Welche Alternativen gibt es zum Peeling?

Sanfte Hauterneuerung: Peeling-Alternativen entdecken

05/06/2022

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Der Wunsch nach frischer, glatter und jugendlich aussehender Haut ist universell. Doch die tägliche Belastung durch Umwelteinflüsse, Stress und natürliche Alterungsprozesse hinterlässt Spuren. Peelings sind eine beliebte Methode, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und der Haut zu neuem Glanz zu verhelfen. Doch nicht jedes Peeling ist gleich, und gerade in Zeiten zunehmenden Umweltbewusstseins rücken sanfte und nachhaltige Alternativen immer stärker in den Fokus. Dieser Artikel beleuchtet die Welt der Peelings, stellt Ihnen die Vorteile des Enzympeelings vor und zeigt auf, warum der Verzicht auf Mikroplastik nicht nur Ihrer Haut, sondern auch unserem Planeten zugutekommt.

Welche Alternativen gibt es zum Peeling?
Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Peeling und wie funktioniert es?

Ein Peeling ist eine kosmetische Behandlung, die darauf abzielt, die oberste Schicht der Haut, die sogenannte Hornschicht, von abgestorbenen Hautzellen, Talg und Unreinheiten zu befreien. Das Prinzip dahinter ist einfach: Durch das Abtragen der alten Hautschicht wird die Zellerneuerung angeregt, wodurch eine frische, glattere und strahlendere Haut zum Vorschein kommt. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen:

  • Mechanischen Peelings: Diese enthalten feine Schleifpartikel (z.B. Salzkristalle, Zuckerkristalle, gemahlene Kerne, aber auch Mikroplastik), die durch Reibung die Hautschüppchen abtragen.
  • Chemischen Peelings: Hierbei kommen Säuren (z.B. Fruchtsäure, Salicylsäure) zum Einsatz, die die Zellverbindungen lösen und so die Ablösung der abgestorbenen Zellen ermöglichen.
  • Enzympeelings: Eine biologische Variante, die auf pflanzlichen Enzymen basiert, um die Proteinverbindungen der Hautschüppchen sanft zu lösen.

Während kosmetische Peelings für die Heimanwendung gedacht sind, bieten Fachärzte und Kosmetikerinnen auch intensivere medizinische Peelings an.

Enzympeelings: Die sanfte Revolution für Ihre Haut

Ein Enzympeeling ist eine wahre Beauty-Wunderwaffe, die besonders für empfindliche, trockene und zu Unreinheiten neigende Haut geeignet ist. Es ist eine biologische und sanfte Peelingform, die ganz ohne mechanische Reibung oder aggressive Säuren auskommt. Stattdessen nutzt sie die Kraft der Natur, um Ihre Haut zum Strahlen zu bringen.

Definition und Wirkweise

Im Gegensatz zu mechanischen Peelings, die durch Rubbeln wirken, oder chemischen Peelings, die mit Säure arbeiten, wirken Enzympeelings auf enzymatischer Basis. Das bedeutet, dass enzymhaltige Pflanzensäfte die Arbeit übernehmen. Die meist aus Früchten gewonnenen Enzyme, wie Bromelain (aus Ananas) und Papain (aus Papaya), spalten die Proteine, die die abgestorbenen Hautzellen in der Hornschicht zusammenhalten. Dadurch werden diese Zellen gelockert und können nach der Einwirkzeit einfach abgewaschen werden, ganz ohne Reibung oder Brennen auf der Haut. Dies macht sie zu einer hervorragenden Alternative für Menschen, die herkömmliche Peelings als zu aggressiv empfinden.

Welche Alternativen gibt es zum Peeling?
Es gibt Alternativen: Gesichts- und Körperpeeling ohne Mikroplastik und anderen Kunststoffe. Dabei werden Kunststoffe durch natürliche und biologisch abbaubare Substanzen wie Zucker, Salze oder auch geriebene Walnussschalen oder zermahlene Traubenkerne ersetzt.

Vorteile für verschiedene Hauttypen

Von den positiven Effekten eines Enzympeelings profitieren nahezu alle Hauttypen. Insbesondere:

  • Empfindliche Haut: Da keine mechanische Reibung oder aggressive Säuren verwendet werden, ist die Irritationsgefahr minimal.
  • Trockene Haut: Die Haut wird nicht zusätzlich beansprucht, sondern kann durch die porentiefe Reinigung Feuchtigkeit und Nährstoffe besser aufnehmen.
  • Zu Hautunreinheiten neigende Haut: Abgestorbene Hautzellen und überschüssiger Talg, die Poren verstopfen und Unreinheiten verursachen können, werden effektiv gelöst. Eine mögliche Streuinfektion, wie sie bei mechanischen Peelings auftreten kann, entfällt.

Die Haut wird nicht nur porentief gereinigt, sondern auch ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Trockene Hautpartien verschwinden, und die darunter liegende Haut kann wieder unbeschwert mit Nährstoffen versorgt werden. Bei regelmäßiger Anwendung kann sogar die hauteigene Kollagenproduktion angeregt werden, was zur Minimierung kleiner Falten und Hautverfärbungen beiträgt. Auch Pickel und Mitesser werden direkt vorgebeugt.

Anwendung und Häufigkeit

Die Anwendung eines Enzympeelings zu Hause ist denkbar einfach und sollte fester Bestandteil Ihrer Pflegeroutine werden:

  1. Vorbereitung: Reinigen Sie Ihr Gesicht vorab gründlich. Ein Peeling ist nicht zum Entfernen von Make-up gedacht.
  2. Anfeuchten: Feuchten Sie Ihre Haut leicht an.
  3. Auftragen: Tragen Sie das Enzympeeling mit sanften, kreisenden Bewegungen auf Ihr Gesicht auf. Vergessen Sie dabei nicht den Hals und das Dekolleté.
  4. Wärme nutzen: Wärme kann den Peeling-Effekt steigern. Gönnen Sie sich das Peeling während eines warmen Bades oder legen Sie feuchtwarme Tücher auf Ihr Gesicht.
  5. Einwirken lassen: Lassen Sie das Peeling für etwa zwei Minuten einwirken.
  6. Abspülen: Spülen Sie es anschließend gründlich mit lauwarmem Wasser ab.

Im Gegensatz zu chemischen Peelings, die bei zu häufiger Anwendung Hautirritationen hervorrufen können, sind Enzympeelings deutlich schonender. Eine mehrmalige Anwendung pro Monat ist problemlos möglich, da sie nur auf der Hautoberfläche wirken. Für normale Haut reicht eine Anwendung einmal pro Woche aus. Neigt Ihre Haut zu Unreinheiten und ist eher fettig, kann eine Anwendung zweimal pro Woche sinnvoll sein.

Vorteile eines Enzympeelings auf einen Blick:

  • Verfeinert das Hautbild sichtbar.
  • Reinigt die Haut sanft und gründlich, ohne Zusatz von Säure.
  • Verursacht in der Regel kein Brennen oder Rötungen auf der Haut.
  • Eignet sich hervorragend für jeden Hauttypen, von empfindlicher bis trockener Haut.
  • Schenkt der Haut nach der Anwendung einen schönen, natürlichen Glow.
  • Bei mehrmaliger Anwendung können Hautverfärbungen und kleine Falten minimiert werden.

Die dunkle Seite mancher Peelings: Mikroplastik

Während wir uns um die Pflege unserer Haut kümmern, ist es ebenso wichtig, die Auswirkungen unserer Produkte auf die Umwelt zu bedenken. Ein großes Problem in vielen herkömmlichen Kosmetikprodukten, insbesondere in Peelings, ist das Vorhandensein von Mikroplastik.

Was ist Mikroplastik?

Mikroplastik sind Plastikteilchen, die kleiner als 5 Millimeter sind. Man unterscheidet zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik:

  • Sekundäres Mikroplastik entsteht durch den Zerfall größerer Plastikteile in der Umwelt, z.B. durch achtlos weggeworfenen Plastikmüll oder durch Abrieb von Autoreifen.
  • Primäres Mikroplastik sind Partikel, die bewusst in der Produktion eingesetzt werden. Genau diese Partikel finden sich in vielen Kosmetikprodukten wie Peelings, Duschgels, Shampoos und Zahnpasta. Obwohl einige Hersteller sich verpflichtet haben, Mikroplastik aus Zahnpasta zu entfernen, sind sie in anderen Pflegeprodukten immer noch weit verbreitet.

Warum wird Mikroplastik in Pflegeprodukten eingesetzt?

Mikrokunststoffe dienen in Kosmetikprodukten verschiedenen Zwecken. Bei Peelings werden sie als Granulat eingesetzt, um die Haut zu glätten, indem sie mechanisch Teile der Hautschicht abtragen. Sie können aber auch als Bindemittel, Füllmittel oder Filmbildner fungieren.

Was ist ein kosmetisches Peeling?
Bei kosmetischen Peelings handelt es sich um mechanische Verfahren: Die Produkte beinhalten feine Schleifkörper, mit denen Sie Gesicht und Körper sanft von überschüssigen Hautschuppen befreien. Auch gering konzentrierte Fruchtsäurepeelings sowie Enzympeelings sind für die Selbstbehandlung zugelassen.

Das Umweltproblem

Das größte Problem ist, dass diese winzigen Kunststoffpartikel, die wir uns täglich auf die Haut schmieren, ins Abwasser gelangen. Moderne Kläranlagen sind oft nicht in der Lage, Mikroplastik vollständig herauszufiltern. Somit gelangt das Plastik über Flüsse in Seen und schließlich in die Ozeane. Es gibt kaum einen Ort auf diesem Globus, an dem Mikroplastik im Wasser nicht nachgewiesen werden kann, selbst in den Eisschichten der Antarktis wurden bereits hohe Konzentrationen gemessen.

Das Plastik zieht Schadstoffe wie ein Magnet an und reichert diese an. Schließlich gelangt es über das Plankton und die Fische in den Nahrungskreislauf. Mikroplastik wurde bereits in Muscheln, Fischen, aber auch in Milch und Honig nachgewiesen. Da natürliche Enzyme diese Kunststoffe nicht abbauen können, verbleiben sie über sehr lange Zeiträume in der Umwelt und stellen eine ernsthafte Bedrohung für Ökosysteme und möglicherweise auch für die menschliche Gesundheit dar.

Wie kann ich erkennen, ob mein Peeling Mikroplastik enthält?

Leider gibt es bisher keine klare Kennzeichnung auf den Produktverpackungen, die auf Mikroplastik hinweist. Um herauszufinden, ob ein Produkt Mikroplastik enthält, sind oft Chemiekenntnisse erforderlich, da die einzelnen Kunststoffe in der Liste der Inhaltsstoffe aufgeführt sein müssen. Achten Sie auf folgende Begriffe in der INCI-Liste (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients):

  • PE – Polyethylen
  • PP – Polypropylen
  • PET – Polyethylenterephthalat
  • Nylon-12
  • Nylon-6
  • PUR – Polyurethan
  • EVA – Ethylen-Vinylacetat-Copolymere
  • AC – Acrylates Copolymer
  • ACS – Acrylates Crosspolymer
  • P-7 – Polyquaternium-7

Nachhaltige Alternativen: Peelings ohne Mikroplastik

Die gute Nachricht ist: Es gibt zahlreiche effektive und umweltfreundliche Alternativen zu Peelings mit Mikroplastik. Gerade Naturkosmetikhersteller setzen auf biologisch abbaubare Substanzen, die die Haut sanft und effektiv peelen, ohne die Umwelt zu belasten. Diese Peelingkörper stammen oft aus der Natur.

Was ist ein Peeling und Wie funktioniert es?
Das Peeling ist auf enzymatischer Basis. Das bedeutet, dass eure Haut mit enzymhaltigen Pflanzensäften zu einem strahlenden Teint verholfen wird – und das ohne großes Rubbeln durch Schleifpartikel und ohne ein Brennen auf der Haut. Die Enzyme stammen meist aus Früchten.

Natürliche Peelingkörper

Statt Kunststoffen kommen in mikroplastikfreien Peelings pflanzliche oder mineralische Stoffe zum Einsatz. Dazu gehören:

  • Pflanzliche Stoffe: Gemahlene Nuss- oder Kokosschalen, Obstkerne (z.B. Aprikosenkerne, Traubenkerne, Mandelschalen), Jojobaperlen (aus Jojobawachs).
  • Mineralische Stoffe: Zucker- oder Salzkristalle, Tonerde, Kreide, Kalk oder Kieselsäure.

Beispiele für Gesichts-Peelings ohne Mikroplastik

Viele Marken bieten bereits hervorragende Produkte an, die auf Mikroplastik verzichten:

ProduktnamePeelingkörperBesondere Merkmale
Greendoor Frucht-EnzympeelingMikro-ZuckerkristalleMit brasilianischem BIO Babassuöl und Grapefruitkernextrakt, vegan, ohne Parabene, Tenside, PEG's, Duftstoffe, Farbstoffe, Mineralöl, Palmöl.
Arganöl Zauber GesichtspeelingMikrofeine gemahlene ArgannüsseFrei von Mineralölen, Parfum, Silikonen, Farbstoffen oder sonstigen unnötigen chemischen Zusätzen.
Lavera Klärendes PeelingJojoba- und Kieselsäure-PeelingkörperMit wässrig-alkoholischem Hamamelisauszug, pflanzlichem Glycerin, Reisextrakt, Ginkgoextrakt, Weidenrindenextrakt.
Martina Gebhardt: Peeling Soft Face & DécolletéJojobaperlenÖkotest Testsieger 06/2014 – Sehr Gut. Mit Olivenöl, Wildrosentinktur, Rosenhydrolat.
Melie Melie Naturkosmetik GesichtspeelingArgan- und MandelkerneMit Olivenöl, Arganöl, Aloe Vera Saft, Sheabutter, Mandelöl. Ohne Parabene, Erdöle, Silikone und Palm-Öle.

Beispiele für Körper-Peelings ohne Mikroplastik

Auch für den Körper gibt es zahlreiche umweltfreundliche Optionen:

ProduktnamePeelingkörperBesondere Merkmale
Weleda Birken-Dusch-PeelingNaturreine Wachsperlen (Carnauba- und Bienenwachs)Verwendet Zuckertenside zur Reinigung, mit Aprikosenkernöl. Zertifizierte Naturkosmetik.
Greendoor Sea Salt Scrub CocosFranzösisches MeersalzMit BIO Bourbonvanille Extrakt. Ohne Mikroplastik, Parabene, Tenside, PEG's, Mineralöle, Palmöl. Vegan. Auch in anderen Duftrichtungen erhältlich.
Michael Droste-Laux Naturkosmetik Basisches KörperpeelingTraubenkern- und WalnussschalenpulverLeicht basischer pH-Wert von 7,4. Mit Rügener Dreikronenkreide. Ohne chemische Farb- und Duftstoffe, Silikone, Erdölderivate.
Benecos Body Peeling Aprikose & HolunderGemahlene Aprikosenkerne und MandelschalenAngereichert mit Lindenblütenhydrolat und einem Biomix aus sieben wertvollen Bioextrakten. Vegan, BDIH zertifiziert.

DIY Enzympeeling-Maske: Natürliche Pflege für Zuhause

Sie möchten Ihre Hautpflege noch persönlicher und natürlicher gestalten? Ein Enzympeeling lässt sich auch ganz einfach zu Hause als Maske herstellen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, Ihrer Haut eine Extraportion Pflege zu gönnen und dabei die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe zu haben.

Zutaten (für 1–2 Anwendungen):

  • 1 Esslöffel Bio-Joghurt (Naturjoghurt, ohne Zusätze)
  • 1 Teelöffel Bio-Honig
  • Einen Spitzer frischen Zitronensaft (Vorsicht bei sehr empfindlicher Haut, ggf. weglassen oder stark verdünnen)

Zubereitung und Anwendung:

  1. Verrühren Sie den Joghurt mit dem Honig in einer kleinen Schale, bis eine homogene Masse entsteht.
  2. Fügen Sie dann einen kleinen Spritzer Zitronensaft hinzu und rühren Sie nochmals um.
  3. Tragen Sie die Maske auf Ihre frisch gereinigte, noch leicht feuchte Haut auf. Sparen Sie dabei die Augen- und Mundpartie aus.
  4. Lassen Sie die Maske für einige Minuten (ca. 5-10 Minuten) einwirken. Bei einem leichten Prickeln ist dies normal, sollte es brennen, sofort abwaschen.
  5. Waschen Sie die Maske anschließend mit lauwarmem Wasser gründlich ab.

Wirkung der einzelnen Komponenten:

  • Joghurt: Kühlt und beruhigt die Haut. Die enthaltene Milchsäure wirkt als sanftes Peeling und unterstützt gleichzeitig den natürlichen Schutzmantel der Haut.
  • Honig: Ein wahres Naturwunder! Dank seiner Enzyme und Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) hilft Honig, den Teint ebenmäßiger zu machen und wirkt zudem antibakteriell und entzündungshemmend.
  • Zitronensaft: Enthält Vitamin C und Fruchtsäuren, die für einen schönen, frischen Glow sorgen können. Bei unempfindlicher Haut kann er Pigmentflecken aufhellen. Bei sehr empfindlicher Haut sollte Zitronensaft jedoch nur sparsam oder gar nicht verwendet werden, da er reizend wirken kann.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich Enzympeelings täglich verwenden?
Nein, obwohl Enzympeelings sehr sanft sind, ist eine tägliche Anwendung nicht notwendig und könnte die Haut überpflegen. Für normale Haut ist einmal pro Woche ausreichend, bei fettiger oder unreiner Haut zweimal pro Woche.
Ist ein DIY-Peeling genauso effektiv wie ein gekauftes?
Für eine sanfte, regelmäßige Pflege zu Hause sind DIY-Peelings sehr effektiv und eine wunderbare natürliche Ergänzung. Gekaufte Produkte sind jedoch oft stärker konzentriert und können spezifischere Hautprobleme angehen. Es kommt auf Ihre individuellen Bedürfnisse an.
Für wen sind Enzympeelings besonders geeignet?
Enzympeelings sind ideal für alle Hauttypen, insbesondere aber für empfindliche, trockene und zu Hautunreinheiten neigende Haut. Sie bieten eine schonende Alternative zu mechanischen oder chemischen Peelings, die diese Hauttypen reizen könnten.
Wie oft sollte ich ein mikroplastikfreies Peeling verwenden?
Die Häufigkeit hängt von der Art des Peelingkörpers und Ihrem Hauttyp ab. Mechanische Peelings mit natürlichen Partikeln (z.B. Zucker, Salz, Nussschalen) sollten in der Regel 1-2 Mal pro Woche angewendet werden, um die Haut nicht zu überfordern. Enzympeelings können je nach Hauttyp auch öfter verwendet werden, wie bereits beschrieben.
Sind alle natürlichen Peeling-Inhaltsstoffe sicher für meine Haut?
Die meisten natürlichen Inhaltsstoffe sind sehr gut verträglich. Dennoch kann es, wie bei jedem Produkt, zu individuellen Unverträglichkeiten kommen. Es ist immer ratsam, ein neues Produkt oder eine neue DIY-Mischung zunächst an einer kleinen, unauffälligen Stelle (z.B. hinter dem Ohr oder in der Armbeuge) zu testen, bevor Sie es großflächig anwenden.

Fazit

Die Pflege unserer Haut ist ein wichtiger Bestandteil unseres Wohlbefindens. Doch dabei sollten wir auch die Auswirkungen unserer Entscheidungen auf die Umwelt nicht außer Acht lassen. Enzympeelings bieten eine hervorragende natürliche und sanfte Alternative zu herkömmlichen Peelings, besonders für empfindliche Haut. Sie reinigen tiefenwirksam, fördern die Zellerneuerung und sorgen für einen strahlenden Teint, ohne die Haut zu reizen. Gleichzeitig ist es entscheidend, sich von Produkten fernzuhalten, die Mikroplastik enthalten.

Als Verbraucher haben wir die Macht, durch bewusste Kaufentscheidungen einen positiven Beitrag zu leisten. Indem wir auf Peelings ohne Mikroplastik setzen, schützen wir nicht nur unsere Hautgesundheit, sondern auch die empfindlichen Ökosysteme unserer Erde. Die Vielfalt an natürlichen und biologisch abbaubaren Alternativen ist groß und wächst stetig. Ob Sie sich für ein fertiges Naturkosmetikprodukt entscheiden oder Ihre eigene DIY-Enzympeeling-Maske kreieren – Sie können sicher sein, dass Sie Ihrer Haut und der Umwelt etwas Gutes tun. Die Zukunft der Hautpflege ist sanft, effektiv und nachhaltig.

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