11/04/2026
In unserer schnelllebigen Welt, in der unsere Haare ständig äußeren Einflüssen wie Umweltverschmutzung, Hitze-Styling und chemischen Behandlungen ausgesetzt sind, ist eine intensive Pflege unerlässlich. Während Conditioner und Spülungen eine erste Schutzschicht bieten, benötigen unsere Haare, insbesondere längere oder strapazierte Mähnen, eine tiefgreifendere Behandlung, um ihre natürliche Schönheit und Vitalität zu bewahren. Hier kommen Haarmasken ins Spiel – wahre Wundermittel, die Nährstoffe tief in die Haarstruktur einschleusen und für spürbare Geschmeidigkeit und Glanz sorgen. Doch statt auf teure Produkte aus dem Drogeriemarkt zu setzen, die oft mit unerwünschten Zusatzstoffen beladen sind, zeigen wir dir, wie einfach und effektiv es ist, deine eigene Haarmaske zu Hause herzustellen. Tauche ein in die Welt der natürlichen Haarpflege und entdecke, wie du mit wenigen, hochwertigen Zutaten deine Traumhaare verwirklichen kannst!
- Was ist eine Haarmaske überhaupt?
- Warum solltest du deine Haarkur selber machen?
- Haarkur oder Haarmaske – Wo liegt der Unterschied?
- Wer sollte eine Haarkur nutzen?
- Haarmasken selber machen – Drei beliebte Rezeptideen
- Wie wird eine Haarkur richtig angewendet?
- Wie oft sollte eine Haarkur angewendet werden?
- Haarkur Rezepte für spezifische Haarprobleme
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu selbstgemachten Haarmasken
Was ist eine Haarmaske überhaupt?
Eine Haarmaske, oft auch als Haarkur bezeichnet, ist eine konzentrierte Pflegebehandlung, die darauf abzielt, das Haar intensiver zu nähren und zu reparieren als eine gewöhnliche Spülung. Der Mechanismus ist faszinierend: Die Wirkstoffe in der Maske sind so konzipiert, dass sie die äußere Schuppenschicht des Haares leicht anheben oder „aufrauen“, wodurch die pflegenden Inhaltsstoffe tiefer in den Haarschaft eindringen können. Beim Ausspülen der Maske schließt sich diese Schuppenschicht wieder, was zu einer glatten, versiegelten Oberfläche führt. Das Ergebnis ist ein spürbar weicheres, glänzenderes und widerstandsfähigeres Haar.

Es ist jedoch wichtig, einen weitverbreiteten Mythos zu entkräften: Eine Haarmaske kann bereits kaputtes Haar nicht „reparieren“ im Sinne einer Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands. Vielmehr stärkt sie das Haar, macht es widerstandsfähiger gegen zukünftige Schäden, verbessert seine Elastizität und verleiht ihm ein gesünderes Aussehen. Die Maske füllt quasi die Lücken in der Haarstruktur auf und glättet die Oberfläche, wodurch das Haar weniger anfällig für Bruch und Spliss wird und einen schönen Glanz erhält.
Warum solltest du deine Haarkur selber machen?
Unsere Haare sind täglich einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt: Wind und Wetter, Reibung, Hitze durch Föhnen und Glätten sowie chemische Behandlungen setzen unserer Mähne gehörig zu. Um deine Haarpracht langfristig zu schützen und zu pflegen, ist die regelmäßige Anwendung einer Haarkur unerlässlich. Doch warum lohnt es sich, die Haarpflege selbst in die Hand zu nehmen, anstatt zu fertigen Produkten zu greifen? Die Vorteile liegen auf der Hand:
Intensive Pflege, die wirklich wirkt
Viele fragen sich, warum eine selbstgemachte Haarkur notwendig ist, wenn doch fast täglich eine Haarspülung verwendet wird. Haarspülungen sind für die tägliche Anwendung konzipiert; sie sind das „i-Tüpfelchen“ nach dem Shampoo und verleihen den Haaren den letzten Schliff und leichte Kämmbarkeit. Allerdings verweilen DIY-Spülungen nur kurze Zeit auf dem Haar, bevor sie wieder ausgespült werden. Für eine wirklich intensive, tiefenwirksame und feuchtigkeitsspendende Pflege ist eine selbstgemachte Kur die beste Wahl. Sie kann länger einwirken und ihre Wirkstoffe voll entfalten.
Frei von Silikonen, Parabenen und Co.
Herkömmliche Haarkuren sind leider oft anfällig für die sogenannte „Silikonkrankheit“. Das bedeutet, sie enthalten chemische Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene, PEGs oder synthetische Duftstoffe, die zwar kurzfristig für Glanz sorgen, das Haar aber langfristig belasten oder sogar reizen können. Silikone legen sich wie ein Film um das Haar, der es zwar glatt erscheinen lässt, aber gleichzeitig verhindert, dass wirklich pflegende Inhaltsstoffe eindringen. Die einfachste und sicherste Lösung, um solchen schädlichen Stoffen zu entgehen, ist, deine Haarkur einfach selber zu machen. Du weißt genau, was drin ist!
Deine Haarkur, deine Wahl: Individuelle Anpassung
Ein weiterer entscheidender Vorteil des Selbermachens ist die Möglichkeit, die Inhaltsstoffe präzise an deinen individuellen Haartyp und deine spezifischen Bedürfnisse anzupassen. Da Haare von Person zu Person so unterschiedlich sind – ob kraus, glatt, fein, dick, gefärbt oder naturbelassen – macht es Sinn, die Pflege darauf abzustimmen. Krauses oder leicht lockiges Haar benötigt beispielsweise eine andere Pflege als glattes Haar, während gefärbtes Haar meist deutlich mehr Feuchtigkeit und Schutz braucht als unbehandeltes Haar. Mit selbstgemachten Masken kannst du gezielt auf diese Anforderungen eingehen.
Haarkur oder Haarmaske – Wo liegt der Unterschied?
Die Begriffe „Haarkur“ und „Haarmaske“ werden im Alltag oft synonym verwendet, und in der Tat erfüllen beide denselben Zweck: Sie pflegen das Haar intensiv, insbesondere die Längen und Spitzen. Auch lassen sich beide Produkte hervorragend selbst herstellen und werden nach dem Auftragen leicht einmassiert.
Ein kleiner, feiner Unterschied besteht jedoch oft in der Konsistenz und den verwendeten Zutaten:
| Merkmal | Haarmaske (typisch) | Haarkur (typisch) |
|---|---|---|
| Konsistenz | Oft cremiger, geschmeidiger | Kann fester sein, je nach Zutaten |
| Öl-Anteil | Meist höherer Öl-Anteil | Kann variieren, oft auch mit „festeren“ Zutaten |
| Anwendung/Auswaschen | Leichter aufzutragen und auszuwaschen | Kann aufgrund festerer Bestandteile aufwendiger sein |
| Typische Zutaten | Viel Öl (Kokosöl, Olivenöl), Honig | Öle, Joghurt, Ei, Banane, Avocado |
| Fokus | Tiefenpflege, Glanz, Geschmeidigkeit | Stärkung, Reparatur, Feuchtigkeit |
Unabhängig von der Bezeichnung dringen die Inhaltsstoffe beider Produkte tief in das Haar ein, während eine Spülung oder ein Conditioner primär die Haaroberfläche pflegt und glättet. Der größte Vorteil selbstgemachter Produkte ist die Freiheit von bedenklichen chemischen Zusätzen wie Silikonen oder Parabenen, die in vielen professionellen Haarkuren gefunden werden.
Wer sollte eine Haarkur nutzen?
Grundsätzlich profitiert jeder Haartyp von einer gelegentlichen Intensivpflege. Je länger die Haare sind, desto länger waren sie äußeren Einflüssen ausgesetzt und desto mehr Pflege benötigen sie. Eine Haarkur ist daher besonders empfehlenswert bei typischen Haarproblemen wie:
- Spliss und Haarbruch: Wenn die Spitzen gespalten sind oder das Haar leicht bricht.
- Trockenes und sprödes Haar: Wenn das Haar glanzlos, strohig oder schwer zu bändigen ist.
- Gefärbtes oder chemisch behandeltes Haar: Diese Haare sind oft besonders strapaziert und benötigen intensive Feuchtigkeit und Schutz, um die Farbe zu bewahren.
- Haare, die häufig Hitze-Styling (Föhnen, Glätten) ausgesetzt sind: Hitze entzieht dem Haar Feuchtigkeit und macht es anfällig für Schäden.
Dies betrifft sowohl Frauen als auch Männer mit längeren Haaren. Aber auch bei kurzen Haaren ist eine Kur sinnvoll, da auch sie durch Wettereinflüsse und Heizungsluft strapaziert werden können. Es ist immer empfehlenswert, langes Haar nicht trocken zu rubbeln und auf intensives Föhnen zu verzichten, um die Belastung zu minimieren.
Haarmasken selber machen – Drei beliebte Rezeptideen
Wir können es dir versprechen: Das Selbermachen einer Haarkur lohnt sich! Du wirst nicht nur eine Menge Spaß bei der Herstellung haben, sondern dich vor allem an der sichtbaren Wirkung der DIY-Haarpflege erfreuen. Für den Anfang geben wir dir drei erprobte Rezepte an die Hand, die du ausprobieren kannst, um zu testen, welche Kur für deinen Haartyp am besten funktioniert.
Unabhängig vom jeweiligen Rezept benötigst du für das Anmischen einer Kur einige grundlegende Utensilien:
- Ein Gefäß zum Mischen (z.B. eine Schüssel)
- Einen kleinen Trichter (optional, zum Abfüllen in Flaschen)
- Eine kleine Flasche mit Zerstäuber (optional, für Sprays)
- Ein oder zwei Löffel zum Mischen und Auftragen
Der Klassiker: Haarkur selber machen mit Ei
Leidest du unter besonders trockenem, sprödem Haar? Dann mangelt es deinem Haar vielleicht nicht nur an Feuchtigkeit, sondern auch an Proteinen! Hier hat sich das Eigelb als hervorragendes Mittel erwiesen, um der Haarpracht wieder zu vollem Glanz zu verhelfen. Für sichtbare Ergebnisse ist eine wöchentliche Anwendung über einen längeren Zeitraum sinnvoll.
Du benötigst:
- Zwei bis drei Eigelb
- Optional: 1 EL Olivenöl, 1 EL Honig oder 2 EL Bier (für zusätzlichen Glanz)
Zubereitung und Anwendung:
Verquirle zwei bis drei Eidotter miteinander. Optional kannst du Olivenöl und Honig für zusätzliche Feuchtigkeit oder Bier für extra Glanz hinzufügen und alles gut verrühren. Trage die Mischung auf das feuchte Haar auf. Lasse die Haarpflege mindestens 15 Minuten einwirken. Für eine besonders intensive Wirkung kannst du die Kur auch über Nacht einwirken lassen – vergiss dabei nicht, ein Handtuch über dein Kopfkissen zu legen, um es zu schützen. Nach Ablauf der Einwirkzeit spülst du die Maske vorsichtig mit lauwarmem Wasser aus. Wer mag, kann das Pflegeritual mit einer sauren Rinse beenden, um die Schuppenschicht zusätzlich zu schließen.
Mediterrane Haarkur mit Olivenöl
Die selbstgemachte Haarkur, auf die viele schwören, ist die mit Olivenöl! Allerdings wollen wir direkt zu Beginn darauf hinweisen, dass Olivenöl ein sehr schweres Öl ist und sich nur selten für feine Haare eignet, da es diese beschweren kann. Für dickeres, trockenes und strapaziertes Haar ist es jedoch ein Traum. Olivenöl enthält, wie viele andere pflanzliche Öle auch, große Mengen an ungesättigten Fettsäuren, die das Haar intensiv mit Feuchtigkeit versorgen. Außerdem ist es reich an Vitamin A und E sowie diversen Spurenelementen wie Kalium, Magnesium und Eisen.
Du benötigst:
- 3 EL Olivenöl
- Optional: einen Spritzer Zitronensaft, 2 EL Honig, ½ Avocado (püriert) oder 2 Eigelb
Zubereitung und Anwendung:
Wärme das Olivenöl leicht an, am besten in einem kleinen Kochtopf oder im Wasserbad, bis es handwarm ist. Gib das handwarme Öl auf deine feuchten, vorher gewaschenen Haare und massiere es gut ein. Lasse es mindestens 15 Minuten einwirken. Um den pflegenden Effekt zu verstärken, kannst du eine weitere Zutat wie Zitronensaft (für Glanz), Honig (Feuchtigkeit), Avocado (Nährstoffe) oder Eigelb (Proteine) hinzufügen. Beschränke dich hier auf EINE weitere Zutat. Mische die jeweilige Zutat einfach unter das Olivenöl. Wer mag, kann die Haarmaske über Nacht einwirken lassen. Wenn du Zitrone hinzugefügt hast, sollte die Maske eine Anwendungsdauer von 15 Minuten nicht überschreiten, da Zitrone das Haar aufhellen kann und für gefärbtes Haar nicht geeignet ist. Spüle die Maske anschließend gründlich aus.

Haarkur selber machen mit Aloe Vera (Feuchtigkeitsspray)
Sprays sind praktisch und perfekt für den stressigen Alltag, wenn nicht viel Zeit für intensive Haarpflege bleibt. Dieses Rezept für ein Feuchtigkeitsspray kannst du sowohl als Leave-in-Pflege als auch als Haarkur über Nacht nutzen. Es ist, wie all unsere selbstgemachte Kosmetik, frei von Zusatzstoffen.
Hauptbestandteil ist Aloe Vera Gel. Aloe Vera ist eine aus Südafrika stammende Pflanze, deren Gel meist bei kleinen Verletzungen oder Hautirritationen eingesetzt wird. Das Pflanzengel ist nicht nur für die Haut super – auch das Haar wird durch den gelartigen Saft mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt. In Kombination mit Wasser wird es zu einem tollen Feuchtigkeitsspray, das pflegt und deine Haare vor Umweltschäden bewahrt. Zudem lässt sich das Haar leichter kämmen. Reichert man die Mischung noch mit etwas ätherischem Öl deiner Wahl an, kannst du dem Ganzen zudem eine individuelle Note verleihen.
Zutaten:
- 60ml abgekochtes Wasser (oder destilliertes Wasser)
- 40ml Aloe Vera Gel (rein)
- Ca. 3 Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl (z.B. Lavendel, Rosmarin, Teebaumöl – vorsichtig dosieren!)
Zubehör:
- Gefäß zum Mischen
- Ggf. einen kleinen Trichter
- Flasche mit Zerstäuber
- Löffel
Zubereitung:
Koche etwa 60ml Wasser ab und lasse es auf Zimmertemperatur abkühlen. (Wenn du destilliertes Wasser verwendest, entfällt das Abkochen.) Gib ca. 40ml Aloe Vera Gel zu dem Wasser und vermische beides gut mit einem Löffel. Anschließend kannst du einige Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl hinzufügen. Je mehr Tropfen, desto intensiver riecht das Feuchtigkeitsspray. Beginne jedoch mit weniger Tropfen, da nicht jedes Haar ätherische Öle verträgt – taste dich langsam an die optimale Menge heran. Wenn alles vermischt ist, fülle die Mischung mithilfe des kleinen Trichters in die Flasche ab und schraube den Zerstäuber auf.
Anwendung als Feuchtigkeitsspray:
Wasche deine Haare wie gewohnt mit Shampoo. Sprühe die Mischung nach der Haarwäsche auf das noch feuchte Haar und massiere sie etwas ein. Je nach Haarlänge solltest du maximal vier Pumpstöße auf das Haar geben. Trockne das Haar wie gewohnt. Alternativ kannst du das Spray auch auf trockenes Haar sprühen, die Pflegewirkung funktioniert jedoch besser bei feuchtem Haar.
Anwendung als Haarkur über Nacht:
Du kannst das Spray auch als Haarkur über Nacht nutzen. Dazu sprühst du das Haar vor dem Schlafengehen ein und flechtest es am besten zu einem Zopf. Vergiss nicht, ein Handtuch unterzulegen – auf einem nassen Kissen schläft es sich nicht besonders gut. Am Morgen wäschst du das Haar dann wie gewohnt. Tipp: Als Ergänzung eignet sich eine selbstgemachte Haarspülung.
Hinweis: Da sich das Öl (falls ätherisches Öl verwendet) absetzen kann, sollte die selbstgemachte Haarkur vor Gebrauch gut geschüttelt werden. Die Haltbarkeit beschränkt sich erfahrungsgemäß auf ca. einen Monat, da keine Konservierungsstoffe enthalten sind.
Wie wird eine Haarkur richtig angewendet?
Die richtige Anwendung ist entscheidend für den Erfolg deiner selbstgemachten Haarkur. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Haare vorbereiten: Wasche deine Haare gründlich mit einem milden Shampoo und spüle es gut aus. Drücke überschüssiges Wasser vorsichtig aus den Haaren und trockne sie mit einem Handtuch an, sodass sie feucht, aber nicht tropfnass sind.
- Haarkur auftragen: Gib eine ausreichende Menge der selbstgemachten Haarkur in deine Handflächen und massiere sie vom Haaransatz ausgehend in die Längen und Spitzen ein. Konzentriere dich dabei besonders auf die Problemzonen wie trockene Spitzen oder strapazierte Partien. Arbeite die Kur gründlich ein.
- Einwirkzeit beachten: Die meisten Haarkuren benötigen eine Einwirkzeit von mindestens 15 bis 30 Minuten. Für eine besonders intensive Wirkung, insbesondere bei sehr trockenem oder strapaziertem Haar, kannst du die Kur auch über Nacht einwirken lassen. Decke dein Haar dabei am besten mit einer Duschhaube oder Frischhaltefolie ab und lege ein Handtuch auf dein Kopfkissen, um Flecken zu vermeiden.
- Gründlich ausspülen: Dies ist der wichtigste Schritt, um Rückstände zu vermeiden. Spüle deine Haare mit lauwarmem Wasser aus. Vermeide heißes Wasser, da es die Haare zusätzlich strapaziert und ihnen den Glanz nehmen kann. Oft sind zwei bis drei Waschgänge mit einem milden Shampoo notwendig, um alle Öl- oder Lebensmittelrückstände vollständig zu entfernen, besonders an den Haaransätzen.
- Nachbereitung (optional): Bei Bedarf kannst du nach dem Ausspülen eine saure Rinse verwenden, um die Schuppenschicht zusätzlich zu schließen und für extra Glanz zu sorgen.
Häufig liest man im Zusammenhang mit Haarkuren Sätze wie: „Je mehr Zeit das Öl zum Einwirken hatte, desto besser.“ Das ist nicht komplett falsch, aber auch nicht zwingend richtig. Es gibt Haarkuren, bei denen die Pflege komplett in den Haaren bleiben kann (z.B. eine reine Ölmischung nur in den Spitzen). Bei fettigem Haar oder sehr reichhaltigen Kuren solltest du aber davon absehen, die Haarkur über Nacht einwirken zu lassen, um ein Überpflegen zu vermeiden.
Wie oft sollte eine Haarkur angewendet werden?
Haarkuren sollten etwa einmal pro Woche auf dem trockenen oder angefeuchteten Haar angewendet werden. Hier gilt: Weniger ist oft mehr. Übermäßig gepflegtes Haar kann Volumen verlieren und sich fettig oder schwer anfühlen. Möchtest du nur Spliss bekämpfen, reicht es mitunter schon aus, nur die gespaltenen Haarspitzen mit einer Ölmischung zu versorgen. Auf das Ausspülen kann in diesem Fall verzichtet werden (Leave-in-Spitzenpflege). Diese Anwendung kann auch mehr als einmal pro Woche durchgeführt werden – sie geht schnell und ist vergleichsweise unkompliziert.
Haarkur Rezepte für spezifische Haarprobleme
Wir haben verschiedene Rezepte für unterschiedliche Haarprobleme herausgesucht. Allerdings gehen viele Probleme miteinander einher. Bei trockenem Haar kommt es naturgemäß auch zu Haarbruch. Welche Haarmaske sinnvoll ist, hängt daher auch immer von den persönlichen Befindlichkeiten ab. Bevor du dich für ein Rezept entscheidest, solltest du dir ein paar Gedanken machen und folgende Fragen beantworten:
- Wieviel Zeit habe ich für die Anwendung (Anmischen, Einmassieren und Ausspülen)?
- Soll die Kur über Nacht einwirken, weil die Haare sehr strapaziert sind?
- Gibt es auch eine Alternative, also eine Haarkur ohne Ausspülen?
- Mag ich den Geruch von Banane, Kokos etc. oder ekelt mich Fruchtfleisch in den Haaren?
Haarkur mit Kokosöl
Kokosöl hat in den letzten Jahren eine enorme Nachfrage erfahren. Das Öl ist leicht erhältlich und vielseitig einsetzbar, auch als Grundlage für die Haarpflege. Wir empfehlen für die Anwendung in den Haaren hochwertiges Bio-Kokosöl zu nutzen. Das günstige Kokosfett aus dem Supermarkt ist nicht zur Haarpflege geeignet, da es raffiniert ist und weniger wertvolle Inhaltsstoffe enthält.
Kokosöl-Banane-Haarkur gegen Spliss und glanzloses Haar
Wenn dein Haar eher glanzlos ist oder sich „struppig“ anfühlt, dann ist dieses Rezept genau das Richtige für dich. Diese Haarkur gibt glanzlosen Haaren die Griffigkeit und den Glanz zurück und hilft gegen Spliss.
Diese Zutaten brauchst du:
- 2 EL Kokosöl
- 4 EL Kamillentee (abgekühlt)
- ½ pürierte Banane (sehr reif)
So machst du die Kokosöl-Bananen-Kur selber:
Nimm die ½ Banane und püriere sie mithilfe einer Gabel so stark, dass keine Stückchen mehr zu erkennen sind. Als Nächstes gibst du sowohl das Kokosöl (ggf. kurz erwärmen, damit es flüssig wird), als auch den Kamillentee hinzu. Vermische alle Zutaten gut miteinander, sodass du eine Kur erhältst, die sich einfach in dein Haar einarbeiten lässt. Danach trägst du diese Mischung auf dein Haar auf. Nutze eine Duschhaube, um die Kur und dein Kopfkissen zu schützen, denn die Einwirkzeit beträgt ca. 8 Stunden / „über Nacht“. Das Ausspülen dauert etwas länger, denn die Banane lässt sich im Gegensatz zu anderen Obstsorten (z.B. Avocado) eher schwer ausspülen. Sei hier besonders gründlich!
Haarkur gegen Spliss
Haarbruch an den Spitzen wird als Spliss bezeichnet. Bekommen die Haare nicht genug Feuchtigkeit und Pflege, kommt es zu Spliss. Hier hilft eine Haarkur, aber auch das regelmäßige Schneiden der Spitzen. Die beste Haarkur hilft jedoch nicht, wenn die Haare ständig heiß geföhnt und trocken gerubbelt werden. Plane daher für die Haarpflege lieber etwas mehr Zeit ein!
Mandelöl-Banane-Haarkur gegen Spliss
Sollten sich schon erste Anzeichen von Spliss an den Haarspitzen zeigen, ist schnelles Handeln erforderlich. Wer den Geruch von Kokosöl nicht mag, kann auf Mandelöl zurückgreifen. Das leicht nussig riechende Öl zieht schnell ein und versorgt auch die Kopfhaut mit Feuchtigkeit. Mit der folgenden Haarkur lässt sich der Spliss aufhalten und angegriffenes Haar wird repariert und bleibt elastisch.

Diese Zutaten brauchst du:
- 1 reife Banane
- 2-3 Tropfen Mandelöl
Mandelöl-Banane-Haarkur selber machen:
Nimm die Banane und püriere sie so lange, bis sie keine Stückchen mehr enthält. Parallel dazu kannst du das Mandelöl tröpfchenweise hinzugeben und alles weiter miteinander vermengen. Trage anschließend diese Kur auf dein gesamtes Haar auf, besonders aber an den betroffenen Haarenden. Die Kur muss nur kurz einwirken (ca. 5 Minuten). Danach spüle sie mit einfachem Wasser gründlich aus.
Haarkur bei brüchigem Haar und Haarbruch
Arganöl-Ei-Kur gegen Haarbruch
Arganöl spendet dem Haar Feuchtigkeit und das enthaltene Vitamin E versorgt vor allem die Kopfhaut und beugt Haarausfall vor. Die Eiweiße sind feuchtigkeitsspendend und wohltuend für die Kopfhaut. Hier kann man wahlweise wieder für mehr Glanz in den Haaren einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen.
Diese Zutaten brauchst du:
- 4 EL Arganöl
- 5 EL Naturjoghurt
- 1 Eigelb
Arganöl-Ei-Kur selber machen:
Vermische das Arganöl, das Eigelb und den Joghurt gründlich miteinander. Danach kannst du die Mischung großzügig auf Haare und Kopfhaut verteilen. Du solltest die Kur über Nacht einziehen lassen. Daher empfehlen wir dir eine Duschhaube oder Frischhaltefolie um deine Haare zu wickeln. So vermeidest du Flecken in deinem Kopfkissen. Am nächsten Tag spülst du die Kur gründlich mit Wasser aus deinen Haaren.
Arganöl-Macadamia-Haarmaske bei brüchigem Haar
Das reichhaltige Arganöl schützt und pflegt trockenes, brüchiges Haar und beugt schuppender Kopfhaut vor. In Verbindung mit Macadamiaöl erhält man eine reichhaltige Pflege. Die Öle pflegen das trockene, brüchige Haar bis in die Spitzen wieder seidig und glänzend. Die Ölmischung wird fast vollständig vom Haar aufgenommen und sorgt im Inneren für Stabilität, Glanz und Feuchtigkeitshaushalt. Auch die Kopfhaut wird gepflegt, indem die Ölmischung trockene und gereizte Stellen beruhigt und befeuchtet, die sonst anfangen, Schuppen und Juckreiz zu entwickeln.
Diese Zutaten brauchst du:
- 2 EL Arganöl
- 2 EL Macadamiaöl
Arganöl-Macadamia-Kur selber machen:
Vermische die beiden Öle (50:50 Verhältnis) miteinander. Anschließend empfiehlt es sich, die Mischung in einer Schüssel im Wasserbad auf Körpertemperatur zu erwärmen. Danach kannst du sie großflächig im Haar verteilen und in die Kopfhaut einmassieren. Nach 30 Minuten Einwirkzeit kannst du die Mischung ausspülen und dein Haar von Ölrückständen befreien.
Rosenöl-Limone-Honig-Kur für kräftiges Haar
Um das Haar widerstandsfähiger, kräftiger und glänzender zu machen, eignet sich diese Kur hervorragend. Außerdem verleiht das Rosenöl dem Haar hinterher einen angenehmen, blumigen Duft.
Diese Zutaten brauchst du:
- 2 EL Honig
- 1 EL Essig (Apfelessig)
- 1 Limone (Saft)
- 5 Tropfen Rosenöl (reines ätherisches Öl)
Rosenöl-Limone-Honig-Kur selber machen:
Vermische den Honig, den Essig und den Saft einer ganzen Limone miteinander. Gib anschließend 5 Tropfen Rosenöl hinzu und vermenge alles erneut. Die Mischung kannst du nun gleichmäßig in deine trockenen Haare verteilen. Nach etwa 20 Minuten Einwirkzeit wäschst du deine Haare gründlich aus. Du kannst natürlich auch Shampoo dafür verwenden.
Haarkur bei trockenen Haaren
Trockene Haare sind oft eine Folge von falscher Behandlung: Häufiges Föhnen, Färben oder die Nutzung des Glätteisens strapazieren die Haare extrem. Eine Haarkur unterstützt hier natürlich, aber auch ein Umdenken ist sinnvoll. Durch mehr Zeit und einen kleinen Handtuchturban lässt sich zumindest das Föhnen auf ein Minimum reduzieren.
Die Avocado-Olivenöl-Kur bei trockenem Haar
Widerspenstiges, störrisches Haar ist meist durch Trockenheit der Haarstruktur bedingt und benötigt ein Extra an Pflege und Feuchtigkeit. Um schnell Abhilfe zu schaffen und das Haar zu glätten und griffiger zu machen, eignet sich die Avocado-Olivenöl-Kur. Der Zitronensaft sorgt zusätzlich für einen aufgefrischten Glanz deiner Haare.
Diese Zutaten brauchst du:
- 1 reife Avocado
- 2 EL Olivenöl
- ½ Zitrone (Saft)
Avocado-Olivenöl-Kur selber machen:
Vermenge die reife Avocado mit 2 EL Olivenöl und dem Saft der ½ Zitrone. Vermische beides erneut gut miteinander, bis eine homogene Masse entsteht. Anschließend kannst du die Mischung auf das handtuchtrockene Haar geben und gut einmassieren. Nach 15 Minuten Einwirkzeit musst du dein Haar gründlich auswaschen. Nutze am besten Shampoo, damit auch der letzte Rest der fetthaltigen Avocado entfernt wird. Von diesem Grundrezept ausgehend, gibt es noch einige Abwandlungen, z.B. mit Joghurt und Honig.
Kokosöl-Olivenöl-Haarmaske bei trockenem Haar
Dieses Rezept hilft dir dabei, dein Haar zu nähren und optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen. Besonders trockenes und zu Spliss neigendes Haar wird diese Haarkur lieben.

Diese Zutaten brauchst du:
- 2 EL Kokosöl
- 2 EL Olivenöl
Kokosöl-Olivenöl-Haarkur selber machen:
Erwärme das Kokosöl kurz im Wasserbad, bis es flüssig ist. Mische anschließend das Olivenöl mit dem flüssigen Kokosöl. Danach kannst du die Haarkur gleichmäßig in dein Haar einmassieren. Die Einwirkzeit sollte mindestens „einige Stunden“ betragen. Die Haarkur kann aber auch über Nacht im Haar bleiben. Danach mit Shampoo und lauwarmem Wasser auswaschen.
Haarkur gegen Schuppen
Schuppen sind ein häufiges Problem und oft auf eine zu trockene oder irritierte Kopfhaut zurückzuführen. Daher benötigt die Kopfhaut eine extra Portion Pflege und Feuchtigkeit. Hierfür kann man auf Mandelöl zurückgreifen, das auch als Hautöl sehr gute Dienste leistet. Bei juckender Kopfhaut kann man auch zu Joghurt greifen, um die Kopfhaut zu beruhigen.
Mandelöl-Olivenöl-Haarkur gegen Schuppen
Besonders wirksam gegen Schuppen ist eine Haarkur aus Mandelöl und Olivenöl. Die feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe beruhigen die juckende Kopfhaut und verleihen dem Haar neuen Glanz. Außerdem wird beim Einmassieren die Durchblutung angeregt, was langfristig zu gestärkten Haarwurzeln führt. Wenn du kein Mandelöl zur Hand hast, kannst du auch auf Jojobaöl zurückgreifen. Beide Öle sind besonders sanft zur Kopfhaut und nicht komedogen (verstopfen die Poren nicht).
Diese Zutaten brauchst du:
- 2 EL Mandelöl
- 2 EL Olivenöl
Mandelöl-Olivenöl-Haarkur selber machen:
Vermische das Mandelöl und das Olivenöl gut miteinander. Anschließend kannst du die Mischung in deinem Haar verteilen und auch in die Kopfhaut einmassieren. Damit die Kur ihre Wirkung entfalten kann, sollte sie mindestens 15 – 25 Minuten im Haar verbleiben. Du bekommst die beiden Öle mit Shampoo und warmem Wasser aus dem Haar gewaschen.
Olivenöl-Joghurt-Haarkur gegen Schuppen
Bei schuppender Kopfhaut helfen besonders Milcheiweiß und Honig. Sie beruhigen gereizte Kopfhaut wirkungsvoll, stärken die Haarwurzeln und -fasern und versorgen beide mit Feuchtigkeit.
Diese Zutaten brauchst du:
- 150 gr Naturjoghurt
- 1 Eigelb
- 1 EL Honig
- 3 EL Olivenöl
Olivenöl-Joghurt-Haarkur selber machen:
Vermenge den Joghurt, den Honig und das Olivenöl gut miteinander. Anschließend gibst du das Eigelb der Mischung bei und vermischst alles erneut. Danach kannst du die Kur ganz einfach auf das Haar auftragen und gut einmassieren. Hier beträgt die Einwirkzeit 15 Minuten. Ist die Zeit abgelaufen, wird alles mit lauwarmem Wasser ausgespült.
Haarkur bei gefärbten Haaren
Gefärbte Haare sind häufig sehr strapaziert, insbesondere wenn die natürliche Haarfarbe deutlich aufgehellt wurde. Daher benötigen die Haare viel Pflege, die gleichzeitig hilft, den gewünschten Farbton zu halten und den Farbglanz zu bewahren.
Macadamiaöl-Avocado-Rizinusöl-Kur bei gefärbtem Haar
Diese Haarkur hilft, den Farbglanz von gefärbtem Haar zu erhalten und die Farbe länger strahlen zu lassen.
Diese Zutaten brauchst du:
- 1 TL Macadamiaöl
- ½ reife Avocado (püriert)
- 2-3 Tropfen Rizinusöl
- 1 Spritzer Zitronensaft (vorsichtig bei gefärbtem Haar, kann aufhellen!)
Macadamiaöl-Avocado-Rizinusöl-Kur selber machen:
Püriere die halbe Avocado sehr fein. Gib dann das Macadamiaöl und das Rizinusöl hinzu und vermische alles gut zu einer glatten Paste. Füge vorsichtig einen Spritzer Zitronensaft hinzu, wenn du eine aufhellende Wirkung wünschst, sei aber bei gefärbtem Haar besonders vorsichtig. Trage die Maske gleichmäßig auf das feuchte Haar auf, konzentriere dich dabei auf die Längen und Spitzen. Lasse die Kur etwa 20-30 Minuten einwirken. Spüle sie anschließend gründlich mit lauwarmem Wasser und einem milden Shampoo aus, bis keine Rückstände mehr vorhanden sind.
Haarmaske für trockenes und sprödes Haar mit Honig und Olivenöl
Eine klassische Haarmaske, die du einfach aus Honig und Olivenöl selber machen kannst, um sprödes Haar wieder zum Glänzen zu bringen. Diese Kur pflegt das Haar und macht es geschmeidig. Durch den Honig werden die Haarwurzeln gestärkt und Haarausfall kann minimiert werden. Das Olivenöl spendet intensive Feuchtigkeit.
Du benötigst:
- 1 bis 2 EL Honig (flüssig)
- 1 Spritzer Olivenöl (ca. 1 EL)
Zubereitung und Anwendung:
Vermische den Honig mit dem Olivenöl in einem kleinen Topf und erwärme die Mischung kurz auf dem Herd bei niedriger Temperatur, bis sie lauwarm und gut miteinander verbunden ist. Achte darauf, dass es nicht zu heiß wird, um die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs nicht zu zerstören. Massiere die lauwarme Maske ins feuchte Haar ein, besonders in die Längen und Spitzen. Wickle dein Haar anschließend in Frischhaltefolie oder ein warmes Handtuch ein, um die Wärme zu speichern und die Aufnahme der Wirkstoffe zu fördern. Lasse die Kur nun etwa 30 Minuten einziehen. Spüle sie anschließend gut aus und wasche deine Haare wie gewohnt mit einem milden Shampoo. Für beste Ergebnisse kannst du diese Maske einmal pro Woche anwenden.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu selbstgemachten Haarmasken
- Wie lange dauert es, bis eine selbstgemachte Haarmaske wirkt?
- Die Wirkung einer Haarmaske ist oft sofort nach dem ersten Ausspülen spürbar: Das Haar fühlt sich weicher, geschmeidiger und glänzender an. Für nachhaltige Ergebnisse und eine tiefgreifende Verbesserung der Haarstruktur ist jedoch eine regelmäßige Anwendung über mehrere Wochen oder Monate notwendig. Sei geduldig und konsequent!
- Kann ich eine selbstgemachte Haarmaske über Nacht einwirken lassen?
- Ja, viele ölbasierte oder sehr reichhaltige Masken können über Nacht einwirken, um eine besonders intensive Pflege zu gewährleisten. Es ist jedoch wichtig, das Kopfkissen mit einem Handtuch zu schützen und das Haar gegebenenfalls mit einer Duschhaube abzudecken, um Flecken zu vermeiden. Bei sehr fettigem Haar oder empfindlicher Kopfhaut solltest du die Einwirkzeit jedoch auf 30 Minuten bis wenige Stunden beschränken.
- Welche Öle sind am besten für selbstgemachte Haarmasken geeignet?
- Hochwertige, kaltgepresste Bio-Öle sind die beste Wahl. Beliebte Optionen sind Kokosöl (für Glanz und Feuchtigkeit), Olivenöl (sehr feuchtigkeitsspendend, aber schwer), Mandelöl (leicht, gut für empfindliche Kopfhaut), Arganöl (reichhaltig, schützt), Jojobaöl (ähnlich dem natürlichen Talg der Haut) und Rizinusöl (kann das Haarwachstum fördern). Wähle das Öl passend zu deinem Haartyp und deinen Bedürfnissen aus.
- Muss ich die Haare vor der Maske waschen?
- Ja, es ist empfehlenswert, die Haare vor der Anwendung einer Maske mit einem milden Shampoo zu waschen. Dies entfernt Schmutz, Stylingrückstände und überschüssiges Öl, wodurch die Haarmaske besser in die saubere Haarstruktur eindringen und ihre volle Wirkung entfalten kann.
- Wie bewahre ich selbstgemachte Haarmasken auf und wie lange halten sie?
- Da selbstgemachte Haarmasken keine Konservierungsstoffe enthalten, sind sie nicht lange haltbar. Masken mit frischen Zutaten wie Ei, Banane oder Avocado sollten sofort verwendet werden. Ölbasierte Masken oder solche mit Aloe Vera können in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für etwa eine Woche bis einen Monat aufbewahrt werden. Achte immer auf Geruch und Konsistenz – wenn sich etwas verändert, entsorge die Reste lieber.
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