Welche Selbstbräuner gibt es?

Selbstbräuner-Guide: Bräune ohne UV-Risiko

06/12/2024

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Der Wunsch nach einem sonnengeküssten, strahlenden Teint ist allgegenwärtig, doch die potenziellen Schäden durch intensive Sonneneinstrahlung sind vielen bewusst. Hier kommen Selbstbräuner ins Spiel: Sie bieten die Möglichkeit, eine attraktive Bräune zu entwickeln, ganz ohne die gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen. Doch welche Produkte gibt es, wie wendet man sie richtig an und worauf sollte man bei den Inhaltsstoffen achten? Dieser umfassende Artikel nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Welt der Selbstbräuner und liefert Ihnen alle wichtigen Informationen, um Ihre Haut sicher und schön zu tönen.

Wie gefährlich sind Selbstbräuner?
Selbstbräuner versprechen gebräunte Haut ohne riskantes Sonnenbad. Doch der Sommerteint aus dem Kosmetikregal hat seine Tücken, wie unser Test zeigt. So steckt in vielen der Bräunungscremes ein Inhaltsstoff, der krebsverdächtiges Formaldehyd freisetzt. Sie wollen die Testergebnisse? Jetzt kaufen!

Die Zeiten, in denen Selbstbräuner für unschöne orangefarbene Flecken oder einen künstlichen Geruch sorgten, sind längst vorbei. Moderne Formulierungen ermöglichen Ergebnisse, die kaum von einer natürlichen Bräune zu unterscheiden sind. Ob zum Cremen, Sprühen oder Wischen – die Auswahl ist groß, und gute Ergebnisse sind auch mit preisgünstigeren Produkten erzielbar. Doch bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden, ist es wichtig zu verstehen, wie Selbstbräuner funktionieren und welche Aspekte bei der Auswahl und Anwendung entscheidend sind.

Inhaltsverzeichnis

Wie Selbstbräuner funktionieren: Der Trick mit der Haut

Das Geheimnis hinter der Bräunung ohne Sonne liegt in einem speziellen Wirkstoff: Dihydroxyaceton (DHA). DHA ist ein einfacher Zucker, der mit den Aminosäuren in der obersten Schicht Ihrer Haut, der Hornschicht, reagiert. Diese Reaktion, bekannt als Maillard-Reaktion, erzeugt Pigmente namens Melanoidine, die für die bräunliche Färbung verantwortlich sind. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Reaktion nur die oberste Hautschicht betrifft und nicht in tiefere Schichten eindringt. Daher ist die Bräune auch nicht dauerhaft, sondern verblasst, wenn sich die Hautzellen auf natürliche Weise erneuern.

Neben DHA wird manchmal auch Erythrulose verwendet. Dieser Wirkstoff ist ebenfalls ein Zucker und wirkt ähnlich wie DHA, allerdings langsamer und sanfter. Produkte, die Erythrulose enthalten, neigen oft zu einer gleichmäßigeren Bräunung und einem länger anhaltenden Ergebnis, da sie weniger schnell abgebaut werden. Viele moderne Selbstbräuner nutzen eine Kombination aus DHA und Erythrulose, um optimale Ergebnisse in Bezug auf Natürlichkeit und Haltbarkeit zu erzielen.

Die Vielfalt der Selbstbräuner-Produkte: Finden Sie Ihre Form

Der Markt bietet eine beeindruckende Auswahl an Selbstbräunern in verschiedenen Darreichungsformen, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Die Wahl der richtigen Form hängt von Ihren persönlichen Vorlieben, Ihrem Hauttyp und dem gewünschten Anwendungsbereich ab.

  • Lotionen und Cremes: Dies sind die Klassiker unter den Selbstbräunern. Sie sind oft feuchtigkeitsspendend und lassen sich gut verteilen. Ideal für Anfänger, da man die Kontrolle über die Auftragsmenge hat. Sie benötigen jedoch eine sorgfältige und gleichmäßige Anwendung, um Streifen zu vermeiden.
  • Mousses (Schäume): Mousses sind sehr beliebt, da sie leicht sind, schnell einziehen und sich oft gut verteilen lassen. Viele Mousses sind getönt, was das Auftragen erleichtert, da man sofort sieht, wo man bereits Produkt aufgetragen hat und wo noch nicht. Sie trocknen schnell, was ein zügiges Arbeiten erfordert.
  • Sprays: Selbstbräuner-Sprays sind ideal für schwer erreichbare Stellen wie den Rücken. Sie erzeugen einen feinen Nebel, der sich gleichmäßig auf der Haut verteilt. Allerdings kann die Anwendung etwas Übung erfordern, um eine gleichmäßige Abdeckung zu gewährleisten und das Einatmen des Sprühnebels zu vermeiden.
  • Tücher: Selbstbräuner-Tücher sind perfekt für unterwegs oder für schnelle Auffrischungen. Sie sind vordosiert und sehr praktisch in der Anwendung. Für größere Körperflächen können jedoch mehrere Tücher nötig sein, und die Bräunung kann manchmal weniger intensiv ausfallen als bei anderen Formen.
  • Gele: Gele haben eine leichte Textur, ziehen schnell ein und hinterlassen oft ein erfrischendes Gefühl auf der Haut. Sie sind eine gute Option für Menschen mit öligerer Haut, da sie weniger reichhaltig sind als Cremes.
  • Getönte Produkte: Einige Selbstbräuner enthalten eine Sofort-Tönung, die als 'Farb-Guide' dient. Das bedeutet, Sie sehen direkt beim Auftragen, wo Sie das Produkt bereits verteilt haben. Dies minimiert das Risiko von Flecken und ungleichmäßigen Ergebnissen erheblich. Die Tönung wäscht sich nach der ersten Dusche ab, während die eigentliche Bräune sich darunter entwickelt.

Die Preisspanne für Selbstbräuner ist enorm, wie Tests zeigen: von unter einem Euro bis über 20 Euro pro 100 Milliliter ist alles dabei. Die gute Nachricht ist, dass ein hoher Preis nicht automatisch ein besseres Ergebnis garantiert. Viele günstige Produkte haben in Tests gut abgeschnitten und liefern eine überzeugende Bräune.

Die richtige Anwendung für ein streifenfreies Ergebnis: Schritt für Schritt

Ein perfektes, streifenfreies Ergebnis hängt maßgeblich von der richtigen Anwendungshinweise ab. Nehmen Sie sich Zeit und befolgen Sie diese Schritte sorgfältig:

  1. Vorbereitung ist alles: Ein bis zwei Tage vor der Anwendung sollten Sie ein gründliches Peeling durchführen. Das entfernt abgestorbene Hautzellen und sorgt für eine glatte Oberfläche, auf der sich der Selbstbräuner gleichmäßig verteilen kann. Konzentrieren Sie sich dabei besonders auf trockene Stellen wie Knie, Ellbogen und Knöchel. Nach dem Peeling die Haut gründlich reinigen und trocknen.
  2. Trockene Hautstellen pflegen: Sehr trockene Stellen wie Knie, Ellbogen, Knöchel und Handflächen können dazu neigen, zu viel Produkt aufzunehmen und dunkler zu werden. Tragen Sie hier vor dem Selbstbräuner eine leichte, feuchtigkeitsspendende Lotion auf, um die Aufnahme des Selbstbräuners zu minimieren.
  3. Gleichmäßiger Auftrag: Tragen Sie den Selbstbräuner in dünnen, gleichmäßigen Schichten auf. Beginnen Sie an den Beinen und arbeiten Sie sich nach oben vor. Verwenden Sie am besten einen speziellen Applikatorhandschuh, um Ihre Hände vor Verfärbungen zu schützen und ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Bei getönten Produkten können Sie direkt sehen, wo Sie schon waren.
  4. Hände und Füße: Diese Bereiche sind besonders knifflig. Verwenden Sie hier nur sehr wenig Produkt und verblenden Sie es gut zu den Handgelenken und Knöcheln. Wischen Sie überschüssiges Produkt sofort von den Handflächen und zwischen den Fingern ab. Ein Trick ist, die Handflächen und Fußsohlen nach dem Auftragen mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
  5. Trocknungszeit beachten: Lassen Sie den Selbstbräuner vollständig einziehen und trocknen, bevor Sie sich anziehen oder ins Bett gehen. Dies kann je nach Produkt 15 Minuten bis zu einer Stunde dauern. Vermeiden Sie in dieser Zeit auch Wasser und übermäßiges Schwitzen.
  6. Ergebnis prüfen: Die volle Bräunung entwickelt sich meist innerhalb von 4-8 Stunden. Für den Vergleich kann man wie in Tests eine kleine Hautstelle mit einem Pflaster abkleben. Nach der Bräunungsentwicklung das Pflaster entfernen und den Unterschied zur unbehandelten Hautstelle sehen.
  7. Haltbarkeit und Auffrischung: Die Bräune hält in der Regel 4 bis 10 Tage, je nachdem wie schnell sich Ihre Haut erneuert. Um die Bräune zu erhalten, können Sie den Selbstbräuner alle paar Tage erneut auftragen oder eine bräunende Körperlotion verwenden.

Sicherheit und Inhaltsstoffe: Was steckt wirklich drin?

Die Sicherheit von Selbstbräunern ist ein wiederkehrendes Thema. Während die äußere Anwendung auf der Haut als unbedenklich gilt, gibt es bestimmte Inhaltsstoffe, die kritisch betrachtet werden sollten.

Wie wirkt sich Selbstbräuner auf die Haut aus?
Die meisten Selbstbräuner enthalten in der Regel Dihydroxyaceton, kurz DHA, sowie oftmals auch Erythrulose. Die beiden Zuckerverbindungen reagieren mit den Eiweißen, die sich in den obersten Hautschichten befinden und färben die Hautzellen braun. Allerdings sorgt DHA auch dafür, dass sich das reizende Gas Form­aldehyd abspaltet.

Das Formaldehyd-Dilemma

Der Hauptwirkstoff Formaldehyd (DHA) kann unter bestimmten Bedingungen, insbesondere bei zu langer oder warmer Lagerung, geringe Mengen an Formaldehyd abspalten. Formaldehyd ist ein bekannter Allergen und steht im Verdacht, krebserregend zu sein, auch wenn die freigesetzten Mengen in Selbstbräunern gering sind. Verbraucherschützer fordern daher eine entsprechende Kennzeichnung auf den Verpackungen, um Personen mit einer Kontaktallergie gegen Formaldehyd zu schützen. Ein Dermatologe und Allergologe, Professor Axel Schnuch, schätzt das Risiko für Allergiker als relevant ein. Labortests analysieren die Produkte auf diesen Problemstoff, und bei einem Gehalt von mehr als 10 mg/kg Formaldehyd oder Formaldehyd-Abspaltern wird das Testergebnis abgewertet.

Weitere kritische Inhaltsstoffe im Fokus

Neben Formaldehyd gibt es weitere Substanzen, auf die in Selbstbräunern geachtet wird:

  • PEG/PEG-Derivate: Diese Emulgatoren können die Haut durchlässiger für andere Stoffe machen.
  • Halogenorganische Verbindungen: Viele dieser Verbindungen können Allergien auslösen oder gelten als problematisch für die Umwelt.
  • Allergieauslösende Duftstoffe: Substanzen wie Butylphenyl Methylpropional (Lilial), Isoeugenol, Hydroxycitronellal oder Cinnamylalkohol können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen.
  • Künstliche Moschusverbindungen: Stoffe wie Galoxolid (HHCB) reichern sich in der Umwelt an und können potenziell gesundheitsschädlich sein.
  • Bedenkliche UV-Filter: Obwohl Selbstbräuner keinen Sonnenschutz bieten sollen, können manche Produkte bedenkliche UV-Filter wie Ethylhexyl Methoxycinnamate enthalten, die hormonell wirksam sein können.
  • Silikonverbindungen und Paraffine: Diese Stoffe können die Umwelt belasten und sind biologisch schwer abbaubar. Bei Paraffinen besteht zudem das Risiko einer Verunreinigung mit problematischen Mineralölbestandteilen wie MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons), die als potenziell krebserregend gelten.
  • Konservierungsstoffe: Einige Parabene, wie Propylparaben, stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein.

Es ist daher ratsam, die Inhaltsstoffliste genau zu prüfen, insbesondere wenn Sie zu Allergien neigen oder Wert auf umweltfreundliche Produkte legen. Zertifizierte Naturkosmetika bieten hier oft eine gute Alternative, da sie strengere Richtlinien bezüglich der Inhaltsstoffe befolgen.

Wichtiger Hinweis: Selbstbräuner bieten keinen Sonnenschutz!

Ein absolut entscheidender Punkt, der immer wieder betont werden muss: Selbstbräuner schützen nicht vor Sonnenbrand und bieten keinerlei Schutz vor schädlicher UV-Strahlung. Die Bräune entsteht nur auf der obersten Hautschicht und hat keinen Einfluss auf die Melaninproduktion, die für den natürlichen Sonnenschutz der Haut verantwortlich ist. Daher ist es unerlässlich, zusätzlich Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor zu verwenden, wenn Sie sich der Sonne aussetzen.

Der große Selbstbräuner-Test: Was Verbraucher wissen müssen

Unabhängige Verbraucherorganisationen wie die Stiftung Warentest und ÖKO-TEST prüfen regelmäßig Selbstbräuner auf ihre Wirksamkeit, Anwendung und die Sicherheit ihrer Inhaltsstoffe. Solche Tests bieten wertvolle Orientierung in der großen Produktvielfalt.

So wurden beispielsweise 20 Selbstbräuner und Körperlotionen mit Bräunungseffekt ohne Sonnenschutz eingekauft und umfassend geprüft. Darunter waren sowohl bekannte Markenprodukte wie St. Tropez, St. Moriz, Rituals und Vichy als auch Eigenmarken von Drogeriemärkten wie dm, Rossmann und Müller. Auch zertifizierte Naturkosmetika wurden in den Test einbezogen.

Das Testverfahren ist mehrstufig:

  • Praxistest: Testpersonen tragen die Produkte über einen Zeitraum von bis zu zehn Tagen auf ihre Beine auf. Dabei wird der Bräunungsgrad (65% des Gesamturteils), die Gleichmäßigkeit, Natürlichkeit und Haltbarkeit der Bräune bewertet. Auch die Anwendung (20%) – also Konsistenz, Verteilbarkeit, Einziehzeit, Klebrigkeit und Hautgefühl – fließt in die Bewertung ein.
  • Laboranalyse: Die Produkte werden auf bedenkliche Inhaltsstoffe wie Formaldehyd, allergieauslösende Duftstoffe, kritische Konservierungsstoffe, künstliche Moschusverbindungen und potenziell problematische Mineralölbestandteile (MOAH) untersucht.
  • Verpackung und Deklaration: Die Nutzerfreundlichkeit der Verpackung (5%) sowie die Richtigkeit und Vollständigkeit der Deklaration und Werbeaussagen (10%) werden geprüft. Dabei wird auch bewertet, ob unnötige Umkartons verwendet werden oder wichtige Hinweise, wie der fehlende UV-Schutz, fehlen.

Die Testergebnisse zeigen, dass viele Produkte eine gute und natürlich wirkende Bräune erzielen können. Elf der 20 getesteten Produkte erhielten beispielsweise das Gesamturteil „Gut“. Interessant ist, dass auch deutlich preisgünstigere Produkte oft eine vergleichbar gute Qualität aufweisen wie teure Luxus-Selbstbräuner.

Abwertungen im Gesamturteil erfolgen, wenn:

  • Ein Bräunungsgrad als „befriedigend“ oder schlechter bewertet wird.
  • Mindestens 10 mg/kg Formaldehyd nachgewiesen werden und ein entsprechender Hinweis fehlt.
  • Bedenkliche Inhaltsstoffe wie PEG/PEG-Derivate, halogenorganische Verbindungen, bestimmte Duftstoffe, bedenkliche UV-Filter, künstliche Moschusverbindungen, Silikonverbindungen oder Paraffine in kritischen Mengen enthalten sind.
  • Ein überflüssiger Umkarton vorhanden ist oder der wichtige Hinweis auf den fehlenden UV-Schutz fehlt.

Diese umfassenden Tests unterstreichen die Bedeutung der Produktwahl und der korrekten Anwendung, um ein sicheres und ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen.

Welche Selbstbräuner gibt es?
Der Selbst­bräuner-Test bietet Qualitäts­urteile für 20 Produkte. Geprüft haben wir klassische Marken­produkte wie St. Tropez, St. Moriz, Rituals und Vichy, aber auch Selbst­bräuner der Eigenmarken von dm, Ross­mann und Müller. Ebenfalls im Test: Zwei zertifizierte Naturkosmetika.

Vergleich der Selbstbräuner-Formen

ProduktformVorteileNachteileAnwendungstipp
Lotionen/CremesFeuchtigkeitsspendend, gute VerteilbarkeitLängere Einziehzeit, können bei ungleichmäßigem Auftrag streifig werdenGleichmäßig einmassieren, besonders an trockenen Stellen
MoussesSchnelles Trocknen, leicht zu verteilen, oft getöntKönnen schnell einziehen, erfordern zügiges ArbeitenMit Applikatorhandschuh auftragen für bestes Ergebnis
SpraysIdeal für schwer erreichbare Stellen (Rücken), feiner NebelKann ungleichmäßig werden, Gefahr des Einatmens, Farbabgabe in UmgebungAusreichend Abstand halten, Hautschutz für Umgebung
TücherPraktisch für unterwegs, vordosiertKönnen austrocknen, oft weniger Produkt für große FlächenSchnell und sorgfältig über die Haut wischen
GeleLeichte Textur, schnell einziehend, oft erfrischendManchmal weniger feuchtigkeitsspendend als LotionenIdeal für öligere Hauttypen

Häufig gestellte Fragen zu Selbstbräunern

Wie lange hält die Bräune von Selbstbräunern?

Die Bräune hält in der Regel zwischen 4 und 10 Tagen. Die Dauer hängt davon ab, wie schnell sich Ihre oberste Hautschicht (Hornschicht) erneuert. Regelmäßiges Duschen, Schwimmen oder Saunabesuche können die Haltbarkeit verkürzen. Um die Bräune zu verlängern, können Sie das Produkt alle paar Tage erneut auftragen.

Kann ich Selbstbräuner im Gesicht verwenden?

Ja, Sie können Selbstbräuner auch im Gesicht verwenden. Viele Marken bieten spezielle Gesichts-Selbstbräuner an, die oft leichter formuliert sind und weniger stark duften. Achten Sie auf eine sehr geringe Menge und verblenden Sie das Produkt gut an Haaransatz, Augenbrauen und am Hals, um unschöne Ränder zu vermeiden.

Verursacht Selbstbräuner Flecken auf der Kleidung oder Bettwäsche?

Ja, insbesondere bevor das Produkt vollständig eingezogen und getrocknet ist, kann Selbstbräuner auf Kleidung, Handtücher oder Bettwäsche abfärben. Die meisten Flecken lassen sich jedoch auswaschen. Um dies zu vermeiden, warten Sie immer, bis das Produkt vollständig getrocknet ist, bevor Sie sich anziehen, und tragen Sie idealerweise dunkle, lockere Kleidung.

Schützt Selbstbräuner vor Sonnenbrand oder UV-Strahlung?

Nein, absolut nicht! Selbstbräuner bieten keinerlei Schutz vor schädlicher UV-Strahlung. Die Bräune entsteht durch eine chemische Reaktion auf der Hautoberfläche und hat keinerlei Einfluss auf den natürlichen Sonnenschutz Ihrer Haut. Verwenden Sie immer zusätzlich ein geeignetes Sonnenschutzmittel, wenn Sie sich der Sonne aussetzen.

Gibt es Selbstbräuner für empfindliche Haut oder Naturkosmetik-Produkte?

Ja, es gibt Selbstbräuner, die speziell für empfindliche Haut formuliert sind und oft auf reizende Duftstoffe oder Konservierungsmittel verzichten. Auch im Bereich der Naturkosmetik gibt es zertifizierte Selbstbräuner, die auf natürliche Inhaltsstoffe setzen und strengere Kriterien bezüglich der Zusammensetzung erfüllen. Achten Sie auf entsprechende Siegel und Inhaltsstofflisten.

Fazit: Eine sichere Alternative zur Sonnenbräune

Selbstbräuner sind eine hervorragende und sichere Alternative, um einen attraktiven, sonnengeküssten Teint zu erzielen, ohne die Haut den schädlichen Effekten der UV-Strahlung auszusetzen. Mit der richtigen Vorbereitung und Anwendung lassen sich streifenfreie und natürlich wirkende Ergebnisse erzielen. Achten Sie bei der Produktauswahl auf die Inhaltsstoffe, insbesondere auf den Hinweis zum Formaldehyd-Gehalt und das Fehlen kritischer Substanzen. Und denken Sie immer daran: Selbstbräuner ersetzen niemals den Sonnenschutz! So steht Ihrem ganzjährigen, gesunden Glow nichts mehr im Wege.

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