02/08/2024
Der weibliche Körper ist ein wahres Wunderwerk der Natur. Er kann ein kleines Menschlein 40 Wochen lang in sich tragen, es nähren und schließlich zur Welt bringen. Doch dieser Prozess ist auch eine enorme Anstrengung und eine große Herausforderung für den gesamten Organismus. Als werdende Mutter können Sie Ihren Körper aktiv unterstützen, indem Sie während der Schwangerschaft fit bleiben, sich gut ernähren und gezielte Vorbereitungen treffen. Eine dieser wertvollen Maßnahmen, die von Hebammen und Ärzten empfohlen wird, ist die regelmäßige Dammmassage. In Kombination mit Entspannungsübungen kann sie den Geburtsvorgang spürbar erleichtern und das Gewebe auf die bevorstehende Belastung vorbereiten.

Für viele Frauen mag das Thema Dammmassage zunächst ungewohnt oder sogar befremdlich wirken. Doch es ist ein entscheidender Baustein in der Geburtsvorbereitung, der das Risiko von Geburtsverletzungen deutlich senken kann. Dieser Artikel beleuchtet alles Wichtige rund um die Dammmassage: Was der Damm ist, warum die Massage so essenziell ist, wie Sie sie richtig durchführen und welche Vorteile sie Ihnen und Ihrem Baby bietet. Tauchen Sie ein in die Welt der sanften Geburtsvorbereitung und entdecken Sie, wie Sie Ihren Körper optimal stärken können.
- Der Damm: Was ist das eigentlich?
- Warum ist die Dammmassage vor der Geburt so wichtig?
- Was ist eine Dammmassage und was solltest du darüber wissen?
- Dammmassage: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Dammmassage: Tipps und Tricks für die Anwendung
- Wann solltest du keine Dammmassage machen?
- Dammriss vs. Dammschnitt: Ein Vergleich
- Die Vorteile der Dammmassage auf einen Blick
- Alternativen zur Dammmassage
- Häufig gestellte Fragen zur Dammmassage
- Fazit: Dammmassage – ein wertvoller Schritt zur entspannten Geburt
Der Damm: Was ist das eigentlich?
Der Damm, in der Fachsprache auch Perineum genannt, ist ein zentraler Bereich Ihres Körpers, der oft unterschätzt wird. Er stellt die Verbindung zwischen dem Anus und den äußeren Geschlechtsorganen dar. Sowohl Frauen als auch Männer besitzen einen Damm, doch bei Frauen ist er kürzer und verläuft vom vorderen Rand der Analöffnung zu den äußeren Schamlippen.
Dieser Bereich besteht hauptsächlich aus Bindegewebe und Muskeln, die einen wichtigen Teil der Beckenbodenmuskulatur bilden. Diese Muskeln sind nicht nur für die Stabilität des Körpers von Bedeutung, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung von Inkontinenz. Die Haut des Damms selbst ist von Natur aus sehr elastisch, doch während der Geburt wird diese Elastizität auf die Probe gestellt.
Warum ist die Dammmassage vor der Geburt so wichtig?
Während der vaginalen Geburt ist der Damm einer der am stärksten beanspruchten Bereiche. In der Pressphase bewegt sich das Baby mit jeder Wehe weiter ins Becken und übt dabei einen enormen Druck auf das Dammgewebe aus. Insbesondere wenn der Kopf und die Schultern des Babys den Geburtskanal passieren, wird der Damm maximal gedehnt. Eine regelmäßige Dammmassage hilft, diesen Bereich geschmeidig und dehnfähig zu halten, um ihn auf diese intensive Belastung vorzubereiten.
Mögliche Geburtsverletzungen: Dammriss und Dammschnitt
Trotz aller Vorbereitung kann es während der Geburt zu Verletzungen des Dammgewebes kommen. Die häufigsten sind der Dammriss und der Dammschnitt (Episiotomie).
Der Dammriss
Ein Dammriss ist eine Gewebe- und Hautverletzung, die entsteht, wenn der Damm bei der maximalen Dehnung während des Austritts des Babykopfes reißt. In den meisten Fällen handelt es sich um kleinere Verletzungen, die direkt im Kreißsaal genäht werden können, ohne Mutter und Kind zu trennen. Dammrisse heilen in der Regel schnell und ohne größere Komplikationen, können aber dennoch unangenehm sein und Schmerzen verursachen.
Der Dammschnitt (Episiotomie)
Ein Dammschnitt ist ein medizinischer Eingriff, bei dem das Dammgewebe gezielt eingeschnitten wird. Er kann notwendig sein, wenn während der Geburt ein Notfall eintritt und das Baby schnell auf die Welt gebracht werden muss, oder um schwerere, unkontrollierte Dammrisse zu vermeiden, insbesondere bei sehr schwierigen Geburten. Ärzte und Hebammen dürfen diesen Eingriff durchführen. Die meisten Krankenhäuser und Geburtshelfer vermeiden diesen Eingriff jedoch, wann immer es möglich ist, da er als invasiver gilt und die Heilung länger dauern kann als bei einem natürlichen Dammriss.
Die Rolle der Dammmassage bei der Prävention
Studien haben gezeigt, dass Frauen, die vor der Geburt regelmäßig Dammmassagen durchführen, seltener einen Dammschnitt benötigen und weniger Dammrisse erleiden. Eine bemerkenswerte Studie aus Nigeria mit 108 erstgebärenden Frauen, die ab der 34. Schwangerschaftswoche täglich 10 Minuten lang ihren Damm massierten, ergab signifikante Ergebnisse:
- Über die Hälfte der Massageteilnehmerinnen hatte überhaupt keine Dammverletzungen.
- Die Häufigkeit eines Dammschnitts war in der Massagegruppe mit 37,7 % wesentlich geringer als in der Kontrollgruppe (58,2 %).
- Obwohl die Häufigkeit von Dammrissen in beiden Gruppen ähnlich war, waren die Risse bei den Frauen, die keine Dammmassagen durchführten, massiver.
Diese Ergebnisse unterstreichen die Wirksamkeit der Dammmassage als präventive Maßnahme. Durch das gezielte Dehnen des Gewebes zwischen Vagina und Anus wird es flexibler und widerstandsfähiger für die Belastung der Geburt. Dies erhöht die Elastizität des Damms und regt die Durchblutung in diesem Bereich an, was den Muskeln und dem Gewebe hilft, besser auf den Kopf des Babys während der Geburt zu reagieren. Zudem lernen Sie durch die Massage, diesen Körperteil bewusster wahrzunehmen und gezielt zu entspannen – ein unschätzbarer Vorteil während der Wehen.
Was ist eine Dammmassage und was solltest du darüber wissen?
Die Dammmassage ist eine Technik, bei der das Gewebe und die Muskeln des Damms manuell gedehnt und massiert werden, um ihre Dehnbarkeit zu erhöhen und sie auf die Geburt vorzubereiten. Es gibt keinen festen Zeitpunkt, wann Sie genau beginnen sollten, doch die allgemeine Empfehlung liegt bei der 34. Schwangerschaftswoche. Bei vorzeitigen Wehen sollte bis zur 36. SSW gewartet und Rücksprache mit Arzt oder Hebamme gehalten werden.
Was du für die Dammmassage benötigst:
- Massageöl: Besorgen Sie sich ein spezielles Dammöl oder ein neutrales, pflanzliches Öl. Mandelöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Jojobaöl oder Weizenkeimöl eignen sich hervorragend. Achten Sie auf hohe Qualität, gynäkologische Testung und das Fehlen von Parfüm. Auch Muskatellersalbei-Öl wird aufgrund seiner desinfizierenden und krampflösenden Wirkung oft empfohlen. Ihre Hebamme kann Ihnen eventuell auch eine eigene Ölmischung empfehlen.
- Zeit: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um wirklich entspannt zu sein. Die Dammmassage sollte eine angenehme und beruhigende Erfahrung sein. Vermeiden Sie Stress, um den Bereich sanft dehnen zu können. Denken Sie daran: Sie arbeiten hier mit sensiblem Muskelgewebe.
- Saubere Hände: Waschen Sie Ihre Hände gründlich, bevor Sie das Öl auftragen. Es ist wichtig, jedes Infektionsrisiko zu vermeiden. Kürzen Sie gegebenenfalls Ihre Fingernägel.
Dammmassage: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die Dammmassage ist einfach durchzuführen, erfordert jedoch Geduld und Achtsamkeit. Hier ist eine detaillierte Anleitung:
- Vorbereitung: Suchen Sie sich einen ruhigen, friedlichen Ort, an dem Sie ungestört sind. Ein warmes Bad oder eine Dusche vorab kann helfen, die Muskulatur zu lockern und Sie zu entspannen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Hände sauber sind und Ihr Öl bereitsteht.
- Position finden: Finden Sie eine bequeme Position. Sie können zum Beispiel einen Fuß auf den Rand der Badewanne stellen, in die Hocke gehen, sich mit leicht gespreizten Beinen auf die Toilette setzen, ein kleines gefaltetes Handtuch unter Ihr Gesäß legen, um das Becken nach vorne zu kippen, oder sich auf dem Rücken auf das Bett legen und die Beine anziehen. Zu Beginn kann ein Spiegel hilfreich sein, um die Region besser zu sehen.
- Öl auftragen: Geben Sie etwas Massageöl auf Ihre Daumen und Zeigefinger und verreiben Sie es, um es anzuwärmen. Verteilen Sie es dann auf dem Damm und an den inneren Schamlippen.
- Massage beginnen: Führen Sie Ihren Daumen (oder später zwei oder drei Finger, je nachdem, was sich angenehmer anfühlt) etwa 3 cm tief in Ihre Vagina ein. Mit dem Daumen massieren Sie von innen am Damm und den Schamlippen entlang und drücken vorsichtig das Gewebe in U-Form Richtung After und seitlich herunter. Stellen Sie sich vor, wie der Kopf des Kindes bei der Geburt von innen dagegen drückt. Mit dem Zeigefinger können Sie von außen in kleinen kreisenden Bewegungen den Damm massieren.
- Dehnung: Dehnen Sie mit einem oder mehreren Fingern etwa 2 bis 5 Minuten lang die Scheidenöffnung. Sie werden wahrscheinlich einen leichten bis starken Druck oder ein Brennen spüren. Dieses Gefühl ist ähnlich dem Dehnungsgefühl, das Sie empfinden, wenn der Kopf des Babys bei der Geburt sichtbar wird. Wenn Sie Narbengewebe von früheren Geburten haben, massieren Sie auch dieses, um es weicher zu machen.
- Dauer und Häufigkeit: Führen Sie diese Bewegungen für 5 bis 10 Minuten aus. Wiederholen Sie die Massage so oft Sie möchten – am besten täglich für optimale Ergebnisse.
- Abschluss: Falls nach der Massage noch Öl im Dammbereich verbleibt, können Sie dieses mit einem sauberen Tuch vorsichtig aufnehmen. Ihr Gewebe hat so viel Öl aufgenommen, wie es benötigt, um geschmeidig und elastisch zu bleiben.
Mit der Zeit werden Sie sich an das Gefühl gewöhnen und es leichter finden, sich zu entspannen und die Dehnung zuzulassen. Das ist ein wichtiger Schritt, um sich auf das Gefühl während der Geburt einzustellen.

Dammmassage: Tipps und Tricks für die Anwendung
- Nach dem Bad/der Dusche: Beginnen Sie die Massage nach einem warmen Bad oder einer warmen Dusche. Das Gewebe ist dann bereits entspannt und Sie fühlen sich möglicherweise auch ruhiger. Ein Beutel schwarzer Tee, vier Minuten in Wasser gezogen und dann leicht ausgedrückt fünf Minuten gegen den Damm gedrückt, kann ebenfalls die Durchblutung fördern und die Haut unempfindlicher gegen Schmerz machen.
- Bequeme Position: Nehmen Sie sich Zeit, die für Sie bequemste Position zu finden. Das ist entscheidend für Ihre Entspannung.
- Partner einbeziehen: Wenn Ihr Bauch größer wird, könnte es schwieriger sein, die Massage alleine durchzuführen. Viele Paare empfinden es als intimen und verbindenden Moment, wenn der Partner die Dammmassage übernimmt. Sprechen Sie offen darüber, was sich für Sie beide gut anfühlt.
- Zur Routine machen: Machen Sie die Massage ab der 34. Woche zur täglichen Routine. Schon ein paar Minuten täglich können einen großen Unterschied machen. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers und setzen Sie sich nicht unter Druck, wenn Sie die empfohlene Zeitspanne einmal unter- oder überschreiten.
Wann solltest du keine Dammmassage machen?
Unter bestimmten Bedingungen wird von einer Dammmassage dringend abgeraten. Bitte vermeiden Sie sie, wenn Sie unter folgenden Beschwerden leiden:
- Eine Pilzinfektion
- Genitalherpes
- Vaginale Entzündungen
- Krampfadern im Intimbereich
- Schmerzen während der Massage (nicht zu verwechseln mit dem Dehnungsgefühl)
Sprechen Sie immer mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt, bevor Sie während der Schwangerschaft mit der Dammmassage beginnen, insbesondere wenn Sie unsicher sind oder Vorerkrankungen haben.
Dammriss vs. Dammschnitt: Ein Vergleich
Um die Bedeutung der Dammmassage besser zu verstehen, ist es hilfreich, die beiden häufigsten Geburtsverletzungen am Damm genauer zu betrachten:
| Merkmal | Dammriss | Dammschnitt (Episiotomie) |
|---|---|---|
| Definition | Unkontrollierte natürliche Gewebeverletzung durch Dehnung | Kontrollierter, medizinisch gezielter Einschnitt in das Dammgewebe |
| Ursache | Überdehnung des Gewebes durch den Babykopf während des Austritts | Medizinische Indikation (z.B. fetaler Distress, drohender schwerer Dammriss, Zangen-/Saugglockengeburt) |
| Häufigkeit | Sehr häufig, oft geringen Grades; präventiv durch Massage beeinflussbar | Wird zunehmend seltener durchgeführt; meist nur bei zwingender Notwendigkeit |
| Heilung | Meist schnell und unkompliziert, da natürliche Risslinien oft günstiger verlaufen | Kann länger dauern, höheres Infektionsrisiko, manchmal schmerzhafter |
| Wirkung Dammmassage | Kann das Risiko von Rissen reduzieren und die Schwere mindern | Kann die Notwendigkeit eines Dammschnitts verringern |
Die Vorteile der Dammmassage auf einen Blick
Obwohl die Dammmassage vielleicht nicht zu den aufregendsten Aspekten der Geburtsvorbereitung zählt, ist sie eine bewährte Methode, um diesen wichtigen Körperbereich optimal vorzubereiten. Die Vorteile sind nicht zu unterschätzen:
- Die Elastizität des Damms nimmt mit regelmäßiger Massage zu.
- Sie regt die Durchblutung in diesem Bereich an, was den Muskeln und dem Gewebe hilft, besser auf den Kopf des Babys während der Geburt zu reagieren.
- Sie werden sich dieses Körperteils bewusster und können ihn besser bewusst entspannen. Dies kann Ihnen während der Geburt helfen, besser mit dem Dehnungsgefühl umzugehen.
- Die Wahrscheinlichkeit, einen Dammschnitt zu benötigen oder einen schweren Riss zu erleben, sinkt nachweislich.
- Die Erholung nach der Geburt ist einfacher und Sie fühlen sich schneller wieder normal, da das Gewebe weniger traumatisiert ist.
Alternativen zur Dammmassage
Sollten Sie keine Lust auf die Dammmassage haben oder sie aus medizinischen Gründen nicht durchführen können, gibt es alternative Methoden, die die Vorbereitung des Dammes unterstützen können. Eine beliebte Option ist das Heublumen-Dampfbad. Dabei sitzen Sie über einem Topf mit heißem Wasser und Heublumen, deren Dämpfe das Gewebe des Dammes erwärmen und entspannen. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt, bevor Sie es ausprobieren, um sicherzustellen, dass es für Sie geeignet ist.
Häufig gestellte Fragen zur Dammmassage
Ab wann sollte ich mit der Dammmassage beginnen?
Die meisten Hebammen und Ärzte empfehlen, ab der 34. Schwangerschaftswoche mit der Dammmassage zu beginnen. Bei vorzeitigen Wehen sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme halten und eventuell bis zur 36. SSW warten.
Wie oft sollte ich die Dammmassage durchführen?
Für optimale Ergebnisse wird empfohlen, die Dammmassage einmal täglich durchzuführen. Schon 5 bis 10 Minuten reichen aus, um eine Wirkung zu erzielen.
Welches Öl eignet sich für die Dammmassage?
Verwenden Sie ein hochwertiges, neutrales Pflanzenöl wie Mandelöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Jojobaöl oder Weizenkeimöl. Es gibt auch spezielle Dammöle auf dem Markt. Wichtig ist, dass das Öl frei von Parfüm und für den Intimbereich geeignet ist. Ein einfaches Gleitgel kann ebenfalls verwendet werden.
Tut die Dammmassage weh?
Die Dammmassage sollte nicht schmerzhaft sein, aber Sie werden wahrscheinlich einen leichten bis starken Druck oder ein Brennen spüren, insbesondere beim Dehnen des Gewebes. Dieses Gefühl ist normal und simuliert die Dehnung, die Sie während der Geburt erleben werden. Sollten Sie jedoch starke Schmerzen oder Blutungen verspüren, brechen Sie die Massage sofort ab und kontaktieren Sie Ihren Arzt.
Kann die Dammmassage alle Geburtsverletzungen verhindern?
Obwohl die Dammmassage das Risiko von Dammrissen und Dammschnitten deutlich senken kann, gibt es keine hundertprozentige Garantie, dass während der Entbindung keine Verletzungen passieren. Sie ist jedoch eine wertvolle Ergänzung zur Geburtsvorbereitung und kann die Heilung nach der Geburt erleichtern.
Kann mein Partner bei der Dammmassage helfen?
Ja, absolut! Viele Frauen empfinden es als Erleichterung, wenn der Partner die Massage übernimmt, besonders wenn der Babybauch größer wird. Es kann auch eine schöne Möglichkeit sein, den Partner aktiv in die Geburtsvorbereitung einzubeziehen und die Verbundenheit zu stärken. Wichtig ist, dass sich beide dabei wohlfühlen.
Fazit: Dammmassage – ein wertvoller Schritt zur entspannten Geburt
Die Dammmassage gehört vielleicht nicht zu den aufregendsten Aspekten der Geburtsvorbereitung, doch ihre positiven Effekte sind unbestreitbar. Sie ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um Ihren Körper optimal auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Durch die regelmäßige Massage erhöhen Sie die Elastizität und Dehnbarkeit Ihres Dammgewebes, fördern die Durchblutung und lernen, diesen wichtigen Bereich bewusst zu entspannen. Dies kann das Risiko von Dammrissen und Dammschnitten erheblich reduzieren und zu einer schnelleren und angenehmeren Erholung nach der Geburt beitragen.
Betrachten Sie die Dammmassage als einen integralen Bestandteil Ihrer Geburtsvorbereitungsroutine – genau wie Atemübungen oder Entspannungseinheiten. Sprechen Sie bei Fragen oder Unsicherheiten stets mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt. Investieren Sie diese wenigen Minuten täglich in Ihr Wohlbefinden und in eine möglichst sanfte Geburtserfahrung. Ihr Körper und Ihr Baby werden es Ihnen danken!
Wenn du andere Artikel ähnlich wie Dammmassage: Sanfte Vorbereitung zur Geburt kennenlernen möchtest, kannst du die Kategorie Wellness besuchen.
