen:
- Verbesserte Durchblutung: Der Wechsel von Hitze und Kälte trainiert die Blutgefäße, indem sie sich abwechselnd ausdehnen und zusammenziehen. Dies fördert die Durchblutung von Haut und Schleimhäuten, was wiederum die Sauerstoffversorgung verbessert und Abwehrzellen des Immunsystems schneller an Ort und Stelle transportieren lässt.
- Stärkung des Immunsystems: Die erhöhte Körpertemperatur während des Saunagangs stimuliert die Produktion von weißen Blutkörperchen und Interferonen, die beide eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern spielen. Der Körper wird „trainiert“, sich besser an Temperaturschwankungen anzupassen und ist somit widerstandsfähiger gegen Kälte, einen der Risikofaktoren für Erkältungen.
- Pflege der Schleimhäute: Obwohl die finnische Sauna trocken ist, fördert der regelmäßige Temperaturwechsel die Gesundheit der Schleimhäute in den Atemwegen, wodurch diese widerstandsfähiger gegen Bakterien und Viren werden.
- Stressabbau: Übermäßiger Stress schwächt das Immunsystem und macht anfälliger für Infekte. Die entspannende Wirkung der Sauna trägt zum Stressabbau bei, was die Resilienz gegenüber Krankheiten erhöht.
Kurz gesagt: Regelmäßiges Saunieren ist eine effektive Prophylaxe, aber keine Behandlung für eine bereits bestehende Erkältung.
Wann ein Saunabesuch bei Erkältung in Betracht gezogen werden kann
Es gibt bestimmte Situationen, in denen ein Saunabesuch bei Erkältungssymptomen, wenn auch mit großer Vorsicht, denkbar ist. Dies gilt jedoch fast ausschließlich für erfahrene Saunagänger und bei sehr milden Symptomen.
Bei beginnenden oder sehr leichten Symptomen
Spüren Sie erste Anzeichen einer Erkältung, wie ein leichtes Kratzen im Hals oder eine trockene Nase, und sind Sie ein geübter Saunagänger, könnte ein milder Saunabesuch unter Umständen hilfreich sein. Die feuchte Wärme kann die gereizten Schleimhäute beruhigen und die Durchblutung anregen. Wählen Sie in diesem Fall jedoch unbedingt eine schonende Saunavariante mit niedrigeren Temperaturen und vermeiden Sie extreme Temperaturschwankungen. Hören Sie genau auf die Signale Ihres Körpers und brechen Sie den Saunagang sofort ab, wenn Sie sich unwohl fühlen.
Sanfte Alternativen: Dampfbad, Biosauna und Infrarotkabine
Wenn Sie sich trotz leichter Erkältungssymptome für einen Saunabesuch entscheiden, sind bestimmte Saunaformen der klassischen finnischen Sauna vorzuziehen, da sie den Körper weniger stark belasten:
- Kopfdampfbad zu Hause: Eine hervorragende, schonende Alternative zum öffentlichen Saunagang ist das Kopfdampfbad. Hierfür geben Sie heißes Wasser und geeignete Zusätze wie Kamille oder ätherische Öle (Eukalyptus, Thymian) in eine Schüssel. Mit einem Handtuch über dem Kopf beugen Sie sich über die Schüssel und atmen die aufsteigenden Dämpfe ein. Dies befeuchtet die Atemwege direkt, löst Schleim und kann die Nasenwege befreien, ohne den gesamten Körper zu überlasten.
- Dampfbad / Hamam: Mit Temperaturen von etwa 45 bis 55°C und einer Luftfeuchtigkeit von nahezu 100% ist das Dampfbad eine ideale Wahl bei leichten Erkältungssymptomen. Die hohe Feuchtigkeit wirkt wie eine Inhalation, befeuchtet die Schleimhäute, fördert den Sekretabfluss aus der Nase und erleichtert das Abhusten. Ätherische Öle können die befreiende Wirkung auf die Atemwege zusätzlich verstärken. Es ist deutlich weniger belastend für den Kreislauf als eine heiße Trockensauna.
- Biosauna / Sanarium: Diese Saunavariante arbeitet mit Temperaturen zwischen 45 und 60°C und einer höheren Luftfeuchtigkeit als die finnische Sauna. Sie ist eine sanfte Alternative, die den Körper weniger stark fordert und dennoch die positiven Effekte auf die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System bietet.
- Infrarotsauna: Infrarotkabinen erwärmen nicht die Umgebungsluft stark, sondern wirken direkt durch Wärmestrahlen auf die Körperoberfläche und dringen tief ins Gewebe ein. Die Lufttemperatur ist niedriger als in anderen Saunen. Diese sanfte Wärme kann Gliederschmerzen lindern, die Muskeln entspannen und die Durchblutung fördern, während die Atemwege weniger gereizt werden. Auch hier gilt: Nur bei sehr leichten Symptomen und wenn der Körper daran gewöhnt ist.
- Salzsauna: Mit einer maximalen Temperatur von 60°C ist die Salzsauna eine mildere Option. Die Inhalation der salzhaltigen Luft kann antibakteriell wirken und dabei helfen, Schleim zu lösen und die Atemwege zu klären.
Vergleichstabelle: Saunatypen bei Erkältungssymptomen
| Sauna-Typ | Temperatur | Luftfeuchtigkeit | Empfehlung bei leichter Erkältung | Vorteile bei Erkältungssymptomen |
|---|---|---|---|---|
| Kopfdampfbad (zu Hause) | Heiß (direkt) | Sehr hoch | Sehr gut | Direkte Inhalation, löst Schleim, befeuchtet Atemwege, keine Kreislaufbelastung. |
| Dampfbad / Hamam | 45-55°C | 100% | Gut (für Geübte) | Befeuchtet Schleimhäute, fördert Schleimabfluss, erleichtert Abhusten, geringere Kreislaufbelastung. |
| Biosauna / Sanarium | 45-60°C | Höher (ca. 40-55%) | Möglich (für Geübte) | Sanfter als finnische Sauna, weniger belastend, leicht feuchtere Luft. |
| Infrarotsauna | Niedriger (Luft) | Gering | Möglich (für Geübte) | Tiefenwärme lindert Gliederschmerzen, geringere Belastung der Atemwege. |
| Salzsauna | Max. 60°C | Variabel | Möglich (für Geübte) | Antibakterielle Wirkung, löst Schleim, klärt Atemwege. |
| Finnische Trockensauna | 90-110°C | 10-30% | Nicht empfohlen | Zu hohe Belastung für geschwächten Körper, Austrocknung der Schleimhäute. |
Absolute Tabus: Wann die Sauna strikt zu meiden ist
Es gibt klare Situationen, in denen ein Saunabesuch bei Erkältung absolut tabu ist und ernsthafte gesundheitliche Risiken birgt. Die Gesundheit Ihres Körpers hat immer Vorrang.

- Fieber und erhöhte Temperatur: Dies ist die wichtigste Regel. Bei Fieber ist der Körper bereits im Kampfmodus und das Herz-Kreislauf-System stark beansprucht. Die zusätzliche Hitze in der Sauna würde eine massive Überlastung darstellen, die zu Kreislaufversagen oder Ohnmacht führen kann. Schwitzen bei Fieber ist zwar wichtig, sollte aber nicht künstlich in der Sauna forciert werden, da dies den Flüssigkeits- und Salzhaushalt zusätzlich durcheinanderbringt.
- Starke Krankheitsgefühle: Wenn Sie sich stark abgeschlagen fühlen, unter starken Kopf- oder Gliederschmerzen, Schüttelfrost oder allgemeinem Unwohlsein leiden, braucht Ihr Körper absolute Ruhe und keine zusätzliche Belastung.
- Spezifische Krankheiten: Bei einer voll ausgeprägten Grippe, Bronchitis, Mandelentzündung, Lungenentzündung oder gar einer Herzmuskelentzündung ist ein Saunabesuch strikt untersagt. Entzündungen können sich durch Wärme verschlimmern, und ein geschwächtes Herz kann die Belastung eines Saunagangs nicht verkraften. Auch nach einer Grippeimpfung sollte dem Körper Zeit zur Erholung gegeben werden.
- Ansteckungsgefahr: Aus Rücksicht auf andere Saunagäste sollten Sie bei jeglichen Erkältungssymptomen, die auf eine Viruserkrankung hindeuten, auf den Saunabesuch verzichten. Viren verbreiten sich in geschlossenen, warmen Räumen leicht und schnell. Helfen Sie mit, die Verbreitung von Erkältungsviren einzudämmen.
Wichtige Verhaltensregeln für den Saunabesuch mit Erkältungssymptomen
Sollten Sie sich bei sehr leichten Symptomen und als geübter Saunagänger für einen Saunabesuch entscheiden, beachten Sie unbedingt folgende Regeln, um Ihren Körper nicht unnötig zu belasten:
- Auf den Körper hören: Dies ist die oberste Priorität. Fühlen Sie sich zu irgendeinem Zeitpunkt unwohl, schwindelig oder bekommen Sie Kopfschmerzen, verlassen Sie die Sauna sofort.
- Sitzplatzwahl: Die Hitze steigt in der Saunakabine nach oben. Nehmen Sie auf den unteren Bänken Platz, da die Temperaturen dort milder und für einen angeschlagenen Körper erträglicher sind.
- Dauer des Saunagangs: Halten Sie die Saunazeit kurz. Eine Sitzung sollte nicht länger als 10 bis maximal 15 Minuten dauern.
- Abkühlung: Verzichten Sie auf abrupte, kalte Schocks wie den Sprung ins Tauchbecken oder eiskalte Duschen. Lassen Sie Ihren Körper stattdessen langsam an der frischen Luft oder unter einer lauwarmen Dusche abkühlen, um starke Temperaturschwankungen und damit eine zusätzliche Belastung für den Kreislauf zu vermeiden.
- Flüssigkeitszufuhr: Auch bei kurzen Saunagängen verlieren Sie Flüssigkeit. Trinken Sie danach ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee, um den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt auszugleichen. Salzhaltige Nahrung kann ebenfalls hilfreich sein.
Nach der Erkältung: Der behutsame Wiedereinstieg
Nach einer überstandenen Erkältung oder Grippe ist es wichtig, Ihrem Körper ausreichend Zeit zur vollständigen Erholung zu geben, bevor Sie wieder in die Sauna gehen. Der Wiedereinstieg sollte langsam und behutsam erfolgen.
Warten Sie, bis alle Symptome vollständig abgeklungen sind und Sie sich wieder fit fühlen. Besonders nach Fieber oder einer Grippe sollten Sie mindestens ein bis zwei Tage, besser noch drei bis vier Tage, nach der Fieberfreiheit warten. Beginnen Sie mit kürzeren Saunazeiten und wählen Sie zunächst mildere Saunavarianten wie die Biosauna oder das Dampfbad. Hören Sie genau auf Ihren Körper und gönnen Sie sich nach jedem Saunagang ausreichend lange Ruhepausen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist auch in dieser Phase unerlässlich.
Empfohlene Saunapause nach Krankheit
| Erkrankung | Empfohlene Saunapause |
|---|---|
| Leichte Erkältung ohne Fieber (wenn überhaupt) | Bis zur vollständigen Symptomfreiheit |
| Erkältung mit Fieber | Bis Fieberfreiheit + 1-2 Tage |
| Grippe / Akuter Infekt mit starken Symptomen | Bis Fieberfreiheit + 3-4 Tage (oder nach ärztlicher Rücksprache) |
| Herzmuskelentzündung / Bronchitis | Strikt meiden, nur nach ärztlicher Freigabe und sehr behutsam |
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Sauna und Erkältung
- Kann ich eine Erkältung in der Sauna „ausschwitzen“?
- Nein, das ist ein Mythos. Die Sauna belastet den Körper zusätzlich und kann die Symptome verschlimmern, anstatt sie zu heilen. Ihr Körper muss bereits hart arbeiten, um die Infektion zu bekämpfen.
- Darf ich mit Fieber in die Sauna?
- Auf keinen Fall. Fieber ist eine absolute Kontraindikation für den Saunabesuch. Die zusätzliche Hitze kann das Herz-Kreislauf-System extrem überlasten und im schlimmsten Fall zu einem Kreislaufkollaps führen. Suchen Sie stattdessen Ruhe und trinken Sie viel.
- Welche Sauna ist bei leichter Erkältung am besten geeignet?
- Bei sehr leichten Symptomen und als geübter Saunagänger sind Dampfbäder, Biosaunen oder Infrarotkabinen aufgrund ihrer milderen Temperaturen und/oder höheren Luftfeuchtigkeit zu bevorzugen. Sie sind schonender für den Körper und die Atemwege als die heiße finnische Sauna.
- Wann kann ich nach einer Erkältung wieder in die Sauna gehen?
- Warten Sie, bis alle Symptome vollständig abgeklungen sind und Sie sich wieder völlig fit fühlen. Besonders nach Fieber oder einer Grippe sollten Sie dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung geben (mindestens ein paar Tage nach Fieberfreiheit), bevor Sie langsam wieder mit milderen Saunagängen beginnen.
- Besteht Ansteckungsgefahr in der Sauna, wenn ich erkältet bin?
- Ja, unbedingt. Erkältungsviren können sich in der warmen, feuchten Umgebung der Sauna leicht verbreiten. Aus Rücksicht auf andere Saunabesucher sollten Sie bei jeglichen Erkältungssymptomen zu Hause bleiben, um eine Ansteckung zu vermeiden.
Fazit: Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers
Zusammenfassend lässt sich festhalten: Regelmäßiges Saunieren ist eine hervorragende Methode, um das Immunsystem zu stärken und Erkältungen vorzubeugen. Die positiven Effekte auf die Durchblutung, die Temperaturregulation und die Abwehrkräfte sind wissenschaftlich belegt.

Doch bei einer bereits bestehenden Erkältung ist Vorsicht geboten. Der Versuch, eine Erkältung in der Sauna „auszuschwitzen“, ist ein gefährlicher Irrtum, der den Körper zusätzlich belasten und die Symptome verschlimmern kann. Insbesondere bei Fieber, starken Kopf- oder Gliederschmerzen oder anderen schweren Symptomen ist die Sauna absolut tabu. Hier benötigt Ihr Körper vor allem Ruhe und Schonung.
Für erfahrene Saunagänger können bei sehr leichten, beginnenden Symptomen sanftere Alternativen wie das Dampfbad, die Biosauna oder die Infrarotkabine in Betracht gezogen werden. Diese bieten eine mildere Belastung und können die Atemwege durch ihre feuchte Wärme beruhigen. Doch auch hier gilt: Hören Sie stets auf die Signale Ihres Körpers. Brechen Sie den Saunagang sofort ab, wenn Sie sich unwohl fühlen, und sorgen Sie für eine sanfte Abkühlung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Nach einer Erkältung ist ein behutsamer Wiedereinstieg wichtig, um den Körper nicht zu überfordern. Geben Sie Ihrem Organismus die Zeit, die er zur vollständigen Genesung benötigt. Im Zweifelsfall oder bei Vorerkrankungen ist es immer ratsam, vor dem Saunabesuch ärztlichen Rat einzuholen.
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